mit schöner Stimme den Koran rezitiert" (59), d. h. (60) er erhebt dabei seine Stimme. Das bedeutet, damit man ihm zuhört. Und der Prophet (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) sagte: "Verschönert den Koran mit euren Stimmen" (61). Und der Prophet (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) sagte: "Nicht zu uns gehört derjenige, der den Koran nicht mit Gesang vorträgt (62)." Die frühen Gelehrten (Salaf) sind sich über die Bedeutung seiner Aussage "er trägt den Koran mit Gesang vor (Yataghanna)" uneinig. Ibn 'Uyayna, Abu 'Ubaid und eine Gruppe sowie andere sagten: Es bedeutet, dass man sich durch den Koran unabhängig macht (Yastaghni). Abu 'Ubaid sagte: Wie könnte es zulässig sein, dies so auszulegen, dass derjenige, der nicht den Koran mit Gesang vorträgt (63), nicht zum Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) gehört? Eine Gruppe von ihnen sagte: Es bedeutet, dass man seine Lesart verschönert, mit dem Koran moduliert und seine Stimme dabei erhebt. So wie Abu Musa zum Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken) sagte: Wenn ich gewusst hätte, dass du meiner Rezitation zuhörst, hätte ich sie für dich wahrhaft prächtig gestaltet. Ash-Shafi'i sagte: Er erhebt seine Stimme dabei. Und Abu 'Abd Allah sagte: Er erfüllt ihn mit Trauer (Hazana), sodass er ihn mit einer Traurigkeit liest, wie es der Stimme von Abu Musa entsprach.
(59) Herausgegeben von al-Bukhari, in: Kapitel über denjenigen, der den Koran nicht mit Gesang vorträgt, aus dem Buch über die Vorzüge des Korans, und in: Kapitel über die Aussage Allahs, des Erhabenen: {Und die Fürsprache nützt bei Ihm nichts, außer für denjenigen, dem Er es erlaubt}, aus dem Buch über die Einheit Gottes (Tawhid), und in: Kapitel über die Aussage des Propheten (möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken): Der im Koran Versierte... usw., aus dem Buch über die Einheit Gottes (Tawhid). Sahih al-Bukhari 6/235, 236, 9/173, 193. Und Muslim, in: Kapitel über die Empfehlenswertheit, den Koran mit schöner Stimme zu rezitieren, aus dem Buch über das Gebet des Reisenden. Sahih Muslim 1/545, 546. Und Abu Dawud, in: Kapitel über die Empfehlenswertheit des rezitierenden Verweilens (Tartil), aus dem Buch über das Witr-Gebet. Sunan Abi Dawud 1/339. Und an-Nasa'i, in: Kapitel über das Verschönern des Korans mit der Stimme, aus dem Buch über die Eröffnung des Gebets. al-Mujtaba 2/140. Und ad-Darimi, in: Kapitel über den Gesang mit dem Koran, aus dem Buch über das Gebet, und Kapitel über den Gesang mit dem Koran, aus dem Buch über die Vorzüge des Korans. Sunan ad-Darimi 1/349, 350, 2/473. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 2/271, 285, 450. (60) Fällt in M weg. (61) Herausgegeben von Abu Dawud, in: Kapitel über die Empfehlenswertheit des rezitierenden Verweilens (Tartil), aus dem Buch über das Witr-Gebet. Sunan Abi Dawud 1/338. Und an-Nasa'i, in: Kapitel über das Verschönern des Korans mit der Stimme, aus dem Buch über die Eröffnung des Gebets. al-Mujtaba 2/139, 140. Und Ibn Majah, in: Kapitel über die schöne Stimme, aus dem Buch über das Gebet. Sunan Ibn Majah 1/426. Und ad-Darimi, in: Kapitel über den Gesang mit dem Koran, aus dem Buch über die Vorzüge des Korans. Sunan ad-Darimi 2/274. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 4/283, 285, 296, 304. (62) Herausgegeben von al-Bukhari, in: Kapitel über die Aussage Allahs, des Erhabenen: {Und verbergt eure Worte} aus dem Buch über die Einheit Gottes (Tawhid). Sahih al-Bukhari 9/188. Und Abu Dawud, in: Kapitel über die Empfehlenswertheit des rezitierenden Verweilens (Tartil), aus dem Buch über das Witr-Gebet. Sunan Abi Dawud 1/339. Und ad-Darimi, in: Kapitel über den Gesang mit dem Koran, aus dem Buch über das Gebet, und in: Kapitel über den Gesang mit dem Koran, aus dem Buch über die Vorzüge des Korans. Sunan ad-Darimi 1/349, 2/471. Und Imam Ahmad, in: al-Musnad 1/172, 175, 179. (63) In A, M: "Yughanni".