eine Zeugenaussage einer einzigen Person, wie bei anderen Rechten. Wenn jedoch keine zwei Zeugen zur Verfügung stehen, genügt ein einziger, da es sich um eine Angelegenheit handelt, bei der es nicht jedem möglich ist auszusagen; denn es gehört zu den Dingen, die den Sachkundigen unter den Fachleuten vorbehalten sind, daher genügt darin die Aussage eines Einzelnen, ähnlich wie bei Mängeln unter der Kleidung, bei denen die Aussage einer einzelnen Frau akzeptiert wird; die Akzeptanz der Aussage eines einzelnen Mannes ist daher umso berechtigter.
Abschnitt: Ahmad, möge Allah ihm gnädig sein, sagte: Wenn er sagt: „Bezeuge für mich einhundert Dirham und einhundert Dirham [und einhundert Dirham]“, und er bezeugt nur die einhundert und nicht die anderen einhundert, so ist dies unerwünscht, es sei denn, er sagt: „Ihr sollt mir über einhundert, einhundert und einhundert bezeugen“, damit er dem Richter alles so wiedergibt, wie es war. Ahmad sagte zudem: Wenn er über eintausend aussagt, der Richter aber nur über einhundert oder zweihundert urteilt, und der Inhaber des Anspruchs zu ihm sagt: „Ich möchte, dass du für mich nur über einhundert aussagst“, so soll er nicht über weniger als die eintausend aussagen. Der Qadi sagte: Dies liegt daran, dass es Pflicht des Zeugen ist, die Aussage so zu übertragen, wie er sie abgelegt hat. Allah der Erhabene sagte: {Dies ist eher geeignet, dass sie das Zeugnis so darbringen, wie es wirklich ist} [Sure al-Ma'ida 108]. Und weil: Wenn es dem Zeugen erlaubt wäre, nur über einen Teil dessen auszusagen, worüber er als Zeuge geladen wurde, es dem Richter ebenso erlaubt wäre, nur über einen Teil dessen zu urteilen, was der Zeuge bezeugt hat. Abu al-Khattab sagte: Meiner Ansicht nach ist es zulässig, dies zu bezeugen, denn wer eintausend bezeugt, hat zwangsläufig auch einhundert bezeugt. Wenn er also über einhundert aussagt, hat er in seiner Aussage nicht gelogen, daher ist es zulässig, so als ob er ihm hundertmal einhundert geliehen hätte. Die erste Ansicht ist jedoch korrekter, aufgrund dessen, was der Qadi erwähnte, und weil seine Aussage über einhundert möglicherweise den Eindruck erwecken könnte, dass es sich dabei um eine andere Summe handelt als diejenige, die er ursprünglich bezeugt hat, was dazu führen könnte, dass ihm diese Summe zweimal auferlegt wird.
Abschnitt: Ahmad sagte: Wenn er über eintausend Dirham und einhundert Dinar aussagt, so gebühren ihm die Dirham und Dinar jenes Landes. Der Qadi sagte: Da es zulässig ist, den uneingeschränkten Vertrag darauf zu beziehen, ist es zulässig, auch die Zeugenaussage darauf zu beziehen. Und Allah weiß es am besten.
(2) Fehlt in: M. (3) In A, B, M: "ashhadu wali" (bezeuge mir/lass mir bezeugen). (4) Fehlt in: M. (5) Sure al-Ma'ida 108. (6) Im Original, A, B: "awhama" (erweckte den Eindruck).