frei. Oder er beabsichtigt mit der Kitaba die Freiheit. Ähnliches ist in unserer Rechtsschule möglich; denn der Begriff der Kitaba kann sowohl die Auszahlung [mukharaja] als auch die Freiheit durch Leistung implizieren, weshalb eine Unterscheidung des einen vom anderen notwendig ist, wie bei den Metaphern für die Freilassung [kinayat al-'itq]. Unser Gegenargument ist, dass die Freiheit die notwendige Folge des Kitaba-Vertrags ist und somit bei dessen Vollendung eintritt, wie auch bei seinen übrigen Bestimmungen. Zudem ist die Kitaba ein Vertrag, der auf die Freiheit ausgelegt ist, weshalb es keines Wortes der Freiheit oder einer entsprechenden Absicht bedarf, ähnlich wie beim Tadbir. Was sie über die Verwendung der Kitaba für die Auszahlung [mukharaja] erwähnten, ist, falls es überhaupt belegt ist, nicht allgemein bekannt und verhindert daher nicht das Eintreten der Freiheit durch sie, wie bei anderen expliziten Formulierungen. Zudem wird ein mehrdeutiger Ausdruck durch Indizien auf eine seiner Bedeutungen festgelegt, wie beim Begriff des Tadbir; denn dieser kann sich auf die Vorsorge für den Lebensunterhalt oder anderes beziehen, und er ist dennoch explizit für die Freiheit, weshalb dies hier erst recht gilt.
Das dritte Kapitel: Er wird nicht frei, bevor die gesamte Kitaba-Summe geleistet wurde. Ahmad sagte über einen Sklaven, der zwei Männern gehörte und den sie auf tausend [Dirham] vertraglich verpflichteten, woraufhin er neunhundert leistete und dann einer von ihnen seinen Anteil freiließ: Er wird nicht frei, außer zu einem halben Hundert. Es wurde von Umar, seinem Sohn, Zaid bin Thabit, Aischa, Said bin al-Musayyib und al-Zuhri berichtet, dass sie sagten: "Der Mukatab ist ein Sklave, solange noch ein Dirham von ihm aussteht." Dies wurde von al-Athram von ihnen überliefert. Dies ist auch die Ansicht von al-Qasim, Salim, Sulaiman bin Yasar, Ata', Qatada, al-Thawri, Ibn Shubruma, Malik, al-Awza'i, al-Shafi'i, Ishaq und den Anhängern der Lehrmeinung [Ashab al-Ra'y]. Dies wurde auch von Umm Salama berichtet. Said überlieferte mit seiner Überlieferungskette von Abu Qilaba, dass er sagte: "Die Ehefrauen des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, pflegten sich vor einem Mukatab nicht zu verhüllen, solange noch ein Dinar von ihm ausstand." Mit seiner Überlieferungskette von Ata' heißt es, dass Ibn Umar einen...
(17) In B und M: "und er beabsichtigt". (18) Im Original: "يثبت" (es ist belegt/fest). (19) Aus A und B gestrichen. (20) Aus A und M gestrichen. [Hier] Anmerkung zur Sichtweise. (21) Aus dem Original und A gestrichen. (22) Al-Bayhaqi überlieferte dies von ihnen in: Kapitel "Der Mukatab ist ein Sklave, solange noch ein Dirham aussteht" aus dem Buch des Mukatab. Al-Sunan al-Kubra 10/324, 325. Abd al-Razzaq überlieferte es von Ibn Umar, Zaid und Aischa in: Kapitel "Unvermögen des Mukatab und anderes" aus dem Buch des Mukatab. Al-Musannaf 8/408. Ibn Abi Shaiba überlieferte es in: Kapitel "Der Mukatab ist ein Sklave, solange noch etwas von ihm aussteht" aus dem Buch der Käufe und Rechtsprechung. Al-Musannaf 6/146, 147. (23) Al-Bayhaqi überlieferte es in: Kapitel "Der Mukatab ist ein Sklave, solange noch ein Dirham aussteht" aus dem Buch des Mukatab. Al-Sunan al-Kubra 10/425. Siehe auch, was bereits dargelegt wurde in: 9/124, 125.
