Sirin teilte dies Umar ibn al-Khattab mit, woraufhin dieser die Peitsche gegen Anas erhob und ihm {Und wenn diejenigen unter euren Sklaven, die den Vertrag (Kitaba) begehren, so schließt mit ihnen den Vertrag, wenn ihr wisst, dass Gutes in ihnen ist} rezitierte. Anas schloss daraufhin den Vertrag mit ihm. Unser Argument ist, dass es sich um eine Freilassung gegen Entgelt handelt, weshalb sie nicht verpflichtend ist, ähnlich wie beim Suchen eines Erwerbs (al-Istis'a). Der Vers ist auf Empfehlung (Nad') auszulegen, und die Aussage von Umar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) widerspricht der Handlung von Anas. Es besteht kein Dissens zwischen ihnen darüber, dass bei jemandem, in dem kein "Gutes" (Khair) ist, die Zustimmung nicht verpflichtend ist. Ahmad sagte: "Das Gute ist Aufrichtigkeit, Rechtschaffenheit und die Erfüllung des Vertragsvermögens." Ähnlich äußerten sich Ibrahim, 'Amr ibn Dinar und andere, wobei ihre Formulierungen dazu unterschiedlich sind. Ibn Abbas sagte: "Es ist ein Gewinn und das Überlassen des Vermögens." Mujahid sagte: "Gewinn und Erfüllung." Al-Nakha'i sagte: "Aufrichtigkeit und Erfüllung." 'Amr ibn Dinar sagte: "Vermögen und Rechtschaffenheit." Al-Shafi'i sagte: "Die Kraft zum Erwerb und Vertrauenswürdigkeit." Ist es verpönt (Makruh), einen Vertrag mit jemandem zu schließen, der keinen Erwerb hat oder nicht? Al-Qadi sagte: Das Offensichtliche aus Ahmads Aussagen ist die Verpönung. Auch Ibn Umar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) lehnte dies ab. Dies ist die Meinung von Masruq und al-Awza'i. Von Ahmad gibt es eine weitere Überlieferung, dass es nicht verpönt ist. Al-Shafi'i, Ishaq, Ibn al-Mundhir und eine Gruppe von Gelehrten lehnten es nicht ab, weil Juwairiya bint al-Harith einen Vertrag mit Thabit ibn Qais ibn Shammas al-Ansari schloss. Sie kam zum Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm), um ihn um Hilfe bei ihrem Vertrag zu bitten, woraufhin er ihr Entgelt bezahlte und sie heiratete. Ibn al-Mundhir argumentierte damit, dass Barira den Vertrag schloss, obwohl sie kein Handwerk ausübte, und der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) dies nicht missbilligte. Der Aspekt der ersten Meinung ist das, was wir bezüglich ihrer Freilassung erwähnten. Es ist angebracht, den Mukatab zu prüfen; wenn er zu denjenigen gehört, denen der Vertrag schadet und die dadurch verloren gehen, weil sie unfähig sind, für sich selbst aufzukommen
(17) Erwähnt von al-Bukhari in: Kapitel über die Sünde dessen, der seinen Sklaven verleumdet, aus dem Buch über den Mukatab. Sahih al-Bukhari 3/198. Überliefert von al-Baihaqi in: Kapitel über denjenigen, der sagte: Es ist für einen Mann verpflichtend, einen Vertrag zu schließen... aus dem Buch über den Mukatab. Al-Sunan al-Kubra 10/319. Und von Abd al-Razzaq in: Kapitel über die Pflicht zum Vertrag, wenn der Mukatab die Menschen um Hilfe bittet, aus dem Buch über den Mukatab. Al-Musannaf 8/371, 372. (18) In B, M: "'ana". (19) Im Original: "Qudra". (20) Überliefert von al-Baihaqi in: Kapitel über das, was zur Auslegung von Gottes Wort {wenn ihr wisst, dass Gutes in ihnen ist} gekommen ist, aus dem Buch über den Mukatab. Al-Sunan al-Kubra 10/318. Und von Abd al-Razzaq in: Kapitel über die Pflicht zum Vertrag, wenn der Mukatab die Menschen um Hilfe bittet, aus dem Buch über den Mukatab. Al-Musannaf 8/374. Und von Ibn Abi Shaiba in: Kapitel über denjenigen, der es ablehnte, seinen Sklaven einen Vertrag schließen zu lassen... aus dem Buch der Verkäufe und Urteile 70/23. (21) Überliefert von Abu Dawud im Kapitel über den Verkauf eines Mukatab, wenn der Vertrag aufgelöst wird, aus dem Buch der Freilassung. Sunan Abi Dawud 2/347. Und Imam Ahmad in: al-Musnad 6/277. (22) Die Takhrij des Hadiths von Barira wurde bereits dargelegt in: 6/326, 8/359, 360.
