[Was nun die Furcht betrifft, so unterteilt sie sich] (16) in drei Arten: [Erstens: Die Furcht um das eigene Leben, wie etwa] (17) wenn er [vor einem Machthaber] (18) fürchtet, [oder vor einem Feind] (19), einem Räuber, einem Raubtier, [oder einem Vieh] (19), einer Sturzflut und Ähnlichem, was ihn an seinem Leben schädigen könnte, oder (20) er fürchtet einen Gläubiger, der ihn bedrängt, während er nichts bei sich hat, um ihn zu bezahlen (21). Denn wenn er ihn [wegen eines Schuldbetrages, bei dem] (22) er zahlungsunfähig ist, einsperren lässt, so ist dies eine Ungerechtigkeit [und für ihn mit Schaden verbunden] (23). Wenn er jedoch imstande ist, [diese zu begleichen, so gibt es für ihn keinen Entschuldigungsgrund für das Ausbleiben] (24); [denn das Hinauszögern eines Wohlhabenden ist Ungerechtigkeit und damit ein Schaden verbunden. Wenn gegen ihn eine aufgeschobene Schuld besteht und er fürchtet, dass sie sofort von ihm eingefordert wird, so ist dies ein Entschuldigungsgrund. Wenn gegen ihn jedoch eine gesetzliche Strafe (Ḥadd) Gottes des Erhabenen oder eine Strafe wegen falscher Anschuldigung (Qadhf) vorliegt und er fürchtet, deswegen ergriffen zu werden, so ist dies kein Entschuldigungsgrund, da er zur Erfüllung verpflichtet ist. Dasselbe gilt, wenn gegen ihn ein Vergeltungsanspruch (Qiṣāṣ) vorliegt] (26).
= 1/169, 172, 182, 183, 9/120, 121. Und Muslim in: Kapitel: Die Einsetzung eines Stellvertreters durch den Imam, wenn ihn eine Entschuldigung durch Krankheit, Reise oder anderes ereilt, damit dieser die Leute im Gebet leite, aus dem Buch des Gebets. Ṣaḥīḥ Muslim 1/313, 314, 316. Und Abū Dāwūd in: Kapitel: Das Klatschen im Gebet, aus dem Buch des Gebets. Sunan Abī Dāwūd 1/216. Und al-Tirmidhī in: Kapitel: Über die Vorzüge von Abū Bakr und ʿUmar, aus den Kapiteln über die Vorzüge. ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 13/135. Und al-Nasāʾī in: Kapitel: Die Einsetzung eines Stellvertreters durch den Imam bei Abwesenheit, aus dem Buch der Imāma. al-Mudjtabā 2/64. Und Ibn Mādscha in: Kapitel: Was über das Gebet des Gesandten Gottes – Gott segne ihn und gewähre ihm Frieden – während seiner Krankheit berichtet wurde, aus dem Buch der Gebetsverrichtung. Sunan Ibn Mādscha 1/389, 390. Und Imam Mālik in: Kapitel: Allgemeines zum Gebet, aus dem Buch der Reise. al-Muwaṭṭaʾ 1/170, 171. Und Imam Aḥmad in: al-Musnad 3/202, 4/412, 413, 5/332, 6/34, 96, 159, 210, 224, 229, 270. (16) In M: "Abschnitt: Und derjenige, der Furcht empfindet, ist beim Unterlassen entschuldigt; aufgrund der Aussage des Propheten – Gott segne ihn und gewähre ihm Frieden –: "Die Entschuldigung ist Furcht oder Krankheit". Und die Furcht". Der Hadith wurde von Abū Dāwūd überliefert in: Kapitel: Über die Strenge beim Unterlassen des Gemeinschaftsgebetes, aus dem Buch des Gebets. Sunan Abī Dāwūd 1/130. (17) In M: "Furcht um das eigene Leben, Furcht um das Vermögen und Furcht um die Angehörigen. Was ersteres betrifft". (18) In M ergänzt: "um sein Leben". (19) Aus dem Original weggefallen. (20) In M: "Und in der Bedeutung dessen ist, dass". (21) In M: "er ihn auszahlt". (22) In M: "wegen einer Schuld". (23) In M: "für ihn". (24) In M: "die Schuld zu begleichen, war kein Entschuldigungsgrund für ihn; denn er ist zur Auszahlung verpflichtet". (25) Im Original unkenntlich gemacht. (26) In M: "Und genauso ist es, wenn ein Vergeltungsanspruch gegen ihn offensteht; er hat keinen Entschuldigungsgrund für das Ausbleiben deswegen".
