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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 2 · Seite 304

Übersetzung · DE

die Bedingung des Gebets berührt, da der Turban keine Bedingung für das Gebet ist. [Und wenn er in einem widerrechtlich angeeigneten Haus betet, so ist der Meinungsunterschied darüber derselbe wie beim widerrechtlich angeeigneten Gewand] (90), außer dass Aḥmad im Zusammenhang mit dem Freitagsgebet sagte: Man betet an Orten (91) des widerrechtlichen Aneignens, weil es sich um einen spezifischen Ort handelt, und das Verbot [des Gebets darin, wenn es widerrechtlich angeeignet ist] (92) würde zur Außerkraftsetzung des Gebets führen. [Deshalb erlaubte er dessen Vollzug darin, so wie er das Freitagsgebet hinter den Chawāridsch, den Leuten der Neuerung (Bidʿa) und den Sündern erlaubte, damit dies nicht zur Außerkraftsetzung führt] (93). Die zweite Kategorie ist das, dessen Verbot sich spezifisch auf Männer beschränkt, nicht aber auf Frauen: Dies ist Seide, mit Gold gewebte (94) Stoffe und damit überzogene Gegenstände. Es ist verboten, diese zu tragen oder sich darauf während des Gebets oder anderweitig zu betten, aufgrund der Überlieferung von Abū Mūsā, dass der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Friede auf ihm - sagte: "Das Tragen von Seide und Gold ist für die Männer meiner Umma verboten, aber für ihre Frauen erlaubt." Ausgeleitet von Abū Dāwūd und al-Tirmidhī (95), der sagte: Ein guter, authentischer (Ḥasan Saḥīḥ) Hadith. Von ʿUmar ibn al-Khaṭṭāb, Allah habe Wohlgefallen an ihm, wurde überliefert, dass er sagte: Der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Friede auf ihm - sagte: "Tragt keine Seide; denn wer sie in der Welt trägt, wird sie im Jenseits nicht tragen." Übereinstimmend anerkannt (Muttafaq ʿalayh) (96). Wir kennen keinen Dissens hinsichtlich des Verbots des Tragens solcher Dinge für Männer, außer

Anmerkungen

(90) Im Aṣl: "Das Urteil über das Gebet in einem widerrechtlich angeeigneten Haus entspricht dem Urteil über das Gebet in einem widerrechtlich angeeigneten Gewand". (91) In M: "die Orte". (92) Im Aṣl: "davon im widerrechtlich Angeeigneten". (93) Im Aṣl: "daher erlaubte er dessen Vollzug darin, so wie deren Erlaubnis hinter den Leuten der Neuerung und den Sündern deswegen". (94) Das Konjunktions-Waw wurde in M ausgelassen. (95) Ausgeleitet von al-Tirmidhī in: Kapitel über das, was bezüglich Seide und Gold überliefert wurde, aus den Kapiteln über die Kleidung. ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 7/220. Und al-Nasāʾī in: Kapitel über das Verbot von Gold für Männer, aus dem Buch des Schmucks. Al-Mudschtabā 8/139. Wir fanden dies bei Abū Dāwūd nicht von ʿAlī, sondern es gibt dort Ähnliches von ʿAlī, Allah habe Wohlgefallen an ihm, ebenso bei Ibn Mādscha. Siehe: Kapitel über Seide für Frauen, aus dem Buch der Kleidung. Sunan Abū Dāwūd 2/372. Und Kapitel über das Tragen von Seide und Gold für Frauen, aus dem Buch der Kleidung. Sunan Ibn Mādscha 2/1189. (96) Ausgeleitet von al-Bukhārī in: Kapitel über das Tragen von Seide und sich darauf Betten für Männer und das Ausmaß dessen, was davon erlaubt ist, aus dem Buch der Kleidung. Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 7/193. Und Muslim in: Kapitel über das Verbot der Verwendung von Gold- und Silbergefäßen... usw., aus dem Buch der Kleidung. Ṣaḥīḥ Muslim 3/1641, 1642. Ebenso ausgeleitet von al-Tirmidhī in: Kapitel über das, was bezüglich der Abscheu vor Seide und Brokat überliefert wurde, aus den Kapiteln über das Benehmen (Adab). ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 10/258. Und Ibn Mādscha in: Kapitel über die Abscheu vor dem Tragen von Seide, aus dem Buch der Kleidung. Sunan Ibn Mādscha 2/1187, 1188. Und Imam Aḥmad in: Musnad 1/20, 36, 37, 39.

