bezüglich der Gefangenen von Badr (4), bei der Aussöhnung mit den Ungläubigen am Tag des Grabens (5) und bei der Begegnung mit den Ungläubigen am Tag von Badr (6). Es wurde überliefert: „Niemand hat sich häufiger mit seinen Gefährten beraten als der Gesandte Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm)“ (7). Abu Bakr beriet die Leute bezüglich des Erbes der Großmutter (8), Umar bezüglich des Blutgeldes für den Fötus (9), und er beriet die Gefährten bezüglich der Strafe für den Konsum von berauschenden Mitteln (10). Es wurde überliefert, dass Umar eine Gruppe der Gefährten des Gesandten Allahs (Friede und Segen Allahs seien auf ihm) bei sich hatte, darunter Uthman, Ali, Talha, al-Zubayr und Abd al-Rahman ibn Awf; wenn ihn eine Angelegenheit betraf, beriet er sich mit ihnen (11). Es gibt niemanden, der der Empfehlung (Istihbab) dessen widerspricht. Ahmad sagte: Als Sa'd ibn Ibrahim das Richteramt in Medina übernahm, pflegte er zwischen al-Qasim und Salim zu sitzen und sie beide zu beraten. Und als Muharib ibn Dithar das Richteramt von Kufa übernahm, saß er zwischen al-Hakam und Hammad und beriet sie. Wie vortrefflich ist dies, wenn die Richter es so täten, dass sie sich beraten und abwarten. Dies, weil man durch die Beratung aufmerksam werden und sich an das erinnern kann, was man durch das Fachgespräch vergessen hatte, und weil die umfassende Kenntnis aller Wissenschaften schwierig ist. Oftmals wird jemand, der unterhalb des Richters steht, auf die richtige Entscheidung und das Verständnis des Vorfalls aufmerksam – wie sehr erst dann jemand, der ihm ebenbürtig ist oder ihn übertrifft! So wurde überliefert, dass Abu Bakr al-Siddiq (möge Allah mit ihm zufrieden sein) die beiden Großmütter aufsuchten, woraufhin er die Mutter der Mutter beerbte und die Mutter des Vaters ausschloss. Da sagte Abd al-Rahman ibn Sahl zu ihm: „O Kalif des Gesandten Allahs, du hast diejenige ausgeschlossen, die, wenn sie stürbe, von der anderen beerbt würde, und du hast diejenige beerbt, die, wenn sie stürbe, nicht beerbt würde.“ Da kehrte Abu Bakr um und ließ beide am Erbe teilhaben (13). Umar ibn Shabba überlieferte von al-Sha'bi,
(4) Der Beleg wurde bereits auf Seite 13/45 angeführt. (5) Siehe das Vorherige auf Seite 13/156. (6) Überliefert von Muslim im Kapitel über den Feldzug von Badr aus dem Buch „al-Jihad wa al-Siyar“. Sahih Muslim 3/1403. Imam Ahmad in al-Musnad 3/219, 257, 258. Siehe: al-Durr al-Manthur 3/163. (7) Überliefert von al-Tirmidhi im Kapitel dessen, was über die Beratung (Mushawara) berichtet wurde, aus dem Buch „al-Jihad“. Aridat al-Ahwadhi 7/210. Al-Bayhaqi im Kapitel über die Beratung des Herrschers und des Richters in Angelegenheiten aus dem Buch „Adab al-Qadi“. Al-Sunan al-Kubra 10/109. Imam al-Shafi'i, siehe: Kitab al-Ahkam wa al-Aqdiya aus Tartib al-Musnad 2/177. (8) Der Beleg wurde bereits auf Seite 9/54 angeführt. (9) Der Beleg wurde bereits auf Seite 12/60 angeführt. (10) Der Beleg wurde bereits auf Seite 12/494 angeführt. (11) Siehe das, was al-Bayhaqi im Kapitel „Wer beraten wird“ aus dem Buch „Adab al-Qadi“ überlieferte. Al-Sunan al-Kubra 10/113. (12) Fehlt im Originalmanuskript. (13) Der Beleg wurde bereits auf Seite 9/55 angeführt.
