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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 14 · Seite 44

Übersetzung · DE

Über ihn. Denn wer seinen Glauben zur Zeit des Gesandten Gottes, Allahs Segen und Friede auf ihm, verließ, indem er den Glauben des Islam bevorzugte, und den Gesandten Gottes, Allahs Segen und Friede auf ihm, begleitete (7), dessen Zuverlässigkeit (Adala) war erwiesen. Was die Aussage von Umar betrifft, so ist damit gemeint, dass die Zuverlässigkeit dem äußeren Anschein nach gilt. Dies schließt jedoch die Notwendigkeit der Nachforschung und des Kennens der wahren Zuverlässigkeit nicht aus. So wurde über ihn berichtet, dass ihm zwei Zeugen gebracht wurden, woraufhin er zu ihnen sagte (8): "Ich kenne euch nicht, und es schadet euch nicht, wenn ich euch nicht kenne, bringt jemanden, der euch kennt." Sie brachten daraufhin einen Mann, und Umar fragte ihn: "Kennst du sie?" Er sagte: "Ja." Umar fragte: "Hast du sie auf der Reise begleitet, auf der sich der Charakter der Menschen zeigt?" Er sagte: "Nein." Er fragte: "Hast du mit ihnen Geschäfte mit Dinar und Dirham getätigt, bei denen die Verwandtschaftsbande (9) zerschnitten werden?" Er sagte: "Nein." Er fragte: "Warst du ihr Nachbar (10), der ihren Morgen und ihren Abend kannte?" Er sagte: "Nein." Er sagte: "Oh Sohn meines Bruders, du kennst sie nicht. Bringt jemanden, der euch kennt (11)." Dies ist eine Prüfung, die darauf hinweist, dass es ohne diese nicht ausreicht. Wenn dies feststeht, so werden für den Zeugen vier Bedingungen betrachtet: Islam, Volljährigkeit, Verstand und Zuverlässigkeit. Es gibt unter ihnen nichts Verborgenes, das eine Nachforschung erfordert, außer der Zuverlässigkeit, daher muss nach ihr geforscht werden; aufgrund des Wortes Gottes des Erhabenen: {unter denen, die ihr als Zeugen billigt} (12). Wir wissen nicht, dass er gebilligt ist, bis wir ihn kennen oder von ihm erfahren. Der Richter ordnet also an, deren Namen, Beinamen (Kunyas), Abstammung und (13) alles aufzuschreiben, worin sie sich von anderen unterscheiden. Er schreibt ihre Berufe, ihren Lebensunterhalt, ihre Wohnorte und ihre Gebetsorte auf, damit (14) ihre Nachbarn, ihre Leute auf dem Markt, in der Moschee und in ihrem Viertel (15) über sie befragt werden können. Er schreibt auf: schwarz oder weiß, mit hoher Stirn oder mit tiefsitzendem Haaransatz, mit grauen oder schwarzen Augen, mit Adlernase oder platter Nase, mit dünnen oder dicken Lippen, groß

Anmerkungen

(7) In M: "Suhba" (Begleitung). (8) In B eine Ergänzung: "Umar". (9) In B und M: "fiha" (darin). (10) In B und M: "jaran lahuma" (ein Nachbar für sie). (11) Überliefert von al-Baihaqi im Kapitel: "Über wen man bei der Nachfrage Auskunft einholen soll, wobei das Wissen über ihn innerlich und von langer Dauer sein muss", aus dem Buch "Adab al-Qadi" (Die Etikette des Richters), in "as-Sunan al-Kubra" 10/125, 126. Ebenso von al-'Uqaili in "ad-Du'afa' al-Kabir" 3/454, 455. In beiden steht, dass es sich um einen einzelnen Zeugen handelte. (12) Sure al-Baqara 282. (13) In B und M: "wa-yarfa'un" (und sie erheben). (14) In M: "'an" (über). (15) Kommt im Original nicht vor.

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