Arabisch (Quelle)

شَرْطِ الصلاةِ، إذ العمامَةُ ليستْ شرْطًا فيها. [وإنْ صَلَّى في دارٍ مَغْصُوبَةٍ، فالخلَافُ فيها كالخلَافِ في الثوبِ المَغْصُوبِ] (٩٠)، إلَّا أن أحمدَ، قال في الجُمُعَةِ: يُصَلِّى في مَواضِعِ (٩١) الغَصْبِ؛ لأنها تَخْتَصُّ بمَوْضِعٍ مُعَيَّنٍ، فالمَنْعُ [من الصلاةِ فيهِ إذا كانَ غَصْبًا] (٩٢) يُفْضِى إلى تَعْطِيلِهَا. [فلذَلكَ أجازَ فعْلَهَا فيهِ، كما أجازَ صلاةَ الجُمُعَةِ خَلْفَ الخوارِجِ وأهلِ البِدَعِ والفُجُورِ، كيْلا يُفْضِى إلى تَعْطِيلِها] (٩٣). القسمُ الثاني، ما يَخْتَصُّ تَحْرِيمُهُ بِالرِّجَالِ دونَ النِّسَاءِ، وهو الحريرُ، والمَنْسُوجُ (٩٤) بالذَّهَبِ، والمُمَوَّهُ به، فهو حرامٌ لُبْسُهُ، وافْتِرَاشُهُ في الصلاةِ وغيرِها؛ لِما رَوَى أبو موسَى، أنَّ رسولَ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- قال: "حَرَامٌ لِبَاسُ الحَرِيرِ وَالذَّهَبِ عَلَى ذُكُورِ أُمَّتِى، وَأُحِلَّ لإِنَاثِهِمْ". أخرجَهُ أبو داوُد، والتِّرْمِذِيُّ (٩٥)، وقال: حديثٌ حسنٌ صحيحٌ. وعن عمر بن الخطَّابِ، رضيَ اللهُ عنه، قال: قال رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "لَا تَلْبَسُوا الحَرِيرَ؛ فَإِنَّ مَنْ لَبِسَهُ في الدُّنيا لَمْ يَلْبَسْهُ في الآخِرَةِ". مُتَّفَقٌ عليه (٩٦). ولا نَعْلَمُ في تَحْرِيمِ لُبْسِ ذلكَ على الرِّجَالِ اخْتِلَافًا، إلَّا

Anmerkungen

(٩٠) في الأصل: "فالحكم في الصلاة في الدار المغصوبة كالحكم في الصلاة في الثوب المغصوب".(٩١) في م: "المواضع".(٩٢) في الأصل: "منها في المغصوب".(٩٣) في الأصل: "فاتبع فعلها فيه كإباحتها خلف أهل البدع والفجور لذلك".(٩٤) سقطت واو العطف من: م.(٩٥) أخرجه الترمذي، في: باب ما جاء في الحرير والذهب، من أبواب اللباس. عارضة الأحوذي ٧/ ٢٢٠. والنسائي، في: باب تحريم الذهب على الرجال، من كتاب الزينة. المجتبى ٨/ ١٣٩. ولم نجده عن على عند أبي داود، وإنما فيه نحوه عن على رضي اللَّه عنه، وكذلك عند ابن ماجه. انظر: باب في الحرير للنساء، من كتاب اللباس. سنن أبي داود ٢/ ٣٧٢. وباب لبس الحرير والذهب للنساء، من كتاب اللباس. سنن ابن ماجه ٢/ ١١٨٩.(٩٦) أخرجه البخاري، في: باب لبس الحرير وافتراشه للرجال وقدر ما يجوز منه، من كتاب اللباس. صحيح البخاري ٧/ ١٩٣. ومسلم، في: باب تحريم استعمال إناء الذهب والفضة. . . إلخ، من كتاب اللباس. صحيح مسلم ٣/ ١٦٤١، ١٦٤٢. كما أخرجه الترمذي، في: باب ما جاء في كراهية الحرير والديباج، من أبواب الأدب. عارضة الأحوذي ١٠/ ٢٥٨. وابن ماجه، في: باب كراهية لبس الحرير، من كتاب اللباس. سنن ابن ماجه ٢/ ١١٨٧، ١١٨٨. والإِمام أحمد، في: المسند ١/ ٢٠، ٣٦، ٣٧، ٣٩.

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