Und man fragte Abu 'Abd Allah: Ein Mann beginnt freiwillig zu beten, dann ändert sich seine Absicht, und er macht diese Rak'a zum Witr? Er sagte: Nein, wie kann das sein? Er hat seine Absicht geändert. Man fragte ihn: Soll er das Witr neu beginnen? Er sagte: Ja. Abu 'Abd Allah sagte: Wenn er vor der Verbeugung (Ruku') den Qunut spricht, spricht er den Takbir, dann beginnt er mit dem Qunut. Es wurde von 'Umar, möge Gott mit ihm zufrieden sein, überliefert, dass er, wenn er mit der Lesung fertig war, den Takbir sprach, dann den Qunut sprach und dann beim Verbeugen den Takbir sprach. Dies wurde auch von 'Ali, Ibn Mas'ud und al-Bara' überliefert, und dies ist die Ansicht von al-Thawri. Wir kennen diesbezüglich keine Meinungsverschiedenheit.
Abschnitt: Es ist empfohlen, nach dem Witr zu sagen: "Subhana al-maliki al-quddus" (Gepriesen sei der König, der Heilige), dreimal, und seine Stimme bei der dritten Wiederholung zu dehnen; gemäß der Überlieferung von Ubayy ibn Ka'b, der sagte: Wenn der Gesandte Gottes (Friede und Segen seien auf ihm) das Witr mit dem Taslim beendete, sagte er: "Subhana al-maliki al-quddus". So hat es Abu Dawud überliefert (76). 'Abd al-Rahman ibn Abza überlieferte: Der Gesandte Gottes (Friede und Segen seien auf ihm) verrichtete das Witr mit "Sabbih isma rabbika al-a'la" (Lobe den Namen deines Herrn, des Höchsten), "Qul ya ayyuha al-kafirun" (Sprich: O ihr Ungläubigen) und "Qul huwallahu ahad" (Sprich: Er ist Gott, Einziger). Und wenn er das Witr beenden wollte, sagte er: "Subhana al-maliki al-quddus", dreimal, und erhob bei der dritten Wiederholung seine Stimme dabei. Dies hat Imam Ahmad im "Musnad" herausgebracht (77).
247 - Problem: Er sagte: (Und das Gebet im Monat Ramadan umfasst zwanzig Rak'at. Gemeint ist das Tarawih-Gebet).
Es ist eine betonte Sunna (Sunna mu'akkada), und der erste, der sie einführte, war der Gesandte Gottes (Friede und Segen seien auf ihm). Abu Hurayra sagte: Der Gesandte Gottes (Friede und Segen seien auf ihm) ermutigte zum Gebet im Ramadan, ohne es ihnen als verpflichtend anzuordnen, und sagte: "Wer den Ramadan im Gebet verbringt, aus Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung, dem werden seine vorangegangenen Sünden vergeben." 'A'ischa sagte:
(76) Im Kapitel "Über das Bittgebet nach dem Witr" aus dem Buch des Witr. Sunan Abi Dawud 1/331. (77) Al-Musnad 3/406. Ebenso überliefert von al-Nasa'i im Kapitel "Die Verherrlichung (Tasbih) nach Beendigung des Witr" aus dem Buch des Nachtgebets. al-Mujtaba 3/208.