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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 3 · Seite 163Abschnitt

Übersetzung · DE

auf der Zawrāʾ. Verzeichnet von al-Buchārī (2). Was seine Aussage angeht: „Und dies ist der Gebetsruf, der den Verkauf untersagt und zum Aufbruch verpflichtet“, so liegt der Grund darin, dass Gott, der Erhabene, den Aufbruch befahl und den Verkauf nach dem Gebetsruf untersagte, durch Seine Aussage, Er sei gepriesen: {Wenn zum Gebet am Freitag gerufen wird, dann eilt zum Gedenken Gottes und lasst das Verkaufen} (3). Der Gebetsruf, der zur Zeit des Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – üblich war, ist der Gebetsruf unmittelbar nach dem Sitzen des Imams auf der Kanzel; daher bezieht sich das Urteil darauf und nicht auf etwas anderes. Es gibt keinen Unterschied, ob dies vor oder nach dem Zenit (der Sonne) geschieht. Der Qādī überlieferte einen Bericht von Aḥmad, dass der Verkauf mit dem Zenit der Sonne untersagt sei, auch wenn der Imam nicht auf der Kanzel sitzt. Dies ist jedoch nicht korrekt, denn Gott, der Erhabene, hat es an den Gebetsruf gebunden, nicht an die Zeit. Zudem ist die Absicht dahinter das Erreichen des Freitagsgebets, was durch das, was wir erwähnt haben, erreicht wird, und nicht durch das, was er erwähnte. Wäre das Verbot des Verkaufs an die Zeit gebunden, wäre es nicht auf den Zenit beschränkt, da auch die Zeit davor eine Zeit (für das Gebet) ist. Was nun denjenigen angeht, dessen Wohnung so weit entfernt ist, dass er das Freitagsgebet durch den Aufbruch (4) zur Zeit des Gebetsrufs nicht erreichen kann, so trifft ihn die Pflicht, zu einer Zeit aufzubrechen, in der er das Freitagsgebet noch erreichen kann; denn das Freitagsgebet ist verpflichtend, und der Aufbruch vor dem Gebetsruf gehört zu den notwendigen Voraussetzungen, um es zu erreichen. Und was zur Erfüllung einer Pflicht notwendig ist, ist selbst verpflichtend, wie das Schöpfen von Wasser aus dem Brunnen für die rituelle Waschung (Wuḍūʾ), wenn man nicht anders dazu in der Lage ist, oder das Festhalten eines Teils der Nacht zusammen mit dem Tag beim Fasten, und Ähnliches.

Abschnitt: Das Verbot des Verkaufs und die Verpflichtung zum Aufbruch sind (5) auf diejenigen beschränkt, die zum Freitagsgebet verpflichtet sind,

Anmerkungen

(2) Im Kapitel: „Der einzelne Muezzin am Freitag“ und im Kapitel: „Der Gebetsruf am Freitag“ aus dem Buch des Freitagsgebets. Ṣaḥīḥ al-Buchārī 2/10, 11. Ebenso verzeichnet von Abū Dāwūd im Kapitel: „Der Ruf am Freitag“ aus dem Buch des Gebets, Sunan Abī Dāwūd 1/250; bei al-Tirmidhī im Kapitel: „Was über den Gebetsruf zum Freitag berichtet wurde“ aus den Kapiteln des Freitagsgebets, ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 2/304, 305; bei al-Nasāʾī im Kapitel: „Der Gebetsruf zum Freitag“ aus dem Buch des Freitagsgebets, al-Mudjtabā 3/81, 82; und bei Ibn Mādscha im Kapitel: „Was über den Gebetsruf am Freitag berichtet wurde“ aus dem Buch der Verrichtung des Gebets, Sunan Ibn Mādscha 1/359. (3) Sure al-Dschumuʿa 9. (4) Fehlt in der Urfassung. (5) In M: „ist beschränkt auf“.

Arabisch (Quelle)

على الزَّوْرَاءِ. رَوَاه البُخَارِيُّ (٢). وأمَّا قَوْلُه: "هذا الأذَانُ الذي يَمْنَعُ البَيْعَ ويُلْزِمُ السَّعْىَ". فلأَنَّ اللهَ تعالى أمَرَ بالسَّعْىِ، ونَهَى عن البَيْعِ بعد النِّدَاءِ، بقَوْلِه سُبْحَانَه: {إِذَا نُودِيَ لِلصَّلَاةِ مِنْ يَوْمِ الْجُمُعَةِ فَاسْعَوْا إِلَى ذِكْرِ اللَّهِ وَذَرُوا الْبَيْعَ} (٣). والنِّدَاءُ الذي كان على عَهْدِ رَسولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- هو النِّدَاءُ عَقِيبَ جُلُوسِ الإِمامِ على المِنْبَرِ، فتَعَلَّقَ الحُكْمُ به دونَ غيرِه، ولا فَرْقَ بين أن يكُونَ ذلك قبلَ الزَّوَالِ أو بعدَه. وحَكَى القاضي رِوَايَةً عن أحمدَ، أنَّ البَيْعَ يحْرُمُ بزَوَالِ الشَّمْسِ، وإن لم يَجْلِس الإِمامُ على المِنْبَرِ. ولا يَصِحُّ هذا؛ لأنَّ اللهَ تعالى عَلَّقَه على النِّداءِ، لا على الوَقْتِ، ولأنَّ المَقْصُودَ بهذا إدْرَاكُ الجُمُعَةِ، وهو يَحْصُلُ بما ذَكَرْنا دون ما ذَكَرَهُ، ولو كان تَحْرِيمُ البَيْعِ مُعَلَّقًا بالوَقْتِ لمَا اخْتَصَّ بالزَّوَالِ، فإنَّ ما قَبْلَه وَقْتٌ أيضًا، فأمَّا من كان مَنْزِلُه بَعِيدًا لا يُدْرِكُ الجُمُعَةَ بالسَّعْىِ (٤) وَقْتَ النِّدَاءِ، فعليه السَّعْيُ في الوَقْتِ الذي يكونُ به مُدْرِكًا لِلْجُمُعَةِ؛ لأنَّ الجُمُعَةَ وَاجِبَةٌ، والسَّعْيُ قبلَ النِّدَاءِ من ضَرُورَةِ إدْرَاكِها، وما لا يَتِمُّ الوَاجِبُ إلَّا به وَاجِبٌ، كاسْتِقَاءِ الماءِ من البِئْرِ لِلوُضُوءِ إذا لم يَقْدِرْ على غيرِه، وإمْسَاكِ جُزْءٍ من اللَّيْلِ مع النَّهارِ في الصَّوْمِ، ونحوِهما.

فصل: وتَحْرِيمُ البَيْعِ، وَوُجُوبُ السَّعْيِ، مُخْتَصٌّ (٥) بالمُخَاطَبِينَ بالجُمُعَةِ،

Anmerkungen

(٢) في: باب المؤذن الواحد يوم الجمعة، وباب التأذين عند الجمعة، من كتاب الجمعة. صحيح البخاري ٢/ ١٠، ١١.كما أخرجه أبو داود، في: باب النداء يوم الجمعة، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ٢٥٠. والترمذي، في: باب ما جاء في أذان الجمعة، من أبواب الجمعة. عارضة الأحوذى ٢/ ٣٠٤، ٣٠٥. والنسائي، في: باب الأذان للجمعة، من كتاب الجمعة. المجتبى ٣/ ٨١، ٨٢. وابن ماجه، في: باب ما جاء في الأذان يوم الجمعة، من كتاب إقامة الصلاة. سنن ابن ماجه ١/ ٣٥٩.(٣) سورة الجمعة ٩.(٤) سقط من: الأصل.(٥) في م: "يختص".

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