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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 2 · Seite 50Abschnitt

Übersetzung · DE

verpflichtend ist: Wenn er innerhalb der Zeit betet und dann während der Zeit nach Abschluss des Gebets oder währenddessen die Geschlechtsreife erreicht, so muss er es wiederholen. Dies vertrat auch Abū Ḥanīfa. Al-Shāfiʿī sagte: Es genügt ihm, und er muss es in beiden Fällen nicht wiederholen; denn er hat die Pflicht der Zeit erfüllt, daher ist er nicht zur Wiederholung verpflichtet, wie ein Erwachsener. Unser Beweis ist, dass er gebetet hat, bevor es für ihn verpflichtend war [und bevor der Grund für dessen Verpflichtung vorlag], daher genügt es ihm nicht für das, wofür der Grund der Verpflichtung für ihn eingetreten ist, so als hätte er vor der Zeit gebetet. Zudem hat er ein freiwilliges Gebet verrichtet, daher genügt es ihm nicht für das verpflichtende Gebet, so als hätte er die Absicht für ein freiwilliges Gebet gefasst. Auch weil er während der Zeit der gottesdienstlichen Handlung und nach deren Verrichtung die Geschlechtsreife erreichte, ist er zur Wiederholung verpflichtet, wie beim Haddsch. Die Pflicht der Zeit ist für den Erwachsenen als Mittagsgebet verpflichtend, und er hat diese nicht erbracht. Abschnitt: Der Geisteskranke ist nicht rechtlich verantwortlich, und er ist nicht zum Nachholen dessen verpflichtet, was er während seines Zustands der Geisteskrankheit unterlassen hat, es sei denn, er erlangt während der Gebetszeit wieder den Verstand, dann wird er wie der Minderjährige, der die Geschlechtsreife erreicht. Wir kennen darüber keinen Dissens. Der Gesandte Gottes, Friede und Segen Gottes seien auf ihm, sagte: "Die Feder ist von dreien aufgehoben: vom Schlafenden, bis er aufwacht, vom Minderjährigen, bis er heranwächst, und vom geistig Behinderten, bis er wieder bei Verstand ist." Dies führten Abū Dāwūd, Ibn Mājah und al-Tirmidhī (19) aus, und er sagte: Ein Hasan (guter) Hadith. Zudem dauert sein Zustand meist lange an, daher ist die Verpflichtung zum Nachholen für ihn beschwerlich, also wurde er davon befreit. 120 - Abhandlung; Er sagte: (Und der Bewusstlose holt alle Gebete nach, die in den Zustand seiner Bewusstlosigkeit fielen.) Zusammenfassend ist der Bewusstlose in seinem Urteil wie der Schlafende; es entfällt für ihn nicht das Nachholen von etwas

Anmerkungen

  • (17) In M: "wa-fī".
  • (18) Omitted from M.
  • (19) Narrated by Abū Dāwūd, in: Chapter on the insane person who steals or incurs a hadd-punishment, from the Book of Hudūd. Sunan Abī Dāwūd 2/451-453. And Ibn Mājah, in: Chapter on the divorce of the mentally ill, the minor, and the sleeper, from the Book of Divorce. Sunan Ibn Mājah 1/658. And al-Tirmidhī, in: Chapter on what has been narrated regarding those upon whom no hadd-punishment is obligatory, from the Chapters on Hudūd. ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 6/195. It was also narrated by al-Bukhārī, in: Chapter on divorce under duress, etc., from the Book of Divorce, and in: Chapter on not stoning the insane man or woman, from the Book of Hudūd. Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 7/59, 8/204. And al-Nasāʾī, in: Chapter on those whose divorce is not valid among spouses, from the Book of Divorce. al-Mujtabā 6/127. And al-Dārimī, in: Chapter on the lifting of the pen from three, from the Book of Hudūd. Sunan al-Dārimī 2/171. And Imām Aḥmad, in: al-Musnad 1/116, 118, 140, 155, 158, 6/100, 101.

