Es wurde von ihm (Umar) überliefert, dass er durch den Schlamm des Regens ging und betete, ohne seine Füße zu waschen; dies gilt auch für 'Ali – Gott habe Wohlgefallen an beiden. Ibn Mas'ud sagte: Wir vollzogen kein Wudu (rituelle Waschung) aufgrund von Fußspuren. Ähnliches wurde von Ibn 'Abbas überliefert. Dies vertraten auch Sa'id ibn al-Musayyab, 'Alqama, al-Aswad, 'Abdullah ibn Ma'qil ibn Muqarrin, al-Hasan, die Anhänger der Vernunft (Ashab al-Ra'y) und die Mehrheit der Gelehrten, da das ursprüngliche Prinzip die Reinheit ist, welche nicht durch Zweifel aufgehoben werden kann.
Abschnitt: Die Erde wird erst dann rein, wenn Farbe und Geruch der Unreinheit verschwunden sind, denn ihr Fortbestehen ist ein Beweis für das Fortbestehen der Unreinheit. Sollte die Unreinheit von einer Art sein, deren Farbe nur unter großer Mühe verschwindet, so entfällt die Pflicht zu deren Entfernung, wie bei einem Kleidungsstück; dasselbe gilt für den Geruch.
Abschnitt: Wenn die Unreinheit aus getrennten Bestandteilen besteht, wie etwa verwesende Stoffe, Dünger oder getrocknetes Blut, und sich diese mit den Bestandteilen der Erde vermischt haben, wird sie durch Waschen nicht rein; denn die Substanz der Unreinheit verändert sich nicht und sie wird nur durch Entfernung der betroffenen Erdbereiche rein, sodass man sich des Entfernens der Bestandteile der Unreinheit gewiss sein kann. Wenn man jedoch den Urin entfernt, solange er noch feucht ist, und die Erde abträgt, auf der sich seine Spur befindet, so ist der Rest rein, weil die Unreinheit feucht war und entfernt wurde. Wenn sie jedoch getrocknet ist und man das entfernt, worauf man die Spur fand, wird der Rest nicht rein, weil die Spur nur an der Oberfläche der Erde sichtbar ist. Wenn man jedoch das abträgt, von dem man sicher ist, dass die vom Urin betroffenen Teile entfernt wurden, so ist der Rest rein.
Abschnitt: Die unreine Erde wird weder durch Sonne noch durch Wind oder durch Trocknen rein. Dies ist die Ansicht von Abu Thaur, Ibn al-Mundhir und al-Shafi'i in einer seiner zwei Aussagen. Abu Hanifa und Muhammad ibn al-Hasan sagten: Sie wird rein, wenn die Spur der Unreinheit verschwindet. Abu Qilaba sagte: Das Trocknen der Erde ist ihre Reinigung, da Ibn 'Umar überlieferte, dass Hunde im Moschee-Bereich urinierten und hin- und herliefen, ohne dass sie etwas davon wegwuschen. Dies wurde von Abu Dawud überliefert. Unser Argument hingegen ist die Aussage des Propheten – Gott segne ihn und schenke ihm Heil: "Gießt über seinen Urin einen Eimer Wasser aus."
(11) In den Handschriften A und M: "Mu'affal" (falsch). (12) Shaykh al-Islam Ibn Taymiyya vertrat die Ansicht, dass unreine Erde durch diese Dinge rein wird. Er sagte: Dies ist nach dem Beweis das Richtige. Siehe: al-Fatawa 21/479-482, 510. (13) In: Kapitel über die Reinigung der Erde, wenn sie austrocknet, aus dem Buch der Reinigung (Kitab al-Tahara). Sunan Abi Dawud 1/91.