في أُسارَى بَدْرٍ (٤)، وفي مُصالحةِ الكفَّارِ يومَ الخَنْدقِ (٥)، وفي لِقاءِ الكُفَّارِ يومَ بَدْرٍ (٦). ورُوِيَ: ما كان أحَدٌ أكْثرَ مُشاوَرةً لأصحابِه مِن رسولِ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- (٧). وشاورَ أبو بكرٍ الناسَ في ميراثِ الجَدَّةِ (٨)، وعمرُ في ديةِ الجنينِ (٩)، وشاورَ الصحابةَ في حَدِّ الخمرِ (١٠). ورُوِيَ: أنَّ عمرَ كان يكونُ عنده جماعةٌ من أصحابِ رسولِ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- منهم عثمانُ وعليٌّ وطَلْحةُ والزُّبيْرُ وعبدُ الرحمنِ بنُ عَوفٍ، إذا نزلَ به الأمرُ شاورَهم فيه (١١). ولا مُخالِفَ في اسْتِحْبابِ ذلك، قال أحمد: لمَّا وَلِىَ سعدُ بنُ إبراهيمَ قضاءَ المدينةِ، كان يجلسُ بين القاسِمِ وسالمٍ يُشاوِرُهما، ووَلِىَ مُحارِبُ بنُ دِثارٍ قضاءَ الكوفةِ، فكان يَجْلِسُ بين الحَكَمِ وحَمَّادٍ يُشاوِرُهما، ما أحْسَنَ هذا لو كان الحُكَّامُ يَفْعلوَنه، يُشاوِرُون ويَنْتظِرُون. ولأنَّه قد يَنْتبِهُ بالمُشاورةِ، ويتذَكَّرُ ما نَسِيَه بالمُذاكرةِ، ولأنَّ الإحاطةَ بجميعِ العُلومِ مُتعذِّرةٌ. وقد يَنْتِبهُ لإصابةِ الحقِّ ومَعْرفةِ الحادثةِ مَن هو دونَ القاضي، فكيفَ بمن يُساوِيه أو يَزِيدُ عليه! فقد رُوِيَ أنَّ أبا بكرٍ الصِّدِّيقَ، رَضِيَ اللَّه عنه، جاءتْه الجَدَّتانِ، فورَّثَ أُمَّ الأمِّ، وأسْقَطَ أُمَّ الأبِ، فقال له عبدُ الرحمنِ بنُ سَهْلٍ: يا خَليفةَ رسولِ اللهِ، لقد أسْقَطْتَ التي لو ماتَتْ وَرِثَها، وورَّثْتَ التي لو (١٢) ماتتْ لم يَرثْها. فرجعَ أبو بكرٍ، فأشْرَكَ بينهما (١٣). وروَى عمرُ بنُ شَبَّةَ، عن الشَّعْبِيِّ،
(٤) تقدم تخريجه، في: ١٣/ ٤٥.(٥) انظر ما تقدم في: ١٣/ ١٥٦.(٦) أخرجه مسلم، في: باب غزوة بدر، من كتاب الجهاد والسير. صحيح مسلم ٣/ ١٤٠٣. والإمام أحمد، في: المسند ٣/ ٢١٩، ٢٥٧، ٢٥٨. وانظر: الدر المنثور ٣/ ١٦٣.(٧) أخرجه الترمذي، في: باب ما جاء في المشورة، من كتاب الجهاد. عارضة الأحوذي ٧/ ٢١٠. والبيهقى، في: باب مشاورة الوالي والقاضي في الأمر، من كتاب آداب القاضي. السنن الكبرى ١٠/ ١٠٩. والإمام الشافعي، انظر: كتاب الأحكام والأقضية، من ترتيب المسند ٢/ ١٧٧.(٨) تقدم تخريجه، في: ٩/ ٥٤.(٩) تقدم تخريجه، في: ١٢/ ٦٠.(١٠) تقدم تخريجه، في: ١٢/ ٤٩٤.(١١) انظر ما أخرجه البيهقى، في: باب من يشاور، من كتاب آداب القاضي. السنن الكبرى، ١٠/ ١١٣.(١٢) سقط من: الأصل.(١٣) تقدم تخريجه، في: ٩/ ٥٥.