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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 2 · Seite 350202 - Rechtsfrage: Er sagte: (Ein Knabe ist bezüglich der rituellen Reinheit und des Gebets zur Disziplin anzuhalten, wenn er zehn Jahre alt geworden ist.)

Übersetzung · DE

eine Gottesdiensthandlung ist, zu der er verpflichtet ist (69) bei Kenntnis derselben (70). Daher ist er auch bei Unwissenheit dazu verpflichtet, genau wie [wenn er] (71) im Gebiet des Islam (Dar al-Islam) wäre.

202 - Frage; Er (Ibn Qudāma) sagte: (Der Knabe ist bezüglich der rituellen Reinheit und des Gebets zur Erziehung anzuhalten, wenn er das zehnte Lebensjahr vollendet hat.)

[Mit der Erziehung ist] (1) Schlagen, Androhung und strenger Tadel gemeint. Al-Qādī sagte: Es ist für den Vormund des Kindes verpflichtend, ihn die rituelle Reinheit und das Gebet zu lehren, wenn er das siebte Lebensjahr erreicht hat, ihn dazu anzuhalten und ihn [dazu] (2) zu erziehen, wenn er das zehnte Lebensjahr erreicht hat. Die Grundlage dafür ist das Wort des Propheten – Allahs Segen und Friede seien auf ihm –: „Lehrt das Kind das Gebet ab dem siebten Lebensjahr (3) und schlagt es dafür ab dem zehnten (Lebensjahr).“ Dies überlieferten al-Athram, Abū Dāwūd und al-Tirmidhī (4), der sagte: Ein ḥasan (guter) Hadith (5). Dies ist der Wortlaut der Überlieferung von al-Tirmidhī. Der Wortlaut des Hadith bei anderen lautet: „Befehlt dem Kind das Gebet ab dem siebten Lebensjahr, schlagt es dafür ab dem zehnten und trennt sie in den Schlafstätten.“ Dieses [Gebot und] (6) diese Erziehung (7) gegenüber dem Kind dienen der Übung im Gebet, damit es sich daran gewöhnt und es verinnerlicht und es nach Erreichen der Reife nicht unterlässt. In der offenkundigen Lehrmeinung (Ẓāhir al-Madhhab) ist dies für ihn selbst jedoch nicht verpflichtend.

Anmerkungen

(69) In M: „ist verpflichtend“. (70) Fehlt in: Im Original. (71) Fehlt in: M. (1) In M: „Bedeutung der Erziehung“. (2) In M: „und es ist für ihn verpflichtend, ihn zu erziehen“. (3) Fehlt in: M. (4) Herausgegeben von Abū Dāwūd, im: Kapitel: Wann der Knabe zum Gebet angehalten wird, aus dem Buch über das Gebet. Sunan Abī Dāwūd 1/115. Und al-Tirmidhī, im: Kapitel: Was darüber überliefert wurde, wann das Kind zum Gebet angehalten wird, aus den Kapiteln über das Gebet. ‘Āriḍat al-Aḥwadhī 2/198. Ebenso herausgegeben von al-Dārimī, im: Kapitel: Wann das Kind zum Gebet angehalten wird, aus dem Buch über das Gebet. Sunan al-Dārimī 1/332. (5) Al-Tirmidhī fügte hinzu: „sahīḥ“ (authentisch). (6) Fehlt in: M. (7) Nach diesem Wort gibt es in M eine Ergänzung: „die vorgeschriebene“.

Arabisch (Quelle)

عبادةٌ تَلْزَمُه (٦٩) مع العِلْمِ بها (٧٠)، فَلَزِمَتْهُ مع الجَهْلِ، كما [لو كان] (٧١) في دار الإِسْلَامِ.

٢٠٢ - مسألة؛ قال: (وَيُؤَدَّبُ الغُلَامُ عَلَى الطَّهَارَةِ وَالصَّلَاةِ إذَا تَمَّتْ لَهُ عَشْرُ سِنِينَ.)

[يَعْنِى بالتَّأْدِيبِ] (١)، الضَّرْبَ والوعيدَ والتَّعْنِيفَ، قال القاضي: يَجِبُ على وَلِىِّ الصَّبِىِّ أنْ يُعَلِّمَهُ الطهارَةَ والصلاةَ إذا بَلَغَ سَبْعَ سِنِينَ ويأْمُرَه بها، ويُؤَدِّبَهُ (٢) عليها إذا بَلَغَ عشرَ سنينَ. والأصلُ في ذلك قولُ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "عَلِّمُوا الصَّبِىَّ الصَّلَاةَ ابْنَ سَبْعِ سِنِينَ (٣) وَاضْرِبُوهُ عَلَيْهَا ابْنَ عَشْرٍ" رَوَاهُ الأثْرَمُ، وأبو داوُد، والتِّرْمِذِىُّ (٤)، وقال: حديثٌ حسنٌ (٥). وهذا لفظُ رِوَايَةِ التِّرْمِذِىِّ، ولفظُ حديثِ غيرِه: "مُرُوا الصَّبِىَّ بِالصَّلَاةِ لِسَبْعِ سِنِينَ، وَاضْرِبُوهُ عَلَيْهَا لِعَشْرٍ، وَفَرِّقُوا بَيْنَهُمْ في المَضَاجِعِ". وهذا [الأمْرُ و] (٦) التَّأْدِيبُ (٧) في حقِّ الصبىِّ لِتَمْرِينِهِ على الصلاةِ، كى يأْلَفَها ويعْتادَها، ولا يَتْرُكَهَا عند البُلُوغِ، وليستْ واجِبَةً عليهِ في ظَاهِرِ المذهبِ. ومنْ

Anmerkungen

(٦٩) في م: "تجب".(٧٠) سقط من: الأصل.(٧١) سقط من: م.(١) في م: "معنى التأديب".(٢) في م: "ويلزمه أن يؤدبه".(٣) سقط من: م.(٤) أخرجه أبو داود، في: باب متى يؤمر الغلام بالصلاة، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ١١٥. والترمذي، في: باب ما جاء متى يؤمر الصبى بالصلاة، من أبواب الصلاة. عارضة الأحوذى ٢/ ١٩٨. كما أخرجه الدارمي، في: باب متى يؤمر الصبى بالصلاة، من كتاب الصلاة. سنن الدارمي ١/ ٣٣٢.(٥) زاد الترمذي: "صحيح".(٦) سقط من: م.(٧) بعد هذا في م زيادة: "المشروع".

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