für Regierungsangelegenheiten, Rechtsgutachten und andere ihrer Bedürfnisse aufsuchten. Seine Gefährten pflegten sich gegenseitig in der Moschee auf ihre Rechte anzusprechen, und manchmal erhoben sie dabei ihre Stimmen. Es wurde von Kaʿb ibn Mālik überliefert, dass er sagte: „Ich forderte von Ibn Abī Ḥadrad eine Schuld in der Moschee ein, bis sich unsere Stimmen erhoben. Da kam der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – heraus, deutete mir und sagte: ‚Erlasse die Hälfte deiner Forderung.‘ Ich sagte: ‚Ja, Gesandter Gottes.‘ Er sagte: ‚Steh auf und zahle sie ab.‘“ Es ist angemessen, dass er seinen Sitz in der Mitte der Stadt hat, damit er für diejenigen, die ihn aufsuchen, nicht zu weit entfernt ist. Er sollte keinen Türsteher einsetzen, der die Menschen daran hindert, zu ihm zu gelangen, gemäß dem, was al-Qāsim ibn Mukhaymira von Abū Maryam, einem Gefährten des Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – überlieferte: „Ich hörte den Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagen: ‚Wer mit einer Angelegenheit der Menschen betraut ist und sich vor deren Bedürfnissen abschirmt, den wird Gott vor seinem Bedürfnis, seiner Not und seiner Armut abschirmen.‘“ Überliefert von al-Tirmidhī. Zudem könnte sein Türsteher den Späterkommenden vorziehen und den Früherkommenden zurückstellen, um einen Eigennutz zu verfolgen, und er könnte die Leute durch das Abweisen und das Erfordernis der Erlaubnis zum Eintreten kränken. Es ist jedoch nichts dagegen einzuwenden, einen Türsteher außerhalb der Sitzung des Richteramtes zu haben. Es sollte für ihn etwas ausgebreitet werden, worauf er sitzt, und er sollte nicht auf der Erde oder auf der Matte der Moschee sitzen, da dies sein Ansehen in den Augen der Streitparteien mindert. Er sollte sich bei seinem Sitzen in Richtung der Qibla ausrichten, da die besten Sitzplätze jene sind, die in Richtung der Qibla ausgerichtet sind. Diese in diesem Abschnitt erwähnten Verhaltensregeln sind keine Bedingung für die Urteilsfindung, mit Ausnahme der Abwesenheit von Zorn und Ähnlichem, denn bei der Voraussetzung dessen gibt es zwei Überlieferungen.
(58) Überliefert von al-Bukhārī im Kapitel „Die Forderung und das Drängen in der Moschee“, im Kapitel „Das Erheben der Stimme in den Moscheen“ aus dem Buch des Gebets, im Kapitel „Das Reden der Streitparteien übereinander“ aus dem Buch der Rechtsstreitigkeiten und im Kapitel „Die gütliche Einigung bei Schulden und Sachwerten“ aus dem Buch der Einigung. Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 1/123, 124, 127, 3/160, 246. Muslim im Kapitel „Die Empfehlung, einen Teil der Schuld zu erlassen“ aus dem Buch der Bewirtschaftung. Ṣaḥīḥ Muslim 3/1192. Abū Dāwūd im Kapitel „Über die gütliche Einigung“ aus dem Buch der Rechtsprechung. Sunan Abī Dāwūd 2/273. Al-Nasāʾī im Kapitel „Das Urteil des Richters aus seinem Haus“ aus dem Buch der Richter. Al-Mujtabā 8/210. Ibn Māja im Kapitel „Die Haft bei Schulden und das Drängen“ aus dem Buch der Almosen. Sunan Ibn Māja 2/811. Al-Dārimī im Kapitel „Über das Gewähren von Aufschub für den in Bedrängnis Geratenen“ aus dem Buch der Käufe und Verkäufe. Sunan al-Dārimī 2/261. Imam Aḥmad im Musnad 6/390. (59) Im Kapitel „Was über den Imam der Bevölkerung berichtet wurde“ aus den Kapiteln der Urteile. ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 6/74. Ebenso überliefert von Abū Dāwūd im Kapitel „Was dem Imam bezüglich der Angelegenheiten der Bevölkerung und der Abschirmung vor ihnen obliegt“ aus dem Buch der Herrschaft. Sunan Abī Dāwūd 2/122. Al-Bayhaqī im Kapitel „Was für den Richter wünschenswert ist“ aus dem Buch der Adab des Richters. Al-Sunan al-Kubrā 10/101, 102. (60) Fällt in M aus. (61) Im Original: „der Sitz“.
