auf dem, worüber wir entschieden haben, und dies auf dem, worüber wir entschieden haben" (13). Und er entschied in Bezug auf den Großvater bei verschiedenen Fällen unterschiedlich und machte die ersten nicht rückgängig (14). Und weil dies dazu führen würde, dass ein Urteil durch ein gleichwertiges Urteil aufgehoben wird, was wiederum dazu führen würde, dass ein Urteil gar nicht erst Bestand hat; denn der zweite Richter (15) widerspricht seinem Vorgänger, und der dritte dem zweiten, sodass kein Urteil Bestand hätte. Wenn man einwendet: Es wurde doch berichtet, dass Schuraih in einem Fall von zwei Vettern, von denen einer ein Halbbruder mütterlicherseits war, entschied, dass das Vermögen dem Bruder zusteht. Dies wurde zu Ali, möge Allah mit ihm zufrieden sein, gebracht, worauf er sagte: "Bringt mir den Sklaven." Er wurde gebracht. Er fragte: "In welchem Buch Allahs hast du das gefunden?" Er antwortete: "Allah, der Erhabene, sagt: {Die Verwandten sind einander näher im Buche Allahs} (16)." Darauf sagte ihm Ali: "Aber Allah, der Erhabene, sagt: {Wenn ein Mann oder eine Frau einen Nachlass ohne direkte Erben hinterlässt und einen Bruder oder eine Schwester hat, so steht jedem von beiden ein Sechstel zu} (17)." Und er hob sein Urteil auf (18). Wir antworten: Es ist bei uns nicht erwiesen, dass Ali sein Urteil aufgehoben hat. Sollte es jedoch bewiesen sein, so ist es möglich, dass Ali, möge Allah mit ihm zufrieden sein, glaubte, dass er dem Text des Buches in dem Vers, den er erwähnte, widersprochen hatte, und er das Urteil deshalb aufhob.
Abschnitt: Wenn sich sein Idschtihad vor dem Urteil ändert, dann urteilt er nach dem, wozu sich sein Idschtihad gewandelt hat, und es ist nicht zulässig, nach seinem ersten Idschtihad zu urteilen; denn wenn er danach urteilt, so urteilt er nach etwas, das er für falsch hält. Dies ist so, wie wir es bezüglich desjenigen sagten, dessen Idschtihad sich bezüglich der Qibla änderte, nachdem er gebetet hatte: Er muss es nicht wiederholen. Wenn es jedoch geschieht, bevor er gebetet hat, betet er (19) in die Richtung, zu der sich sein Idschtihad gewandelt hat. Ebenso (20) verhält es sich, wenn sich vor dem Urteil die Sündhaftigkeit der Zeugen offenbart: Er urteilt dann nicht nach deren Zeugnis. Offenbart sie sich jedoch nach dem Urteil, so hebt er es nicht auf.
(13) Überliefert von al-Baihaqi an der vorigen Stelle. Siehe das Vorangegangene in: 9/24. (14) Siehe: Was von ad-Darimi überliefert wurde in: "Kapitel über die Aussage Umars zum Großvater" aus dem "Buch über die Pflichtanteile (al-Fara'id)". Sunan ad-Darimi 2/354. (15) In B: "al-hukm" (das Urteil). (16) Sure al-Anfal 75. (17) Sure an-Nisa' 12. (18) Überliefert von al-Baihaqi in: "Kapitel über das Erbe von zwei Vettern..." aus dem "Buch über die Pflichtanteile". Al-Sunan al-Kubra 6/239, 240. Und Sa'id ibn Mansur in: "Kapitel über das, was über zwei Vettern überliefert wurde, von denen einer ein Halbbruder mütterlicherseits ist" aus dem "Buch über die Pflichtanteile". Al-Sunan 3/1/64. (19) Fehlt im Original und in M. (20) In B und M: "wa-lidhalika" (und deshalb).
