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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 3 · Seite 180Abschnitt

Übersetzung · DE

eine Hilfe für ihn ist. Wenn er dies nicht tut, so ist es empfehlenswert, dass er seine Gliedmaßen ruhig hält, indem er entweder seine rechte Hand auf die linke legt oder beide ruhig an seinen Seiten herabhängen lässt (27). Es ist empfehlenswert, vor der Mahnung mit dem Lobpreis Gottes zu beginnen, da der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – dies zu tun pflegte und weil jede Angelegenheit von Bedeutung, bei der nicht mit dem Lobpreis Gottes begonnen wird, verstümmelt ist. