Muslim überlieferte (9) mit seiner Überlieferungskette von Abu al-Muhallab, von 'Imran ibn Husain, dass dieser sagte: Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) gab nach drei Einheiten des Nachmittagsgebets den Gruß ab, stand dann auf und betrat seine Kammer. Ein Mann mit langen Händen (Basit al-Yadayn) stand auf und fragte: „Ist das Gebet verkürzt worden, o Gesandter Allahs?“ Er kam zornig heraus, betete die Einheit, die er ausgelassen hatte, gab den Gruß ab, vollzog dann die beiden Niederwerfungen des Versehens und gab erneut den Gruß ab. Ibn 'Umar, Ibn 'Abbas und Dhu al-Yadayn überlieferten Ähnliches wie den Hadith von Abu Huraira, möge Allah mit ihnen zufrieden sein.
Abschnitt: Wenn die Unterbrechung (zwischen dem Gebet und dem, was darauf folgt) lange dauert oder die rituelle Reinheit (Wudu) erlischt, so muss er das Gebet von vorn beginnen. Ebenso sagte ash-Schafi'i: Wenn er sich in Kürze erinnert, geschieht es wie das Handeln des Propheten (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) am Tag des Dhu al-Yadayn. Ähnlich äußerte sich Malik. Yahya al-Ansari, al-Laith und al-Awza'i sagten hingegen: Er darf daran anknüpfen, solange er seine rituelle Reinheit nicht verloren hat. Unsere Ansicht ist, dass es sich um ein einziges Gebet handelt, daher ist es bei einer langen Unterbrechung nicht zulässig, den einen Teil auf den anderen aufzubauen, so als ob seine rituelle Reinheit erloschen wäre. Hinsichtlich dessen, was eine lange oder kurze Unterbrechung darstellt (10), wird auf den allgemeinen Brauch ('Urf) zurückgegriffen, ohne eine zeitliche Festlegung. [In den Kreisen der Schafi'iten gibt es dazu eine Meinungsverschiedenheit, wenn eine Gebetssäule ausgelassen wurde, wie bereits dargelegt] (11). Die korrekte Auffassung ist, dass es dafür keine Begrenzung (12) gibt, da kein gesetzlicher Text (Schar') existiert, der dies festgelegt hätte. Daher richtet man sich nach dem Brauch und dem, was dem Zustand des Propheten (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) im Hadith des Dhu al-Yadayn nahekommt.
Abschnitt: Wenn er sich nicht erinnert, bis er bereits mit einem anderen Gebet begonnen hat: [Wenn die Unterbrechung lange gedauert hat, ist das erste Gebet ungültig. Wenn jedoch] (13) die Unterbrechung nicht lange war, kehrt er zum ersten Gebet zurück und vervollständigt es. [Dies vertrat auch ash-Schafi'i] (14).
(9) Im: „Kapitel: Das Versehen im Gebet und die Niederwerfung dafür“, aus dem „Buch der Moscheen“. Sahih Muslim 1/405. Ebenso herausgegeben von Abu Dawud im „Kapitel: Das Versehen zwischen den beiden Niederwerfungen“, aus dem „Buch des Gebets“. Sunan Abi Dawud 1/234. Und Ibn Madscha im „Kapitel: Über denjenigen, der aus Versehen nach zwei oder drei Einheiten den Gruß abgibt“, aus dem „Buch zur Verrichtung des Gebets“. Sunan Ibn Madscha 1/384. Und Imam Ahmad im Musnad 4/431, 441. (10) Fiel aus (M) weg. (11) In (M): „Und dies ist die Lehrmeinung von ash-Schafi'i gemäß einer der Ansichten. Von ihm wird auch überliefert, dass die Dauer einer Gebetseinheit maßgeblich ist. Einige sagten: Es wird die Dauer des restlichen Gebets, das er vergessen hatte, berücksichtigt.“ (12) Fiel aus (M) weg. (13) In (M): „Man schaue: Wenn das, was er im zweiten (Gebet) getan hat, geringfügig ist, und...“ (14) In (M): „Und wenn es lange dauerte, ist das erste (Gebet) ungültig. Dies ist die Lehrmeinung von ash-Schafi'i.“
ورَوَى مُسْلِمٌ (٩)، بإسْنَادِهِ عن أبي المُهَلَّبِ، عنْ عِمْرَانَ بن الحُصَيْنِ، قال: سَلَّمَ رَسُولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- في ثَلَاثِ رَكَعاتٍ من العَصْرِ، ثم قَامَ فَدَخَلَ الحُجْرَةَ، فقَامَ رَجُلٌ بَسِيطُ اليَدَيْنِ، فقال: أقُصِرَتِ الصّلَاة يا رَسُولَ اللهِ؟ فخَرَجَ مُغْضَبًا، فَصَلَّى الرَّكْعَةَ التي كان تَرَكَ، ثم سَلَّمَ، ثم سَجَدَ سَجْدَتَىِ السَّهْوِ، ثم سَلَّمَ. ورَوَى ابنُ عُمَرَ، وابنُ عَبَّاسٍ، وذو اليَدَيْنِ مِثْلَ حديثِ أبي هُرَيْرَةَ، رَضِىَ اللهُ عنهم.
فصل: فإنْ طَالَ الفَصْلُ، أو انْتَقَضَ وُضُوؤُهُ، اسْتَأْنَفَ الصَّلَاةَ. وكذلك قال الشَّافِعِىُّ: إن ذَكَرَ قَرِيبًا، مِثْلَ فِعْلِ النبىِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- يَوْمَ ذِى اليَدَيْنِ، ونَحْوَهُ قال مالِكٌ. وقال يَحْيَى الأَنْصَارِىُّ، واللَّيْثُ، والأَوْزَاعِىُّ: يَبْنِى، ما لم يَنْقُضْ وُضُوءَه. ولَنا، أنَّها صَلَاةٌ وَاحِدَةٌ، فلم يَجُزْ بِنَاءُ بعضِها على بَعْضٍ مع طُولِ الفَصْلِ، كما لو انْتَقَضَ وُضُوؤُه. ويُرْجَعُ في طولِ الفَصْلِ وقِصَرِه (١٠) إلى العادةِ، من غيرِ تَقْدِيرٍ بمُدَّةٍ، [ولأصْحابِ الشافِعِيِّ في ذلك خلافٌ فيما إذا ترك رُكْنًا. على ما مضَى بَيانُه] (١١). والصَّحِيحُ أنَّه (١٢) لا حَدَّ له؛ لأنَّه لم يَرِد الشَّرْعُ بِتَحْدِيدِه، فَيُرْجَعُ فيه إلى العَادَةِ والمُقَارَبَةِ لِمِثْلِ حالِ النبيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- في حَدِيثِ ذِى اليَدَيْنِ.
فصل: فإنْ يَذْكُرْ حتى شَرَعَ في صَلَاةٍ أُخْرَى، [وطال الفَصْلُ، بطَلتِ الأُولَى، وإن] (١٣) لم يَطُل الفَصْلُ، عادَ إلى الأُولَى فأَتَمَّهَا. [وبهذا قال الشَّافِعِىُّ] (١٤).
(٩) في: باب السهو في الصلاة والسجود له، من كتاب المساجد. صحيح مسلم ١/ ٤٠٥. كما أخرجه أبو داود، في: باب السهو بين السجدتين، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ٢٣٤. وابن ماجه، في: باب في من سلم من ثنتين أو ثلاث ساهيا، من كتاب إقامة الصلاة. سنن ابن ماجه ١/ ٣٨٤. والإمام أحمد، في: المسند ٤/ ٤٣١، ٤٤١.(١٠) سقط من: م.(١١) في م: "وهو مذهب الشافعي في أحد الوجوه. وعنه يعتبر قدر ركعة. وقال بعضهم: يعتبر بقدر مضى الصلاة التي نسى فيها".(١٢) سقط من: م.(١٣) في م: "نظرت فإن كان ما عمل في الثانية قليلا، و".(١٤) في م: "وإن طال بطلت الأولى. وهذا مذهب الشافعي".