على ما قَضيْنا، وهذه على ما قَضَيْنا (١٣). وقضَى فى الجَدِّ بقضايا مُخْتلفةٍ، ولم يَرُدَّ الأُولَى (١٤). ولأنه يُؤدِّى إلى نَقْضِ الحُكْمِ بمِثْلِه، وهذا يُؤَدِّى إلى أن لا يَثْبُتَ الحُكْمُ أصْلًا؛ لأنَّ الحاكمَ (١٥) الثانى يُخالِفُ الذى قبلَه، والثالثَ يُخالِفُ الثانى، فلا يَثْبُتُ حُكْمٌ. فإنْ قيل: فقد رُوِىَ أنَّ شُرَيحًا حكمَ فى ابْنَىْ عَمٍّ، أحدُهما أخٌ لأُمٍّ، أنَّ المالَ للأخِ، فرُفِعَ ذلك إلى علىٍّ، رَضِىَ اللهُ عنه، فقال: علىَّ بالعبدِ. فجىءَ به. فقال: فى أىِّ كتابِ اللهِ وَجَدْتَ ذلك؟ فقال: قال اللهُ تعالى: {وَأُولُو الْأَرْحَامِ بَعْضُهُمْ أَوْلَى بِبَعْضٍ فِي كِتَابِ اللَّهِ} (١٦). فقال له علىٌّ: فقد قال اللهُ تعالى: {وَإِنْ كَانَ رَجُلٌ يُورَثُ كَلَالَةً أَوِ امْرَأَةٌ وَلَهُ أَخٌ أَوْ أُخْتٌ فَلِكُلِّ وَاحِدٍ مِنْهُمَا السُّدُسُ} (١٧). ونقضَ حُكْمَه (١٨). قُلْنا: لم يثْبُتْ عندَنا أنَّ عليًّا نَقَضَ حُكْمَه، ولو ثَبَتَ فيَحْتَمِلُ أنْ يكونَ علىٌّ رَضِىَ اللهُ عنْه، اعْتقدَ أنَّه خالَفَ نَصَّ الكتابِ فى الآيةِ التى ذكرَها، فنَقَضَ حُكْمَه لذلك.
فصل: إذا تغيَّرَ اجْتهادُه قبلَ الحُكْمِ، فإنَّه يحْكُمُ بما تَغيَّرَ اجْتهادُه إليه، ولا يجوزُ أن يحْكُمَ باجْتهادِه الأوَّلِ؛ لأنَّه إذا حكَمَ فقد حكَمَ بما يعَتْقِدُ أنَّه باطلٌ، وهذا كما قُلْنا فى مَن تغَيَّرَ اجْتهادُه فى القِبْلةِ بعدَ ما صلَّى لا يُعِيدُ، وإن كان قبلَ أنْ يُصَلِّىَ، صَلَّى (١٩) إلى الجِهةِ التى تغيَّرَ اجْتهادُه إليها. وكذلك (٢٠) إذا بانَ فِسْقُ الشُّهودِ قبلَ الحُكْمِ، لم يَحْكُمْ بشَهادتِهم، ولو بانَ بعدَ الحُكْمِ، لم يَنْقُضْه.
(١٣) أخرجه البيهقى فى الموضع السابق. وانظر ما تقدم فى: ٩/ ٢٤.(١٤) انظر: ما أخرجه الدارمى، فى: باب فى قول عمر فى الجد، من كتاب الفرائض. سنن الدارمى ٢/ ٣٥٤.(١٥) فى ب: "الحكم".(١٦) سورة الأنفال ٧٥.(١٧) سورة النساء ١٢.(١٨) أخرجه البيهقى، فى: باب ميراث ابنى عم. . .، من كتاب الفرائض. السنن الكبرى ٦/ ٢٣٩، ٢٤٠. وسعيد بن منصور، فى: باب ما جاء فى ابنى عم أحدهما أخ لأم، من كتاب الفرائض. السنن ٣/ ١/ ٦٤.(١٩) سقط من: الأصل، م.(٢٠) فى ب، م: "ولذلك".