Er begibt sich sodann in die Freitagsmoschee (al-Jāmiʿ) und verrichtet dort zwei Gebetsabschnitte (Rakʿāt), so wie es der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – zu tun pflegte, wenn er nach Medina zurückkehrte. Er bittet Gott den Erhabenen um Erfolg, Bewahrung vor Sünden und Beistand, und darum, dass Er sein Werk zu einem guten mache und es rein um Seinetwillen geschehen lasse, ohne dass jemand anderes einen Anteil daran habe. Er überlässt sein Angelegenheit Gott, dem Erhabenen, und vertraut auf Ihn. Er weist seinen Ausrufer an, in der Stadt zu verkünden: „Der Soundso ist als euer Richter bei euch eingetroffen, so versammelt euch zur Verlesung seines Ernennungsschreibens zu einer bestimmten Zeit.“ Dann begibt er sich zu seiner Unterkunft, die für ihn vorbereitet wurde. Es ist angemessen, dass diese in der Mitte der Stadt liegt, damit sie für alle Stadtbewohner gleichermaßen erreichbar ist und es keinem von ihnen zur Last fällt, ihn aufzusuchen. Wenn sie sich versammelt haben, lässt er sein Ernennungsschreiben verlesen, damit sie von seiner Amtsübernahme erfahren und zu ihm kommen können. Er setzt den Leuten einen Tag fest, an dem er für die Rechtsprechung sitzen wird, und kehrt dann in seine Unterkunft zurück. Das Erste, womit er seine richterliche Tätigkeit beginnt, ist, nach dem abgelösten Richter zu senden, um von ihm das Richterregister (Dīwān al-ḥukm) entgegenzunehmen. Dies sind die Urkunden der Leute, wie etwa die Protokolle (Maḥāḍir), bei denen es sich um Abschriften dessen handelt, was vor dem Richter erwiesen wurde, sowie die Register (Sijillāt), die Abschriften seiner Urteile enthalten. Auch die Beweise und Urkunden der Leute, die bei ihm aufgrund seines Amtes hinterlegt waren, muss er aushändigen. Wenn das Amt auf einen anderen übergeht, ist er verpflichtet, diese zu übergeben, damit sie bei seinem Nachfolger im Register hinterlegt werden können. Sodann begibt er sich an dem Tag, den er für das Sitzen festgelegt hat, an seinen Sitzungsort, in einem vollkommenen und ausgeglichenen Zustand: frei von Zorn, starkem Hunger oder Durst, übermäßiger Freude oder tiefer Trauer, großem Kummer, schmerzhaften Beschwerden, dem Drang, eines der Bedürfnisse zu verrichten, sowie von Schläfrigkeit, die das Herz benebelt. All dies geschieht, damit sein Herz gesammelt, sein Geist wach, seine Wachsamkeit für die Wahrheit am größten und sein Scharfsinn für die Urteilsfindung am geschärftesten ist. Deshalb sagte der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –: „Ein Richter soll nicht zwischen zwei Personen richten, während er zornig ist.“ Er nannte explizit den Zorn und gab einen Hinweis auf dessen Bedeutung in Bezug auf alles, was wir erwähnt haben.
(47) Überliefert von al-Bukhārī im Kapitel „Das Gebet bei der Rückkehr von einer Reise“ aus dem Buch des Dschihād. Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 4/94. Muslim im Kapitel „Die Empfehlung von zwei Rakʿāt in der Moschee...“ aus dem Buch über das Gebet der Reisenden. Ṣaḥīḥ Muslim 1/946. Abū Dāwūd im Kapitel „Das Gebet bei der Ankunft von einer Reise“. Sunan Abī Dāwūd 2/82. Al-Ḥākim im Buch „Erkenntnis der Gefährten“. Al-Mustadrak 3/155. Imām Aḥmad im Musnad 3/455. Al-Bayhaqī im Kapitel „Das Gebet bei der Ankunft“ aus dem Buch der Pilgerfahrt. Al-Sunan al-Kubrā 5/261. (48) In M: „al-madīna“ (die Stadt). (49) In B: „bihi“ (damit). (50) In M: „ḥāla“ (Zustand). (51) Überliefert von al-Bukhārī im Kapitel „Darf ein Richter richten oder ein Rechtsgutachten erteilen, während er zornig ist?“ aus dem Buch der Urteile. Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 9/82. Muslim im Kapitel „Das Verbot für einen Richter, zu richten, während er zornig ist“ aus dem Buch der Rechtsprechung. Ṣaḥīḥ Muslim 3/1342, 1343. Abū Dāwūd im Kapitel „Der Richter, der richtet, während er zornig ist“ aus dem Buch der Rechtsprechung. Sunan Abī Dāwūd 2/271. Al-Tirmidhī im Kapitel „Was darüber überliefert wurde, dass ein Richter nicht richten soll, während er zornig ist“ aus den Kapiteln der Urteile. ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 6/77, 78.