سيرِينُ عمرَ بنَ الخَطَّابِ بذلك، فرَفعَ الدِّرَّةَ على أنسٍ، وقَرَأ عليه: {وَالَّذِينَ يَبْتَغُونَ الْكِتَابَ مِمَّا مَلَكَتْ أَيْمَانُكُمْ فَكَاتِبُوهُمْ إِنْ عَلِمْتُمْ فِيهِمْ خَيْرًا}. فكاتَبَه أنَسٌ (١٧). ولَنا، أنَّه إعْتاقٌ بعِوَضٍ، فلم يَجِبْ، كالاسْتِسْعاءِ، والآيةُ مَحْمولةٌ على النَّدْبِ، وقولُ عمرَ، رَضِىَ اللَّهُ عنه، يُخالِفُ فِعْلَ أنَسٍ. ولا خِلافَ بينَهم فى أَنَّ مَنْ لا خَيْرَ فيه لا تَجِبُ إجَابَتُه. قال أحمدُ: الخَيْرُ صِدْقٌ، وصَلاحٌ، ووَفاءٌ بمالِ الكِتابةِ. ونحوَ هذا قال إبراهيمُ، وعمرُو بن دِينارٍ، وغيرُهما، وعِبارَتُهم فى ذلك مُخْتلِفةٌ، قال ابنُ عباسٍ: غَناءٌ (١٨)، وإعْطاءٌ للمالِ. وقال مُجاهدٌ: غَناءٌ (١٨)، وأدأءٌ. وقال النَّخَعِىُّ: صِدْقٌ، ووَفاءٌ. وقال عمرُو ابن دِينارٍ: مالٌ، وصلاحٌ. وقال الشافعىُّ: قُوَّةٌ (١٩) على الكَسْبِ، وأمانةٌ. وهل تُكْرَه كِتابةُ مَنْ لا كَسْبَ له أو لا؟ قال القاضى: ظاهِرُ كلامِ أحمدَ كَراهِيَتُه. وكان ابنُ عمرَ، رَضِىَ اللَّهُ عنه، يَكْرَهُه (٢٠). وهو قولُ مَسْرُوقٍ، والأوْزاعِىِّ. وعن أحمدَ، روايةٌ أُخْرَى، أنَّه لا يُكْرَهُ. ولم يَكْرَهْه الشافعىُّ، وإسْحاقُ، وابنُ المُنْذِرِ، وطائِفةٌ من أهْلِ العلم؛ لأنَّ جُوَيْرِيةَ بنتَ الحارِثِ، كاتَبَها ثابتُ بن قيسِ بن شَمَّاسِ الأنْصارِىُّ، فأتَتِ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- تَسْتَعِينُه فى كِتابَتِها، فأدَّى عنها كِتابَتَها، وتَزَوَّجَها (٢١). واحْتجَّ ابنُ المُنْذِرِ، بأن بَرِيرة كاتَبَتْ ولا حِرْفَةَ لها، ولم يُنْكِرْ ذلك رسولُ اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- (٢٢). ووَجْه الأوَّلِ ما ذَكَرْنا فى عِتْقِه، ويَنْبَغِى أن يُنْظَرَ فى المُكاتَبِ، فإنْ كان ممن يتَضَرَّرُ بالكِتابةِ ويَضِيعُ، لِعَجْزِه عن الإِنْفاقِ
(١٧) ذكره البخارى، فى: باب إثم من قذف مملوكه، من كتاب المكاتب. صحيح البخارى ٣/ ١٩٨. وأخرجه البيهقى، فى: باب من قال: يجب على الرجل مكاتبة. . .، من كتاب المكاتب. السنن الكبرى ١٠/ ٣١٩. وعبد الرزاق، فى: باب وجوب الكناب والمكاتب يسأل الناس، من كتاب المكاتب. المصنف ٨/ ٣٧١، ٣٧٢.(١٨) فى ب، م: "عنى".(١٩) فى الأصل: "قدرة".(٢٠) أخرجه البيهقى، فى: باب ما جاء فى تفسير قوله تعالى: {إِنْ عَلِمْتُمْ فِيهِمْ خَيْرًا}، من كتاب المكاتب. السنن الكبرى ١٠/ ٣١٨. وعبد الرزاق، فى: باب وجوب الكتاب والمكاتب يسأل الناس، من كتاب المكاتب. المصنف ٨/ ٣٧٤. وابن أبى شيبة، فى: باب من كره أن يكاتب عبده. . .، من كتاب البيوع والأقضية ٧٠/ ٢٣.(٢١) أخرجه أبو داود، فى باب فى بيع المكاتب إذا فسخت الكتابة، من كتاب العتق. سنن أبى داود ٢/ ٣٤٧. والإِمام أحمد، فى: المسند ٦/ ٢٧٧.(٢٢) تقدم تحريج حديث بريرة، فى: ٦/ ٣٢٦، ٨/ ٣٥٩، ٣٦٠.