Und ihre Behauptung, dass man dadurch weder den Aufbau noch die Bedeutung verändert habe, ist nicht stichhaltig. Denn man hat es von der Unbestimmtheit zur Bestimmtheit überführt, und es war mit einem impliziten Sinn oder einer Annahme verbunden, die nun weggefallen ist. Denn bei seinem Ausspruch "Allahu Akbar" lautet die implizite Ergänzung: "größer als alles". Es ist weder im Wort Gottes, des Erhabenen, noch im Wort Seines Gesandten – Allahs Segen und Friede auf ihm – noch im üblichen Sprachgebrauch der eloquent Sprechenden anders als so überliefert. Die Verwendung des Wortes "Takbir" bezieht sich also nur darauf und auf nichts anderes, so wie sich die Verwendung des Wortes "Tasmiya" (das Aussprechen des Namens Gottes) auf den Ausspruch "Bismillah" bezieht und auf nichts anderes. Dies zeigt, dass anderes dem nicht gleichkommt.
Kapitel: Der Takbir ist eine Säule (Rukn) im Gebet; das Gebet kommt nur durch ihn zustande, gleich ob man ihn absichtlich oder aus Vergesslichkeit unterlässt. Dies ist die Auffassung von Rabi'a, Malik, ath-Thawri, asch-Schafi'i, Ishaq, Abu Thawr und Ibn al-Mundhir. Sa'id ibn al-Musayyab, al-Hasan, az-Zuhri, Qatada, al-Hakam und al-Auza'i sagten: Wer den Eröffnungstakbir vergisst, dem genügt der Takbir für das Ruku' (die Beugung). Unser Argument ist der Ausspruch des Propheten – Allahs Segen und Friede auf ihm –: "Ihre Unantastbarkeit (Tahrim) ist der Takbir." Dies zeigt, dass man ohne ihn nicht in das Gebet eintritt.
Kapitel: Der Takbir ist nur dann gültig, wenn er in der richtigen Reihenfolge gesprochen wird. Wenn man die Reihenfolge umkehrt, ist er nicht gültig, weil es dann kein Takbir mehr ist. Es ist für den Betenden verpflichtend, ihn für sich selbst hörbar zu machen, unabhängig davon, ob er Imam ist oder nicht, es sei denn, es liegt ein Hindernis wie Taubheit oder Ähnliches vor, das ihn am Hören hindert. Er muss ihn dann so aussprechen, dass er ihn hören würde, wenn er hörfähig wäre [oder kein Hindernis vorläge]. Dies liegt auch daran, dass es sich um eine Form des Gedenkens (Dhikr) handelt, deren Ort die Zunge ist, und es ohne Klang kein Sprechen sein kann. Der Klang ist das, was hörbar gemacht werden kann, und die Person, die ihm am nächsten ist, ist er selbst. Wenn er ihn also nicht hört, weiß er nicht, ob er den Ausspruch getätigt hat. Es gibt hierbei keinen Unterschied zwischen Mann und Frau bezüglich dessen, was wir erwähnt haben.
Kapitel: Es ist für den Imam erwünscht (Mustahabb), den Takbir laut auszusprechen, sodass die Ma'mumin (die Folgenden) ihn hören.
(6) Das Pronomen bezieht sich auf das "Al" (den bestimmten Artikel). (7) In der Handschrift "m" wurde "lam" (nicht) hinzugefügt, was ein Fehler ist. (8) Fehlt in der Handschrift "m". (9) Im Original steht: "yamna'uhu" (es hindert ihn). (10) Im Original steht: "wa-la 'arid" (und kein Hindernis). (11) In der Handschrift "m": "li-annahu" (weil er).
وقولُهم: لم تُغَيِّرْ (٦) بِنْيَتَه ولا مَعنَاه. لا يَصِحُّ؛ لأنَّه نَقَلَه عن التَّنْكِيرِ إلى التَعْرِيفِ، وكانَ مُتَضَمِّنًا لإضْمَارٍ أو تَقْدِيرٍ. فزالَ، فإنَّ قولَهُ "اللهُ أكْبَرُ" التَّقْدِيرُ: من كُلِّ شيءٍ. ولم يردْ في كلامِ اللهِ تعالَى، ولا في كلامِ رسولِهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- ولا في المتعَارَفِ في كلامِ الفُصَحَاءِ إلَّا هكذا، فإطْلَاقُ لفظِ التَّكبِيرِ يَنْصَرِفُ إليها دونَ غيرِها، كما أنَّ إطلاقَ لفظِ التَّسْمِيَةِ يَنْصَرِفُ إلى قولِ "بسْمِ اللهِ" دُونَ غيرِه، وهذا يَدُلُّ على أَنَّ غيرَها ليس مِثْلًا لها.
فصل: وَالتَّكْبِيرُ رُكْنٌ في الصلاةِ، لا تَنْعَقِدُ الصلاةُ إلَّا بِه، سواءٌ تَرَكَهُ عَمْدًا أو سَهوًا، وهذا قولُ رَبِيعَةَ، ومالكٍ، والثَّوْرِيِّ، والشافعيِّ، وإسحاقَ، وأبي ثَوْرِ، وابْنِ المُنْذِرِ. وقال سعيدُ بنُ المُسَيَّبِ، والحسنُ، والزُّهْرِيُّ، وقتادَةُ، والحَكَمُ، والأوزاعِيُّ: مَنْ نَسِىَ تكبِيرَةَ الافْتِتَاحِ، أجْزأتْهُ تَكْبِيرَةُ الرُّكُوعِ. ولَنا، قَوْلُ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "تَحْرِيمُهَا التَّكبِيرُ". يَدُلُّ على أنَّه لا يَدْخُلُ في الصلاةِ بدُونِه.
فصل: ولا يصِحُّ التَّكْبِيرُ إلا مُرَتَّبًا، فإنْ نَكَسَهُ لم يَصِحَّ؛ لأنَّه (٧) لا يكونُ تَكْبِيرًا. ويَجِبُ على المُصَلِّى أنْ يُسْمِعَهُ نَفْسَهُ إمَامًا كان (٨) أوْ غيرَهُ، إلَّا أنْ يكونَ بهِ عَارِضٌ مِنْ طَرَشٍ، أو ما يَمْنَعُهُ (٩) السَّمَاعَ، فَيَأْتِى بهِ بحَيثُ لو كان سَمِيعًا [أو لا عارضَ] (١٠) به سَمِعَهُ، ولأنَّه (١١) ذِكْرٌ مَحَلَّه اللسان، ولا يكونُ كلامًا بدُونِ الصَّوْتِ، والصوتُ ما يتَأَتَّى سَمَاعُه، وأقْربُ السامعين إليه نَفْسُه، فمتى لم يَسْمَعْهُ لم يعلمْ أنه أتَى بالقَوْلِ، ولا فَرْقَ بين الرَّجُلِ والمرأةِ فيما ذكَرْناهُ.
فصل: ويُسْتَحَبُّ لِلإِمَام أن يَجْهَرَ بِالتَّكْبِيرِ، بحيثُ يَسْمَعُ المأمومونَ
(٦) الضمير راجع على الألف واللام.(٧) في م زيادة: "لم" خطأ.(٨) سقط من: م.(٩) في الأصل: "يمنعه".(١٠) في الأصل: "ولا عارض".(١١) في م: "لأنه".