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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 3 · Seite 179

Übersetzung · DE

als ob er ein Armeewarner wäre, der sagt: „Sie sind bei euch am Morgen und am Abend!“ Und er sagt: „Amā baʿd (Was nun folgt): Wahrlich, die beste Rede ist das Buch Gottes – erhaben sei Er –, die beste Rechtleitung ist die Rechtleitung Muhammads – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –, die übelsten Angelegenheiten sind die Neuerungen darin, und jede Neuerung ist ein Irrtum.“

Es ist empfehlenswert, die Predigt kurz zu halten, aufgrund dessen, was ʿAmmār überlieferte. Er sagte: Ich hörte den Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagen: „Wahrlich, das lange Gebet eines Mannes und seine kurze Predigt sind ein Zeichen (22) seines Verständnisses. So verlängert das Gebet und verkürzt die Predigt.“ Jābir ibn Samura sagte: Ich pflegte mit dem Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – zu beten, und sein Gebet war maßvoll und seine Predigt war maßvoll. Alle diese Überlieferungen hat Muslim (23) aufgezeichnet. Von Jābir ibn Samura wird berichtet, dass er sagte: Der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – pflegte die Mahnung am Freitag nicht in die Länge zu ziehen, es waren lediglich kurze Worte. Dies überlieferte Abū Dāwūd (24).

Es ist empfehlenswert, dass er sich auf einen Bogen, ein Schwert oder einen Stab stützt, aufgrund dessen, was al-Ḥakam ibn Ḥazn al-Kulafī (25) überlieferte. Er sagte: Ich kam als Gesandter zum Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – und wir blieben einige Tage, an denen wir das Freitagsgebet mit dem Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – miterlebten. Er stand auf, sich auf einen Stab oder einen Bogen stützend, lobte Gott und pries Ihn mit guten, leichten und gesegneten Worten. Dies überlieferte Abū Dāwūd (26). Und weil dies

Anmerkungen

(22) D. h. ein Zeichen. (23) In: Kapitel über die Mäßigung im Gebet und der Predigt, aus dem Buch des Freitagsgebets. Ṣaḥīḥ Muslim 2/591, 592, 594. Ebenso brachte die erste [Überlieferung] al-Nasāʾī hervor, in: Kapitel darüber, wie die Predigt gehalten wird, aus dem Buch der beiden Festtage. al-Mujtabā 3/153, 154; und Ibn Mājah, in: Kapitel über die Vermeidung von Neuerungen und Streit, aus der Einleitung. Sunan Ibn Mājah 1/17; und al-Dārimī, in: Kapitel über den Widerwillen, sich auf bloße Meinung zu stützen, aus der Einleitung. Sunan al-Dārimī 1/69; und Imām Aḥmad, im Musnad 3/310, 311, 319, 338, 371. Die zweite [Überlieferung] brachte ebenfalls al-Dārimī hervor, in: Kapitel über die Verkürzung der Predigt, aus dem Gebetsbuch. Sunan al-Dārimī 1/365; und Imām Aḥmad, im Musnad 4/263. Die dritte [Überlieferung] wurde bereits auf Seite 175 dargelegt. (24) In: Kapitel über die Verkürzung der Predigten, aus dem Gebetsbuch. Sunan Abū Dāwūd 1/253. (25) In [A] und [M]: „al-Ḥalfī“ ist eine Verfälschung. (26) In: Kapitel über den Mann, der sich bei der Predigt auf einen Bogen stützt, aus dem Gebetsbuch. Sunan Abū Dāwūd 1/251. Ebenso brachte ihn Imām

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