ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 2 · Seite 56121 - Rechtsfrage; Abu al-Qasim sagte: (Abu Abd Allāh, möge Allah seiner gnädig sein, bevorzugt den Adhān von Bilāl, möge Allah mit ihm zufrieden sein, welcher lautet: Allah ist am größten, Allah ist am größten, Allah ist am größten, Allah ist am größten; ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah)

Übersetzung · DE

„denn er hat eine klangvollere Stimme als du.“ Ich stand also mit Bilāl auf und fing an, ihm den Wortlaut vorzusprechen, und er rief damit den Adhān. ʿUmar ibn al-Khaṭṭāb hörte dies, während er in seinem Haus war, und er kam hinaus, sein Gewand nachziehend, und sagte: „O Gesandter Allahs, bei dem, der dich mit der Wahrheit gesandt hat, ich habe genau das gesehen, was er gesehen hat.“ Der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – sagte: „Allah gebührt der Dank.“ Dies überlieferten al-Athram und Abū Dāwūd (42). At-Tirmidhī erwähnte das Ende davon mit dieser Überlieferungskette (43) und sagte: „Es ist ein Ḥadīth, der ḥasan und ṣaḥīḥ (gut und authentisch) ist.“ Die Gemeinschaft (Umma) ist sich darüber einig, dass der Adhān für die fünf täglichen Gebete gesetzlich vorgeschrieben (maschrūʿ) ist.

121 – Problem: Abū al-Qāsim sagte: (Abū ʿAbd Allāh – möge Allah ihm gnädig sein – vertritt die Ansicht des Adhān von Bilāl – Allah sei mit ihm zufrieden –, welcher lautet: Allāhu akbar, Allāhu akbar, Allāhu akbar, Allāhu akbar; aschhadu an lā ilāha illā-llāh, aschhadu an lā ilāha illā-llāh; aschhadu anna Muḥammadan rasūlu-llāh, aschhadu anna Muḥammadan rasūlu-llāh; ḥayya ʿalā-ṣ-ṣalāh, [ḥayya ʿalā-ṣ-ṣalāh]; ḥayya ʿalā-l-falāḥ, ḥayya ʿalā-l-falāḥ; Allāhu akbar, Allāhu akbar; lā ilāha illā-llāh.)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der von Aḥmad – möge Allah ihm gnädig sein – bevorzugte Adhān der Adhān von Bilāl – Allah sei mit ihm zufrieden – ist, wie al-Khiraqī ihn vollständig beschrieb. Er kommt so in der Nachricht von ʿAbd Allāh ibn Zayd vor und besteht aus fünfzehn Wörtern ohne Tarǧīʿ (Wiederholung der Schahādatayn). Dies sagten auch ath-Thawrī, die Anhänger der Vernunft (aṣḥāb ar-raʾy) und Isḥāq. Mālik, asch-Schāfiʿī und diejenigen, die ihnen von den Gelehrten des Ḥiǧāz folgten, sagten: Der empfohlene (masnūn) Adhān ist der von Abū Maḥdhūra, welcher dem ähnelt, was wir beschrieben haben, außer dass bei ihm der Tarǧīʿ empfohlen ist. Das bedeutet, dass man die beiden Glaubenszeugnisse zweimal aufsagt, wobei man dabei seine Stimme senkt, und sie dann noch einmal wiederholt, während man seine Stimme erhebt. Allerdings sagte Mālik: Das Takbīr am Anfang ist nur zweimal zu sprechen. Somit besteht der Adhān bei ihm aus siebzehn Wörtern, und bei asch-Schāfiʿī aus neunzehn Wörtern. Sie argumentierten mit dem, was Abū Maḥdhūra überlieferte, dass der Prophet – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – ihn den Adhān lehrte und ihn ihm vorsprach, indem er zu ihm sagte: „Du sagst: Aschhadu an lā ilāha illā-llāh, aschhadu

Anmerkungen

(42) Herausgegeben von Abū Dāwūd in: Bāb kayfa al-adhān (Kapitel darüber, wie der Adhān ist), aus dem Kitāb aṣ-Ṣalāh, Sunan Abī Dāwūd 1/116, 117. Und Ibn Māǧah in: Bāb badʾ al-adhān (Kapitel über den Beginn des Adhān), aus dem Kitāb al-Adhān, Sunan Ibn Māǧah 1/232, 233. Und ad-Dārimī in: Bāb badʾ al-adhān, aus dem Kitāb aṣ-Ṣalāh, Sunan ad-Dārimī 1/268, 269. Und Imam Aḥmad im Musnad 4/43, 5/246. (43) In: Bāb mā dschaʾa fī badʾ al-adhān (Kapitel darüber, was über den Beginn des Adhān berichtet wurde), aus den Abwāb aṣ-Ṣalāh, ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 1/305. (1) Fehlt im Original.

ZurückBand 2 · Seite 56Weiter
Zurück2·56Weiter