يقصِدُ الجَامعَ، فيُصلِّي فيه رَكْعتيْن، كما كان النبِيُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- يفْعَلُ إذا دخلَ المدينةَ (٤٧)، ويسألُ اللهَ تعالى التَّوفيقَ والعِصْمةَ والْمَعُونةَ، وأنْ يجْعلَ عملَه صالحًا، ويجْعلَه لوَجْهِه خالصًا، ولا يجعلَ لأحدٍ فيه شيئًا، ويُفوِّضُ أمرَه إلى اللهِ تعالى، ويتوكَّلُ عليه، ويأمرُ مُنادِيَه فيُنادِى في البَلَدِ، إنَّ فُلَانًا قَدِمَ عليكم قاضيًا، فاجْتمِعُوا لِقراءَةِ عَهْدِه، وقتَ كذا وكذا. ويَنْصرِفُ إلى مَنْزلِه الذي قد أُعِدَّ له، وينْبَغِى أنْ يكونَ في وَسَطِ البلدِ؛ ليتَساوَى أهلُ البَلَدِ (٤٨) فيه، ولا يَشُقُّ على بعضِهم قَصْدُه، فإذا اجْتمَعُوا، أمرَ بعَهْدِه فقُرِيء عليهم، لِيعْلَموا التَّولِيَةَ، ويَأْتُوا إليه، ويَعِدُ الناسَ يومًا يجْلِسُ فيه للقَضاءِ، ثم ينْصَرِفُ إلى منزلِه. وأوَّلُ ما يبدأُ فيه (٤٩) مِن أمرِ الحكمِ، أنْ يبْعَثَ إلى الحاكِم المَعْزُولِ فيأخُذَ منه ديوانَ الحُكْمِ؛ وهو ما فيه وَثائقُ الناسِ من المحاضِرِ، وهي نُسَخُ ما ثَبَتَ عندَ الحاكِم، والسِّجِلَّاتُ نُسَخُ ما حكَم به، وما كان عندَه من حُجَجِ الناسِ ووَثائقِهم مُودَعةً في ديوانِ الحُكْمِ، فكانت عندَه بحُكْمِ الوِلَايةِ، فإذا انْتقَلتِ الوِلايةُ إلى غيرِه، كان عليه تسْلِيمُها إليه، فتكونُ مودَعةً عندَه في ديوانِه، ثم يَخْرُجُ في اليومِ الذي وعَدَ بالجلوسِ فيه إلى مَجْلسِه، على أكْمَلِ حالٍ (٥٠) وأعْدَلِها، خَلِيًّا مِن الغَضَبِ، والجُوعِ الشديدِ والعَطَشِ، والفَرَحِ الشَّديدِ والحُزْنِ الكثيرِ، والهَمِّ العظيمِ، والوَجَعِ المُؤْلمِ، ومُدافَعةِ الأخْبَثَيْنِ أو أحَدِهما، والنُّعاسِ الذي يغْمُرُ القلبَ؛ ليكونَ أجْمَعَ لقَلْبِه، وأحْضَرَ لذِهْنِه، وأَبْلَغَ في تيقُّظِه للصَّوابِ، وفِطْنتِه لِمَوْضعِ الرَّأْيِ؛ ولذلك قال النَّبِيُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "لَا يَقْضِي القَاضِي بيْنَ اثْنَيْنِ وَهُوَ غَضْبَانُ" (٥١). فنَصَّ على الغضَبِ، ونَبَّهَ على ما في
(٤٧) أخرجه البخاري، في: باب الصلاة إذا قدم من سفر، من كتاب الجهاد. صحيح البخاري ٤/ ٩٤. ومسلم، في: باب استحباب الركعتين في المسجد. . .، من كتاب صلاة المسافرين. صحيح مسلم ١/ ٩٤٦. وأبو داود، في: باب في الصلاة عند القدوم من السفر. سنن أبي داود ٢/ ٨٢. والحاكم، في: كتاب معرفة الصحابة. المستدرك ٣/ ١٥٥. والإمام أحمد، في: المسند ٣/ ٤٥٥. والبيهقي، في: باب الصلاة عند القدوم، من كتاب الحج. السنن الكبرى ٥/ ٢٦١.(٤٨) في م: "المدينة".(٤٩) في ب: "به".(٥٠) في م: "حالة".(٥١) أخرجه البخاري، في: باب هل يقضي الحاكم أو يفتى وهو غضبان؟ من كتاب الأحكام. صحيح البخاري ٩/ ٨٢. ومسلم، في: باب كراهة قضاء القاضي وهو غضبان، من كتاب الأقضية. صحيح مسلم ٣/ ١٣٤٢، ١٣٤٣. وأبو داود، في: باب القاضي يقضى وهو غضبان، من كتاب الأقضية. سنن أبي داود ٢/ ٢٧١. والترمذي، في: باب ما جاء لا يقضى القاضي وهو غضبان، من أبواب الأحكام. عارضة الأحوذي ٦/ ٧٧، ٧٨. =