sie das Maß der Person erreicht hat, so ist die Zeit des Mittagsgebets beendet. Und das Gleiche der Person eines Menschen sind sechseinhalb Fuß mit seinem Fuß, oder ein wenig mehr. Wenn du also die Zunahme mit deinem Fuß bemessen willst, misst du sie so, wie wir es beim Überschreiten des Höchststandes erwähnt haben, dann ziehst du davon das Maß ab, worauf die Sonne ihren Höchststand überschritten hat. Wenn der Rest sechseinhalb Fuß erreicht, so hat er das Gleiche erreicht, und dies ist das Ende der Zeit des Mittagsgebets und der Anfang der Zeit des Nachmittagsgebets. Und dies sagte Mālik, al-Thawrī, al-Schāfiʿī und al-Awzāʿī, und Ähnliches sagte Abū Yūsuf, Muḥammad, Abū Thawr und Dāwūd. Und ʿAṭāʾ sagte: Es gibt keine Nachlässigkeit für das Mittagsgebet, bis eine Gelbfärbung in die Sonne eintritt. Und Ṭāwūs sagte: Die Zeit des Mittagsgebets und des Nachmittagsgebets ist bis zur Nacht. Und es wurde von Mālik überliefert: Die Zeit der Wahl ist, bis der Schatten eines jeden Dinges ihm gleich wird, und die Zeit der Erfüllung ist, bis vom Sonnenuntergang so viel verbleibt, wie darin das Nachmittagsgebet erfüllt wird; weil der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – das Mittagsgebet und das Nachmittagsgebet in der Sesshaftigkeit zusammengelegt hat. Und Abū Ḥanīfa sagte: Die Zeit des Mittagsgebets ist, bis der Schatten eines jeden Dinges ihm gleich wird; weil der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte: "Euer Gleichnis und das Gleichnis der Leute der beiden Bücher ist wie das Gleichnis eines Mannes, der einen Arbeiter anheuerte und sagte: Wer arbeitet für mich vom Morgen bis zur Mitte des Tages für einen Qīrāṭ? Da arbeiteten die Juden. Dann sagte er: Wer arbeitet für mich von der Mitte des Tages bis zum Nachmittagsgebet für einen Qīrāṭ? Da arbeiteten die Christen. Dann sagte er: Wer arbeitet für mich vom Nachmittagsgebet bis zum Sonnenuntergang für zwei Qīrāṭ? Das seid ihr. Da wurden die Juden und die Christen zornig und sagten: Was ist mit uns, dass wir mehr Arbeit haben und weniger Lohn? Er sagte: Habe ich euch etwas von eurem Recht verringert? Sie sagten: Nein. Er sagte: Das ist Meine Huld, die Ich gebe, wem Ich will." Al-Buchārī hat ihn herausgegeben. (1) Und dies beweist, dass es vom Mittagsgebet bis zum Nachmittagsgebet mehr ist als vom Nachmittagsgebet bis zum Abendgebet.
Unser Beweis ist, dass Jibrīl, Friede sei mit ihm, mit dem Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – das Mittagsgebet betete, als der Schatten gleich