Arabisch (Quelle)

تَجِبُ عليه، متى صَلَّى في الوقتِ، ثم بَلَغَ فيه بَعْدَ فَرَاغِهِ منها، أو (١٧) في أثنائِها، فعليهِ إعادَتُها. وبهذا قال أبو حنيفَة. وقال الشَّافِعِىُّ: تُجْزِئُه، ولا يلْزَمُهُ إعادتُها في المَوْضِعَيْنِ؛ لأنَّه أدَّى وظِيفَةَ الوقتِ، فلم يلْزَمْهُ إعادَتُها، كالبالِغِ. ولَنا، أنَّه صَلَّى قبلَ وُجوبِهَا [عليه، وقبلَ سَببِ وُجوبِها] (١٨)، فلم تُجْزِهِ عَمَّا وُجِدَ سَبَبُ وجُوبِهَا عليه، كما لو صَلَّى قبل الوقتِ، ولأنَّه صَلَّى نَافِلَةً، فلم تُجْزِهِ عن الواجِبِ، كما لو نَوَى نَفْلًا، ولأنه بَلَغَ في وقتِ العبَادَةِ وبَعْدَ فعْلِهَا، فَلَزِمَتْهُ إعَادَتُها كالحَجِّ، ووظيفَةُ الوقتِ في حق البالِغِ ظهرًا واجبَة، ولم يأتِ بها.

فصل: والمجنُونُ غيرُ مُكَلَّفٍ، ولا يَلْزَمُهُ قَضَاءُ ما تَرَكَ في حالِ جنُونِهِ، إلَّا أن يُفِيقَ في وقتِ الصلاةِ، فيَصِيرُ كالصَّبِىِّ يَبْلُغُ. ولا نَعْلَمُ في ذلك خِلَافًا، وقد قال رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "رُفِعَ القَلَمُ عَنْ ثَلَاثَةٍ؛ عَنِ النَّائِم حَتَّى يَسْتَيْقِظَ، وعَنِ الصَّبِيِّ حَتَّى يَشِبَّ، وعَنِ المَعْتُوهِ حتَّى يَعْقِلَ". أخرجَهُ أبو داوُد، وابن ماجَه، والتِّرْمِذِىُّ (١٩)، وقال: حديثٌ حسنٌ. ولأنَّ مُدَّتَه تطُولُ غالبًا، فوُجُوبُ القَضَاءِ عليهِ يَشُقُّ، فَعُفِىَ عنه.

١٢٠ - مسألة؛ قال: (والمُغْمَى عَلَيْهِ يَقْضِى جَمِيعَ الصَّلَوَاتِ الَّتِى كَانَتْ فِي حَالِ إغْمَائِهِ)

وجُمْلَةُ ذلك أن المُغْمَى عليهِ حُكْمُه حُكْمُ النائِم، لا يَسْقُطُ عنه قَضاءُ شيءٍ

Anmerkungen

(١٧) في م: "وفى".(١٨) سقط من: م.(١٩) أخرجه أبو داود، في: باب في المجنون يسرق أو يصيب حدا، من كتاب الحدود. سنن أبي داود ٢/ ٤٥١ - ٤٥٣. وابن ماجه، في: باب طلاق المعتوه والصغير والنائم، من كتاب الطلاق. سنن ابن ماجه ١/ ٦٥٨. والترمذي، في: باب ما جاء فيمن لا يجب عليه الحد، من أبواب الحدود. عارضة الأحوذى ٦/ ١٩٥. كما أخرجه البخاري، في: باب الطلاق في الإغلاق إلخ، من كتاب الطلاق، وفى: باب لا يرجم المجنون والمجنونة، من كتاب الحدود. صحيح البخاري ٧/ ٥٩، ٨/ ٢٠٤. والنسائي، في: باب من لا يقع طلاقه من الأزواج، من كتاب الطلاق. المجتبى ٦/ ١٢٧. والدارمى، في: باب رفع القلم عن ثلاثة، من كتاب الحدود. سنن الدارمي ٢/ ١٧١. والإمام أحمد، في: المسند ١/ ١١٦، ١١٨، ١٤٠، ١٥٥، ١٥٨، ٦/ ١٠٠، ١٠١.

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