للحُكومَةِ والفُتْيَا وغيرِ ذلك من حَوائجِهم، وكان أصْحابُه يُطالِبُ بعضُهم بعضًا بالحُقوقِ في المسجدِ، وربَّما رَفَعُوا أصْواتَهم. فقد رُوِيَ عن كعبِ بنِ مالكٍ أنَّه قال: تقاضيْتُ ابنَ أبي حَدْرَدٍ دَيْنًا في المسجدِ، حتى ارتفعتْ أصْواتُنا، فخرجَ النَّبِيُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، فأشارَ إليَّ، أنْ ضَعْ مِن دَيْنِك الشَّطْرَ. فقُلْتُ: نعم يا رسولَ اللهِ، فقال: "فَقُمْ فَاقْضِهِ" (٥٨). وينْبَغِى أنْ يكونَ جُلوسُه في وَسَطِ البلدِ، لئلَّا يَبْعُدَ على قاصِديه، ولا يتَّخذَ حاجِبًا يَحجُبُ الناسَ عن الوُصولِ إليه؛ لما رَوىَ القاسمُ بنُ مُخَيْمِرَةَ، عن أبي مريمَ صاحبِ رسولِ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، أنَّه قال: سمعتُ رسولَ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- يقول: "مَنْ وَلِىَ مِنْ أمُورِ النَّاسِ شَيْئًا، وَاحْتَجَبَ دُونَ حَاجَتِهِمْ، احْتَجَبَ اللهُ دُونَ حَاجَتِهِ وَفَاقَتِهِ وَفَقْرِهِ". روَاه التِّرْمِذِيُّ (٥٩). ولأنَّ حاجِبَه ربَّما قدَّمَ المُتأخِّرَ وأخَّرَ المُتقدِّمَ لِغَرَضٍ له، ورُبَّما كسَرهم بحَجْبِهم والاسْتِئْذانِ لهم. ولا بأْسَ باتِّخاذِ حاجِبٍ في غيرِ مجلسِ القضاءِ. ويُبْسَطُ له شىءٌ [يجْلِسُ عليه] (٦٠)، ولا يَجلسُ على التُّرابِ، ولا على حَصِيرِ المسجِدِ؛ لأنَّ ذلك يَذْهبُ بهَيْبَتِه مِن أعْيُنِ الخُصومِ، ويجْعلُ جُلوسَه مُسْتقبِلَ القبلةِ؛ لأنَّ خيرَ المجالسِ (٦١) ما استُقبِلَ به القبلةُ. وهذه الآدابُ المذكورةُ في هذا الفضلِ ليستْ شَرْطًا في
(٥٨) أخرجه البخاري، في: باب التقاضى والملازمة في المسجد، وباب رفع الصوت في المساجد، من كتاب الصلاة، وفي: باب كلام الخصوم بعضهم في بعض، من كتاب الخصومات، وفي: باب الصلح بالدين والعين، من كتاب الصلح. صحيح البخاري ١/ ١٢٣، ١٢٤، ١٢٧، ٣/ ١٦٠، ٢٤٦. ومسلم، في: باب استحباب الوضع من الدين، من كتاب المساقاة. صحيح مسلم ٣/ ١١٩٢. وأبو داود، في: باب في الصلح، من كتاب الأقضية. سنن أبي داود ٢/ ٢٧٣. والنسائي، في: باب حكم الحكم من داره، من كتاب القضاة. المجتبى ٨/ ٢١٠. وابن ماجه، في: باب الحبس في الدين والملازمة، من كتاب الصدقات. سنن ابن ماجه ٢/ ٨١١. والدارمي، في: باب في إنظار المعسر، من كتاب البيوع. سنن الدارمي ٢/ ٢٦١. والإمام أحمد، في: المسند ٦/ ٣٩٠.(٥٩) في: باب ما جاء في إمام الرعية، من أبواب الأحكام. عارضة الأحوذي ٦/ ٧٤.كما أخرجه أبو داود، في: باب فيما يلزم الإمام من أمر الرعية والحجبة عنهم، من كتاب الإمارة. سنن أبي داود ٢/ ١٢٢. والبيهقي، في: باب ما يستحب للقاضي، من كتاب آداب القاضي. السنن الكبرى ١٠/ ١٠١، ١٠٢.(٦٠) سقط من: م.(٦١) في الأصل: "المجلس".