رُوِىَ عنه أنَّه خاضَ طِينَ المطرِ، وصَلَّى، ولم يَغْسِلْ رِجْلَيْهِ، عمرُ، وعَلِىٌّ رَضِىَ اللَّه عنهما. وقال ابْنُ مَسعودٍ: كُنَّا لا نَتَوَضَّأُ مِن مَوْطِئ. ونحوُه عن ابْنِ عَبَّاسٍ. وقال بذلك سعيدُ بنُ المُسَيَّبِ، وعَلْقَمَةُ، والأسْوَدُ، وعَبْدُ اللهِ بن مَعْقِلٍ (١١) بن مُقَرِّن، والحسنُ، وأصْحابُ الرَّأْىِ، وعَوَامُّ أهلِ العِلْمِ؛ لأنَّ الأصْلَ الطَّهَارَةُ، فلا تَزُولُ بالشَّكِّ.
فصل: ولا تَطْهُرُ الأرْضُ حتى يَذْهَبَ لَوْنُ النَّجَاسَةِ ورَائحَتُها؛ لأنَّ بَقَاءَهما دَلِيلٌ على بَقَاءِ النَّجاسةِ. فإنْ كانتْ ممَّا لا يَزُولُ لَوْنُها إلَّا بِمَشَقَّةٍ سَقَطَ عنه إزَالَتُها، كالثَّوْبِ، وكذلك الحُكْمُ في الرَّائِحةِ.
فصل: وإذا كانت النَّجاسةُ ذاتَ أجْزاءٍ مُتَفَرِّقَة، كالرَّمِيمِ، والرَّوثِ، والدَّمِ إذا جَفَّ، فاخْتَلَطَتْ بأجْزاءِ الأرْضِ، لم تَطْهُرْ بالغَسْلِ؛ لأنَّ عَيْنَها لا تَنْقَلِبُ، ولا تَطْهُرُ إِلَّا بإزَالةِ أجْزاءِ المكانِ، بحيثُ يُتَيَقَّنُ زَوالُ أجْزَاءِ النَّجاسةِ. ولو بادَرَ البَوْلَ وهو رَطْبٌ، فقَلَعَ التُّرابَ الذي عليه أثرُه، فالباقى طَاهِرٌ؛ لأنَّ النَّجِسَ كان رَطْبًا وقد زالَ. وإنْ جَفَّ فأزالَ ما وُجِدَ عليه الأَثَرُ، لم يَطْهُرْ؛ لأنَّ الأثَرَ إنَّما يَبِينُ على ظَاهِرِ الأرْضِ، لكنْ إن قلَع ما تَيَقَّن به زَوَالَ ما أصَابَه البَوْلُ، فالباقى طَاهِرٌ.
فصل: ولا تَطْهُرُ الأرْضُ النَّجِسَةُ بشَمْسٍ ولا رِيحٍ ولا جَفَافٍ (١٢). وهذا قَوْلُ أبي ثَوْرٍ، وابْنِ المُنْذِرِ، والشَّافِعِىِّ في أحَدِ قَوْلَيْه. وقال أبو حنيفةَ، ومحمدُ بنُ الحسنِ: تَطْهُرُ إذا ذَهَبَ أثَرُ النَّجاسةِ. وقال أبو قِلابَةَ: جُفُوفُ الأرْضِ طُهُورُها؛ لأنَّ ابنَ عمرَ رَوَى أنَّ الكِلابَ كانت تَبُولُ، وتُقْبِلُ وتُدْبِرُ في المَسْجدِ، فلم يَكُونُوا يرُشُّون شَيْئًا من ذلك. أخْرَجَه أبو داوُدَ (١٣). ولَنا، قَوْلُ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "أَهْرِيقُوا على
(١١) في أ، م: "مغفل" خطأ.(١٢) ذهب شيخ الإسلام ابن تيمية إلى أن الأرض النجسة تطهر بهذه الأشياء. قال: وهو الصحيح في الدليل. انظر: الفتاوى ٢١/ ٤٧٩ - ٤٨٢، ٥١٠.(١٣) في: باب في طهور الأرض إذا يبست، من كتاب الطهارة. سنن أبي داود ١/ ٩١.