[وأمَّا الخوفُ فيتنوَّعُ] (١٦) ثلاثةَ أنْواع؛ [أحدُها، الخوفُ على نَفْسِه، مِثْل] (١٧) أنْ يخافَ (١٨) سُلْطانًا، [أو عَدُوًّا] (١٩)، أو لِصًّا، أو سَبُعًا، [أو دابَّةً] (١٩)، أو سَيْلًا، ونحوَ ذلك، ممَّا يُؤْذِيه في نفسِه، أو (٢٠) يخافُ غَرِيمًا يُلازِمُه ولا شىءَ معه يُعْطِيه (٢١)، فإن حبْسه [بالدَّينِ الذي] (٢٢) هو مُعْسِرٌ به ظُلْمٌ، [وفيه مَضَرَّةٌ عليه] (٢٣)، فإنْ كان قادرًا على [أدائِه، فلا عُذْرَ له في التَّخلُّفِ] (٢٤)؛ [لأنَّ مَطْلَ الغنىِّ ظُلْمٌ، وفيه مَضَرَّةٌ. وإن كان عليه دَيْنٌ مُؤَجَّلٌ، وخاف أن يُطْلَبَ به في الحالِ فهو عُذْرٌ، أو أن يُوجَدَ عليه حَدٌّ للهِ تعالى، أو حَدُّ قَذْفٍ، فخاف أنْ يُؤْخَذَ به، لم يكنْ ذلك عُذْرًا، لأنه يجب (٢٥) وفاؤه، وكذلك أن يوجد عليه قصاصٌ] (٢٦).
= ١/ ١٦٩، ١٧٢، ١٨٢، ١٨٣، ٩/ ١٢٠، ١٢١. ومسلم، في: باب استخلاف الإمام إذا عرض له عذر من مرض وسفر وغيرهما من يصلى بالناس، من كتاب الصلاة. صحيح مسلم ١/ ٣١٣، ٣١٤، ٣١٦. وأبو داود في: باب التصفيق في الصلاة، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ٢١٦. والترمذي، في: باب في مناقب أبى بكر وعمر، من أبواب المناقب. عارضة الأحوذى ١٣/ ١٣٥. والنسائي، في: باب استخلاف الإمام إذا غاب، من كتاب الإمامة. المجتبى ٢/ ٦٤. وابن ماجه، في: باب ما جاء في صلاة رسول اللَّه -صلى اللَّه عليه وسلم- في مرضه، من كتاب إقامة الصلاة. سنن ابن ماجه ١/ ٣٨٩، ٣٩٠. والإمام مالك، في: باب جامع الصلاة، من كتاب السفر. الموطأ ١/ ١٧٠، ١٧١. والإمام أحمد، في: المسند ٣/ ٢٠٢، ٤/ ٤١٢، ٤١٣، ٥/ ٣٣٢، ٦/ ٣٤، ٩٦، ١٥٩، ٢١٠، ٢٢٤، ٢٢٩، ٢٧٠.(١٦) في م: "فصل: ويعذر في تركها الخائف؛ لقول النبي -صلى اللَّه عليه وسلم-: "العُذْرُ خَوْفٌ أوْ مَرَضٌ". والخوف".والحديث أخرجه أبو داود، في: باب في التشديد في ترك الجماعة، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ١٣٠.(١٧) في م: "خوف على النفس، وخوف على المال، وخوف على الأهل. فالأول".(١٨) في م زيادة: "على نفسه".(١٩) سقط من: الأصل.(٢٠) في م: "وفي معنى ذلك أن".(٢١) في م: "يوفيه".(٢٢) في م: "بدين".(٢٣) في م: "له".(٢٤) في م: "أداء الدين لم يكن عذرا له؛ لأنه يجب إيفاؤه".(٢٥) طمست في الأصل.(٢٦) في م: "وهكذا إن تأخر عليه قصاص، لم يكن له عذر في التخلف من أجله".