حُرٌّ. أو يَنْوِىَ (١٧) بالكتابةِ الحُرِّيَّةَ. ويَحْتَمِلُ فى مَذْهَبِنا مثلَ ذلك؛ لأنَّ لَفْظَ الكتابةِ يَحْتَمِلُ المُخارَجةَ، ويَحْتَمِلُ العِتْقَ بالأداءِ، فلا بُدَّ مِن تَمْيِيزِ أحدِهما عن الآخَرِ، ككِناياتِ العِتْقِ. ولَنا، أَنَّ الحُريَّةَ مُوجَبُ عَقْدِ الكِتابةِ، فتَثْبُتُ عندَ تَمامِه، كسائرِ أحْكامِه، ولأنَّ الكِتابةَ عَقْدٌ وُضِعَ للعِتْقِ، فلم يَحْتَجْ إلى لَفْظِ العِتْقِ ولا نِيَّتِه، كالتَّدْبِيرِ، وما ذكَروه مِن اسْتِعْمالِ الكتابةِ فى المُخارَجةِ إن ثَبَتَ (١٨)، فليس بمَشْهُورٍ، فلم يَمْنَعْ وُقوعَ الحُرِّيَّةِ به (١٩)، كسائرِ الأَلْفاظِ الصَّرِيحةِ، على أَنَّ اللَّفْظَ المُحْتَمِلَ ينْصَرِفُ بالقَرائنِ إلى أحَدِ مُحْتَمِلَيه، كلَفْظِ التَّدْبيرِ [فإنَّه يَحْتَمِلُ التَّدْبِيرَ] (٢٠) فى مَعاشِه أو غيرَ ذلك، وهو صَرِيحٌ فى الحُرِّيَّةِ، فههُنا أَوْلَى.
الفصل الثالث: أنَّه لا يَعْتِقُ قبلَ أداءِ جميعِ الكِتابةِ. قال أحمدُ، فى عَبْدٍ بين رَجُلَيْنِ، كاتَباه على ألْفٍ، فأدَّى تسعَمائةٍ، ثم أعْتَقَ أحَدُهما نَصِيبَه. قال: لا (٢١) يَعْتِقُ إِلَّا نِصْفُ المائةِ. وقد رُوِىَ عن عمرَ، وابْنِه، وزَيْدِ بن ثابتٍ، وعائشةَ، وسعيدِ بن المُسَيَّبِ، والزُّهْرِىِّ، أنَّهم قالوا: المُكاتَبُ عَبْدٌ ما بَقِىَ عليه دِرْهَمٌ. روَاه عنهم الأَثْرَمُ (٢٢). وبه قال القاسمُ، وسالمٌ، وسليمانُ بن يَسَارٍ، وعَطاءٌ، وقَتادةُ، والثَّوْرِىُّ، وابنُ شُبْرُمَةَ، ومالكٌ، والأوْزَاعىُّ، والشافعىُّ، وإسْحاقُ، وأصْحابُ الرَّأْىِ. ورُوِىَ ذلك عن أُمِّ سَلَمةَ. ورَوَى سعيدٌ، بإسْنادِه عن أبِى قِلَابةَ، قال: كُنَّ -أزواجَ النَّبِىِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- لا يَحْتَجِبْنَ مِن مُكاتَبٍ ما بَقِىَ عليه دِينارٌ (٢٣). وبإسنادِه عن عَطاءٍ، أَنَّ ابنَ عمرَ كاتَبَ
(١٧) فى ب، م: "وينوى".(١٨) فى الأصل: "يثبت".(١٩) سقط من: أ، ب.(٢٠) سقط من: أ، م. نقل نظر.(٢١) سقط من: الأصل، أ.(٢٢) وأخرجه عنهم البيهقى، فى: باب المكاتب عبد ما بقى عليه درهم، من كتاب المكاتب. السنن الكبرى ١٠/ ٣٢٤، ٣٢٥. وأخرجه عن ابن عمر وزيد وعائشة عبدُ الرزاق، فى: باب عجز المكاتب وغير ذلك، من كتاب المكاتب. المصنف ٨/ ٤٠٨. وابن أبى شيبة، فى: باب فى المكاتب عبد ما بقى عليه شىء، من كتاب البيوع والأقضية. المصنف ٦/ ١٤٦، ١٤٧.(٢٣) وأخرجه البيهقى، فى: باب المكاتب عبد ما بقى عليه درهم، من كتاب المكاتب. السنن الكبرى ١٠/ ٤٢٥. وانظر ما تقدم تخريجه فى: ٩/ ١٢٤، ١٢٥.