auf den Fall, dass [er sich an verpasste Gebete erinnert, denn was außer dem ersten ist, verrichtet er nicht, bis er das erste verrichtet hat, also ziehen wir den Analogieschluss darauf] (25). Wenn gesagt wird: Der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte doch: "Es gibt kein Gebet für denjenigen, der noch ein Gebet offen hat." So sagen wir: Dieser Hadith hat keine Grundlage. Ibrāhīm al-Ḥarbī sagte: Es wurde zu Aḥmad gesagt: Der Hadith des Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –: "Es gibt kein Gebet für denjenigen, der noch ein Gebet offen hat." Da sagte er: Ich kenne diesen Wortlaut nicht. Ibrāhīm sagte: Und ich habe dies nicht vom Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – gehört. Nach dieser Überlieferung beginnt er also und holt die verpassten Gebete in der Reihenfolge nach, bis er, wenn er fürchtet, dass das gegenwärtige Gebet verstreicht, dieses betet und dann zum Nachholen der verpassten Gebete zurückkehrt. Aḥmad hat dies explizit so festgelegt. Wenn sich eine Gemeinschaft für das gegenwärtige Gebet einfindet, so sagte Aḥmad in der Überlieferung von Abū Dāwūd über jemanden, der verpasste Gebete offen hat und den das Mittagsgebet erreicht, während er mit den Gebeten noch nicht fertig ist: Er betet mit dem Imam das Mittagsgebet und rechnet es zu den verpassten Gebeten, und er betet das Mittagsgebet am Ende der Zeit, [und er betet kein Pflichtgebet außer am Ende seiner Zeit, bis er die Gebete nachgeholt hat, die er offen hat. Wenn sich nun die Gemeinschaft beim Mittagsgebet einfindet und er noch ein Nachmittagsgebet offen hat, ist es ihm dann erlaubt, das verpasste Nachmittagsgebet mit der Gemeinschaft zu beten, die das Mittagsgebet betet? Hierzu gibt es zwei Überlieferungen. Und Ibn ʿAqīl erwähnte] (26) bezüglich dessen, der ein verpasstes Gebet offen hat und fürchtet, die Gemeinschaft zu verpassen, zwei Überlieferungen: Die erste ist, dass die Reihenfolge entfällt, weil zwei verpflichtende Dinge zusammenkamen, [die Reihenfolge und die Gemeinschaft] (27), und eines von beiden unweigerlich verpasst werden muss, weshalb er zwischen beiden die Wahl hat. [Was jedoch die Überlieferung betrifft, die wir erwähnt haben, über die Erlaubnis, das gegenwärtige Gebet den verpassten Gebeten vorzuziehen, wenn sie zahlreich sind, und zwar am Anfang seiner Zeit, so betet er das gegenwärtige Gebet mit der Gemeinschaft, wann immer sie sich einfindet, und er muss es nicht wiederholen. Und dies ist besser und authentischer, so Gott der Erhabene will] (28). (29) Und die zweite ist, dass die Reihenfolge nicht entfällt, weil sie nachdrücklicher ist als die Gemeinschaft, mit dem Beweis, dass sie