Mālik sagte: Die Niederwerfung in Sure Ḥā-Mīm [Fussilat] ist bei der Stelle: {Wenn ihr Ihm allein dient} (29). Denn der Befehl zur Niederwerfung ist dort (28) enthalten. Wir entgegnen: Die Vollendung der Rede liegt in der zweiten [Stelle], weshalb die Niederwerfung danach erfolgte, so wie [es bei der Niederwerfung in] (30) Sure an-Naḥl bei Seiner Aussage der Fall war: {Und sie tun, was ihnen befohlen wird}. Die Erwähnung der Niederwerfung (31) erfolgte in der [Stelle] davor, und so ist es auch hier.
205 - Rechtsfrage; er sagte: (Und er wirft sich nur nieder, wenn er im Zustand der rituellen Reinheit ist.)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass für die Niederwerfung (1) [von den Bedingungen] (2) all das gilt, was auch für das freiwillige Gebet (Nāfilah) vorausgesetzt wird: die rituelle Reinheit (Ṭahāra) von beiden Formen der rituellen Unreinheit (Ḥadath und Nadschasa), das Bedecken der Entblößung (ʿAura), die Ausrichtung zur Gebetsrichtung (Qibla) und die Absicht (Niyya). Wir wissen hierüber keine Meinungsverschiedenheit (3), außer dem, was von ʿUthmān ibn ʿAffān, möge Gott mit ihm zufrieden sein, über eine Frau im Zustand der Menstruation berichtet wurde, die eine Stelle mit einer Niederwerfung hört: Sie signalisiert dies mit ihrem Kopf. Dies vertrat auch Saʿīd ibn al-Musayyab; er sagte, man solle sagen: „O Gott, Dir habe ich mich niederworfen.“ Vom asch-Schaʿbī wird über jemanden berichtet, der die Niederwerfung auf einer Stelle hört, während er sich im Zustand ohne rituelle Waschung (Wuḍūʾ) befindet: Er wirft sich nieder (4), wo immer er sich gerade befindet. Wir entgegnen mit dem Wort des Propheten - Gott segne ihn und gewähre ihm Frieden -: „Gott nimmt kein Gebet ohne Reinheit an“ (5). Somit fällt die Niederwerfung unter diese allgemeine Regel. Zudem ist sie ein Gebet, weshalb dies dafür vorausgesetzt wird, wie beim Gebet mit Verbeugung (Rukūʿ), [und weil es eine Niederwerfung ist, weshalb dies dafür vorausgesetzt wird, wie bei der Niederwerfung der Vergesslichkeit (Sudscha as-Sahw)] (6).
(28) Aus dem Original weggelassen. (29) Sure Fuṣṣilat 37. (30) In M: „in der Sure“. (31) In M: „die Niederwerfung“. (1) In M: „vorausgesetzt wird“. (2) Aus M weggelassen. (3) Siehe hierzu, was Scheich al-Islām Ibn Taimīya zum Meinungsstreit der Gelehrten bezüglich der Niederwerfung bei der Rezitation (Sudscha at-Tilāwa) erwähnt, ob sie Teil des Gebets ist, für das rituelle Reinheit Bedingung ist. In al-Fatāwā 26/194, 195. (4) In M: „er wirft sich nieder“. (5) Bereits erwähnt auf Seite 346 des ersten Teils. (6) Aus M weggelassen.
وقالَ مالكٌ: السُّجُودُ في حم عند: (٢٨) {إِنْ كُنْتُمْ إِيَّاهُ تَعْبُدُونَ} (٢٩). لأنَّ الأمْرَ بالسُّجودِ هناك (٢٨) فيها. ولَنا، أنَّ تَمامَ الكلامِ في الثانيةِ، فكان السُّجودُ بعدَها، كما [كان في سَجْدةِ] (٣٠) النَّحْلِ عند قولِه: {وَيَفْعَلُونَ مَا يُؤْمَرُونَ}. وذكر السَّجْدةِ (٣١) في التي قَبْلَهَا، كذا ههُنا.
٢٠٥ - مسألة؛ قال: (وَلَا يَسْجُدُ إلَّا وَهُوَ طَاهِر)
وجُمْلَةُ ذلك، أنه يُعتبَرُ (١) للسجودِ [مِن الشُّرُوط] (٢) ما يُشْتَرَطُ لصلَاةِ النَّافلةِ؛ مِن الطهارَتَيْنِ مِن الحدثِ والنَّجَسِ، وسَتْرِ العَوْرةِ، واسْتِقْبَالِ القِبْلَةِ، والنِّيَّةِ، ولا نَعْلَمُ فيه خلافًا (٣). إلَّا ما رُوِىَ عن عثمانَ بن عفَّانَ، رَضِىَ اللهُ عنهُ، في الحَائِضِ تَسْمَعُ السَّجْدَةَ، تُومِىءُ برأْسِهَا. وبه قال سعيدُ بنُ المُسَيَّبِ، قال، ويقولُ: اللَّهُمَّ لكَ سَجَدْتُ. وعن الشَّعْبِىِّ في مَن سَمِعَ السَّجْدةَ على غَيْرِ وضُوءٍ سَجَد (٤) حيثُ كانَ وجْهُهُ. ولنا، قَوْلُ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "لَا يَقْبَلُ اللهُ صَلَاةً بغَيْرِ طَهُورٍ" (٥). فَيَدْخُلُ في عُمُومِهِ السُّجودُ. ولأنَّه صلاةٌ فَيُشْتَرَطُ له ذلك، كذاتِ الرُّكُوعِ، [ولأنَّه سُجودٌ، فيُشْتَرَطُ له ذلك كسُجودِ السَّهْوِ] (٦).
(٢٨) سقط من: الأصل.(٢٩) سورة فصلت ٣٧.(٣٠) في م: "في سورة".(٣١) في م: "السجود".(١) في م: "يشترط".(٢) سقط من: م.(٣) انظر ما ذكره شيخ الإِسلام ابن تيمية في تنازع العلماء في سجود التلاوة، هل هو من الصلاة التي تشترط لها الطهارة. في الفتاوى ٢٦/ ١٩٤، ١٩٥.(٤) في م: "يسجد".(٥) تقدم في صفحة ٣٤٦ من الجزء الأول.(٦) سقط من: م.