ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 14 · Seite 412Buch über Tadbīr (postmortale Freilassung)

Übersetzung · DE

Buch über das Tadbir (die testamentarische Freilassung).

Die Bedeutung von Tadbir ist: die Freilassung seines Sklaven an den Eintritt des eigenen Todes zu knüpfen. Das Wort „Wafat“ (Ableben) bezeichnet den „Dubr“ (das Hintere/Ende) des Lebens. Man sagt: „Dabara ar-rajulu yudabiru mudabaran“. Wenn er stirbt, wird die Freilassung nach dem Tod „Tadbir“ genannt, da es sich um eine Freilassung (1) am Ende des Lebens handelt. Die Grundlage hierfür ist die Sunna und der Konsens (Ijma'). Was die Sunna betrifft, so ist es das, was Dschabir überlieferte: Ein Mann ließ einen ihm gehörenden Sklaven mit einer Bedingung für die Zeit nach seinem Tod (2) frei. Er geriet in Not, da sagte der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gewähre ihm Heil –: „Wer kauft ihn mir ab? (3)“. Er verkaufte ihn an Nu'aim ibn 'Abd Allah für achthundert Dirham und gab ihm diese. Er sagte: „Du bist bedürftiger als er.“ Dies ist übereinstimmend überliefert (4). Was den Konsens betrifft, so sagte Ibn al-Mundhir: Alle Gelehrten, die mir bekannt sind, sind sich darüber einig, dass für denjenigen, der seinen Sklaven oder seine Sklavin zum Mudabbar (dem durch Tadbir Freizulassenden) erklärt und dies nicht widerruft, bis er stirbt, die Freilassung des Mudabbar aus dem Drittel seines Vermögens erfolgt, nachdem eventuelle Schulden beglichen und seine Testamente erfüllt wurden, sofern der Herr volljährig und geschäftsfähig war. Die Freiheit wird für ihn oder sie verbindlich.

1967 – Fragestellung; Er sagte: (Und wenn er zu seinem Sklaven oder seiner Sklavin sagt: „Du bist Mudabbar“ oder „Ich habe dich zum Mudabbar gemacht“ oder „Du bist frei nach meinem Tod“, so ist er damit ein Mudabbar geworden.)

Anmerkungen

(1) Im Original: "'Ataq". (2) Aus B weggelassen. (3) Im Original: "yasrihi". (4) Herausgegeben von al-Bukhari, in: Kapitel über den Meistbietungsverkauf (Bai' al-Muzayada), aus dem Buch der Verkäufe; in: Kapitel über denjenigen, der das Vermögen eines zahlungsunfähigen Schuldners verkauft..., aus dem Buch der Darlehen; in: Kapitel über die Freilassung eines Mudabbar..., aus dem Buch der Sühneleistungen; in: Kapitel darüber, wenn jemand zu einer Schenkung gezwungen wurde..., aus dem Buch des Zwangs. Sahih al-Bukhari 3/91, 156, 8/181, 182, 9/27. Und Muslim, in: Kapitel über den Beginn des Unterhalts mit der eigenen Person..., aus dem Buch der Zakat; in: Kapitel über die Zulässigkeit des Verkaufs eines Mudabbar, aus dem Buch der Eide. Sahih Muslim 2/692, 693, 3/1289. Ebenso herausgegeben von Abu Dawud, in: Kapitel über den Verkauf eines Mudabbar, aus dem Buch der Freilassung. Sunan Abi Dawud 2/352. Und at-Tirmidhi, in: Kapitel über das, was bezüglich des Verkaufs eines Mudabbar überliefert wurde, aus den Kapiteln der Verkäufe. 'Aridat al-Ahwadhi 5/225. Und an-Nasa'i, in: Kapitel über den Verkauf eines Mudabbar, aus dem Buch der Verkäufe. al-Mudschtaba 7/267. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 3/305, 308, 369. Siehe auch das, was zuvor unter 9/124 zur Verifizierung angeführt wurde.

Arabisch (Quelle)

كتاب التَّدْبِير

ومعنى التَّدْبِيرِ: تَعْلِيقُ عِتْقِ عَبْدِه بمَوْتِه. والوَفاةُ دُبُرُ الحياةِ، يقال: دابَرَ الرَّجُلُ يُدابِرُ مُدابَرَةً. إذا ماتَ، فسُمِّىَ العِتْقُ بعدَ الموتِ تَدْبِيرًا؛ لأَنَّه إعْتاقٌ (١) فى دُبُرِ الحياةِ. والأصْلُ فيه السُّنّةُ والإِجْماعُ؛ أمَّا السُّنَّةُ، فما رَوَى جابرٌ، أَنَّ رجلًا أعْتَقَ مملوكًا له عن دُبُرٍ منه (٢) فاحْتاجِ، فقال رسولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم-: "مَنْ يَشْتَرِيهِ (٣) مِنِّى". فبَاعَه من نُعَيمِ بنِ عبدِ اللَّه بثَمانِمائةِ دِرْهَمٍ، فدَفَعَها إليه. وقال: "أنْتَ أحْوَجُ مِنْهُ". مُتَّفَقٌ عليه (٤). وأمَّا الإِجْماعُ، فقال ابن المُنْذِرِ: أجْمَعَ كلُّ مَنْ أحْفَظُ عنه من أهلِ العلمِ، على أَنَّ مَنْ دَبَّرَ عَبْدَه أو أمَتَه، ولم يَرْجِعْ عن ذلك حتَّى ماتَ، والمُدَبَّرُ يَخْرُجُ من ثُلثِ مالِه، بعدَ قَضَاءِ دَيْنٍ إن كان عليه، وإنفاذِ وَصَاياهُ إن كان وَصَّى، وكان السَّيِّدُ بالِغًا جائِزَ الأمرِ، أنَّ الحُرِّيَّةَ تَجِبُ له أو لها.

١٩٦٧ - مسألة؛ قال: (وَإِذَا قَالَ لِعَبدِهِ أَوْ أمَتِهِ: أنْتَ مُدبَّرٌ، أَوْ قَدْ دَبَّرْتُكَ،

Anmerkungen

(١) فى الأصل: "عتاق".(٢) سقط من: ب.(٣) فى الأصل: "يشريه".(٤) أخرجه البخارى، فى: باب بيع المزايدة، من كتاب البيوع، وفى: باب من باع مال المفلس. . .، من كتاب الاستقراض، وفى: باب عتق المدبر. . .، من كتاب الكفارات، وفى: باب إذا أكره حتى وهب. . .، من كتاب الإكراه. صحيح البخارى ٣/ ٩١، ١٥٦، ٨/ ١٨١، ١٨٢، ٩/ ٢٧. ومسلم، فى: باب الابتداء فى النفقة بالنفس. . .، من كتاب الزكاة، وفى: باب جواز بيع المدبر، من كتاب الأيمان. صحيح مسلم ٢/ ٦٩٢، ٦٩٣، ٣/ ١٢٨٩.كما أخرجه أبو داود، فى: باب فى بيع المدبر، من كتاب العتق. سنن أبى داود ٢/ ٣٥٢. والترمذى، فى: باب ما جاء فى بيع المدبر، من أبواب البيوع. عارضة الأحوذى ٥/ ٢٢٥. والنسائى، فى: باب بيع المدبر، من كتاب البيوع. المجتبى ٧/ ٢٦٧. والإِمام أحمد، فى: المسند ٣/ ٣٠٥، ٣٠٨، ٣٦٩. وانظر ما تقدم تخريجه، فى: ٩/ ١٢٤.

ZurückBand 14 · Seite 412Weiter
Zurück14·412Weiter