den Urin des Mädchens; denn es ist ein unreiner Urin, weshalb seine Waschung verpflichtend ist, wie bei allen anderen unreinen Urinen. Da es sich um ein Urteil handelt, das sich auf die Unreinheit bezieht, sind Junge und Mädchen darin gleichgestellt, wie bei allen anderen diesbezüglichen Bestimmungen (2). Unser Beweis ist das, was Umm Qays bint Mihsan überlieferte: Sie kam mit ihrem kleinen Sohn, der noch keine feste Nahrung gegessen hatte, zum Gesandten Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil. Der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – setzte ihn auf seinen Schoß, woraufhin er auf sein Gewand urinierte. Er ließ Wasser bringen, besprengte es (an-nad-h), ohne es jedoch zu waschen. Von Aischa – Gott möge mit ihr zufrieden sein – wird berichtet, dass sie sagte: Dem Gesandten Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – wurde ein Knabe gebracht, der auf sein Gewand urinierte. Er ließ Wasser bringen, folgte damit dem Urin und wusch ihn nicht. Beide Überlieferungen sind übereinstimmend (3). Von Lubaba bint al-Harith wird berichtet, dass sie sagte: Al-Husayn ibn Ali saß auf dem Schoß des Gesandten Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil –, als er auf ihn urinierte. Ich sagte: "Zieh ein anderes Gewand an und gib mir dein Untergewand (izar), damit ich es wasche." Er erwiderte: "Es wird nur vom Urin des Mädchens gewaschen und beim Urin (4) des Jungen besprengt." Dies überlieferte Abu Dawud (5). Von Ali – Gott möge mit ihm zufrieden sein – wird berichtet, er sagte: Der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – sagte: "Der Urin des Jungen wird besprengt, und der Urin des Mädchens wird gewaschen." Qatada sagte: "Dies gilt, solange sie keine feste Nahrung gegessen haben; wenn sie diese essen, wird ihr Urin gewaschen." Dies überlieferte Imam Ahmad in seinem "Musnad" (6).
(2) In A und M: "ahkamihima" (ihre beiderseitigen Bestimmungen). Das Pronomen bezieht sich auf die Unreinheit. (3) Al-Bukhari führte den ersten Teil aus im: Kapitel über den Urin der Knaben, im Buch der rituellen Reinigung (Wudu'), und im: Kapitel über das Einflößen von Nasentropfen... etc., im Buch der Medizin. Sahih al-Bukhari 1/66, 7/161. Und Muslim im: Kapitel über das Urteil zum Urin eines säugenden Kindes und der Art seiner Waschung, im Buch der rituellen Reinheit (Tahara), und im: Kapitel über die Heilung mit dem indischen Räucherholz (al-Qist al-Hindi), im Buch des Friedens. Sahih Muslim 1/238, 4/1734, 1735. Ebenso führte es Abu Dawud aus im: Kapitel über den Urin des Knaben, der das Gewand trifft, im Buch der Tahara. Sunan Abi Dawud 1/89. Und at-Tirmidhi im: Kapitel über das Besprengen des Urins eines Jungen, bevor er Nahrung isst, aus den Kapiteln der Tahara. Aridat al-Ahwadhi 1/92, 93. Und an-Nasa'i im: Kapitel über den Urin eines Knaben, der noch keine feste Nahrung gegessen hat, aus dem Buch der Tahara. al-Mujtaba 1/128. Und Ibn Madscha im: Kapitel über das, was zum Urin eines Knaben überliefert wurde, der noch keine Nahrung gegessen hat, aus dem Buch der Tahara. Sunan Ibn Madscha 1/174. Und ad-Darimi im: Kapitel über den Urin eines Jungen, der noch keine Nahrung gegessen hat, aus dem Buch der Wudu'. Sunan ad-Darimi 1/189. Und Imam Malik im: Kapitel über das, was zum Urin eines Knaben überliefert wurde, aus dem Buch der Tahara. al-Muwatta 1/64. Und Imam Ahmad im: Musnad 6/356. Den zweiten Teil führte Al-Bukhari aus im: Kapitel über den Urin der Knaben, im Buch der Wudu'. Sahih