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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 2 · Seite 613Abschnitt

Übersetzung · DE

Von ihr wurde überliefert, dass sie sagte: Der Gesandte Allahs (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) pflegte den Koran nicht in weniger als drei Tagen abzuschließen. Überliefert von Abu 'Ubaid in "Fada'il al-Qur'an". Und Ibn Mas'ud sagte: Wer den Koran in weniger als drei Tagen liest, [dessen Rezitation] (54) ist wie das schnelle Aufsagen von Versen, und wie das Verstreuen von minderwertigen Datteln (55).

Kapitel: Abu 'Abd Allah verabscheute das Lesen mit Melodien (al-Alhan) und sagte: Es ist eine Neuerung (Bid'a). Dies beruht darauf, dass vom Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) überliefert wurde, dass er unter den Vorzeichen der Stunde erwähnte, dass der Koran als Musikinstrumente (Mazamir) genommen wird, indem sie einen von sich voranstellen, der weder derjenige ist, der am besten rezitiert, noch der vorzüglichste von ihnen, außer damit er ihnen mit Gesang vorträgt (56). Und weil der Koran in seinem Wortlaut und seinem Aufbau unnachahmlich (Mu'jiz) ist, und Melodien ihn verändern. Die Äußerung Ahmads hierzu bezieht sich auf die Übertreibung darin, sodass er die Vokale (Harakat) in Buchstaben verwandelt und die Dehnung (Madd) an Stellen vornimmt, an denen sie nicht hingehört. Was jedoch die Verschönerung der Lesung (Tahsin al-Qira'a) und das Zittern der Stimme (Tarji') betrifft, so ist dies nicht verpönt; denn 'Abd Allah ibn al-Mughaffal sagte: Ich hörte den Gesandten Allahs (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) am Tage der Eroberung von Mekka die Sure al-Fath lesen. Er sagte: Ibn al-Mughaffal las dann und ließ seine Stimme in seiner Lesung erzittern (Rajja'a). In einem Wortlaut heißt es: Der Prophet (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) las im Jahr der Eroberung während eines seiner Märsche die Sure al-Fath auf seinem Reittier und ließ dabei seine Stimme beim Lesen erzittern. Mu'awiya ibn Qurra sagte: "Wäre es nicht, dass ich fürchte, die Menschen würden sich um mich versammeln, hätte ich euch seine Lesart vorgemacht." Beide überlieferte Muslim (57). In einigen Wortlauten hieß es: "A-A-A". Und Abu Huraira überlieferte, dass der Gesandte Allahs (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) sagte: "Allah hat keinem Ding so zugehört wie seinem Zuhören einem Propheten (58) mit schöner Stimme, der den Koran mit Gesang vorträgt (59)"

Anmerkungen

(54) In A, M: "so ist dies wie jenes". Al-Hadh: Schnelligkeit beim Lesen. (55) Ad-Daqal: Die schlechteste Sorte von Datteln. (56) Siehe: Musnad al-Imam Ahmad 3/494 und siehe: Gharib al-Hadith, von Abu 'Ubaid 2/141. (57) Im: Kapitel über die Erwähnung, dass der Prophet (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) die Sure al-Fath am Tage der Eroberung von Mekka las, aus dem Buch über das Gebet des Reisenden, Sahih Muslim 1/547. Und al-Bukhari, im: Kapitel darüber, wo der Prophet (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) die Fahne am Tage der Eroberung aufstellte, aus dem Buch über die Feldzüge (Maghazi), und im: Kapitel über das Lesen auf dem Reittier, aus dem Buch über die Vorzüge des Korans, und im: Kapitel über die Erwähnung des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) und seine Überlieferung von seinem Herrn, aus dem Buch über die Einheit Gottes (Tawhid). Sahih al-Bukhari 5/187, 6/238, 9/192. Und Abu Dawud, im: Kapitel über die Empfehlenswertheit des rezitierenden Verweilens (Tartil) im Koran, aus dem Buch über das Witr-Gebet. Sunan Abi Dawud 1/338. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 5/54-56. (58) Von hier bis "Stimme" fehlt im Original.

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