al-Bukhari 1/65, 66. Und Muslim im: Kapitel über das Urteil zum Urin eines säugenden Kindes und der Art seiner Waschung, im Buch der Tahara. Sahih Muslim 1/237. Ebenso führte es an-Nasa'i aus im: Kapitel über den Urin eines Knaben, der noch keine feste Nahrung gegessen hat, aus dem Buch der Tahara. al-Mujtaba 1/129. Und Ibn Madscha im: Kapitel über das, was zum Urin eines Knaben überliefert wurde, der noch keine Nahrung gegessen hat, aus dem Buch der Tahara. Sunan Ibn Madscha 1/174. (4) In M eine Ergänzung: "al-ghulam" (der Junge). (5) Im: Kapitel über den Urin des Knaben, der das Gewand trifft, aus dem Buch der Tahara. Sunan Abi Dawud 1/90. (6) Al-Musnad 1/76, 97, 137. Ebenso führte es at-Tirmidhi aus im: Kapitel über das, was zum Besprengen des Urins eines säugenden Knaben erwähnt wurde, aus
بَوْلُ الجَارِيَةِ؛ لأنَّه بَوْلٌ نَجِسٌ، فوجبَ غَسْلُه كسائِرِ الأبْوالِ النَّجِسَةِ، ولأنَّه حُكْمٌ يَتَعَلَّقُ بالنَّجاسةِ، فاسْتَوَى فيه الذَّكَرُ والأُنْثَى، كسائِرِ أحْكَامِهَا (٢). ولَنا، ما رَوَتْ أُمُّ قَيْسٍ بِنْتُ مِحْصَنٍ، أنَّها أتَتْ بِابْنٍ لها صغيرٍ، لم يَأْكُل الطَّعامَ، إلى رسولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-، فأجْلَسَه رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- في حِجْرِه، فبالَ علَى ثَوْبِه، فدَعَا بماءٍ، فنَضَحَهُ، ولم يَغْسِلْهُ. وعن عائشةَ، رَضِىَ اللهُ عنها، قالت، أُتِىَ رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- بِصَبِىٍّ، فبالَ على ثَوْبِه فدَعا بِماءٍ، فأتْبَعَهُ بَوْلَهُ، ولم يَغْسِلْهُ. مُتَّفقٌ عليهما (٣). وعن لُبَابَةَ بنتِ الحارِثِ، قالت: كان الحُسَيْنُ بنُ عَلِىٍّ في حِجْرِ رَسُولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- فبالَ عليه، فقلتُ: الْبَسْ ثَوْبًا آخَرَ، وأعْطِنِى إزَارَكَ حتى أغْسِلَه. فقال: "إنَّمَا يُغْسَلُ مِنْ بَوْلِ الْأُنْثَى، ويُنْضَحُ من بَوْلِ (٤) الذَّكَرِ". رَوَاه أبو دَاوُدَ (٥). وعن عَلِىٍّ، رَضِىَ اللهُ عنه قال: قال رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "بَوْلُ الغُلامِ يُنْضَحُ، وبَوْلُ الجَارِيَةِ يُغْسَلُ". قال قَتَادَةُ: هذا ما لم يَطْعَمَا الطَّعَامَ، فإذا طَعِما غُسِلَ بَوْلُهما. رَوَاه الإِمامُ أحمدُ، في "مُسْنَدِه" (٦).
(٢) في أ، م: "أحكامهما". والضمير يعود إلى النجاسة.(٣) أخرج البخاري الأول، في: باب بول الصبيان، من كتاب الوضوء، وفى: باب السعوط. . . إلخ، من كتاب الطب. صحيح البخاري ١/ ٦٦، ٧/ ١٦١. ومسلم، في: باب حكم بول الطفل الرضيع وكيفية غسله، من كتاب الطهارة، وفى: باب التداوى بالعود الهندي، من كتاب السلام. صحيح مسلم ١/ ٢٣٨، ٤/ ١٧٣٤، ١٧٣٥. كما أخرجه أبو داود، في: باب بول الصبى يصيب الثوب، من كتاب الطهارة. سنن أبي داود ١/ ٨٩. والترمذي، في: باب نضح بول الغلام قبل أن يطعم، من أبواب الطهارة. عارضة الأحوذى ١/ ٩٢، ٩٣. والنسائي، في: باب بول الصبى الذي لم يأكل الطعام، من كتاب الطهارة. المجتبى ١/ ١٢٨. وابن ماجه، في: باب ما جاء في بول الصبى الذي لم يطعم، من كتاب الطهارة. سنن ابن ماجه ١/ ١٧٤. والدارمى، في: باب بول الغلام الذي لم يطعم، من كتاب الوضوء. سنن الدارمي ١/ ١٨٩. والإِمام مالك، في: باب ما جاء في بول الصبى، من كتاب الطهارة. الموطأ ١/ ٦٤. والإِمام أحمد، في: المسند ٦/ ٣٥٦.وأخرج الثاني البخاري، في: باب بول الصبيان، من كتاب الوضوء. صحيح البخاري ١/ ٦٥، ٦٦. ومسلم، في: باب حكم بول الطفل الرضيع وكيفية غسله، من كتاب الطهارة. صحيح مسلم ١/ ٢٣٧. كما أخرجه النسائي، في: باب بول الصبى الذي لم يأكل الطعام، من كتاب الطهارة. المجتبى ١/ ١٢٩. وابن ماجه، في: باب ما جاء في بول الصبى الذي لم يطعم، من كتاب الطهارة. سنن ابن ماجه ١/ ١٧٤.(٤) في م زيادة: "الغلام".(٥) في: باب بول الصبى يصيب الثوب، من كتاب الطهارة. سنن أبي داود ١/ ٩٠.(٦) المسند ١/ ٧٦، ٩٧، ١٣٧. كما أخرجه الترمذي، في: باب ما ذكر في نضح بول الغلام الرضيع، من =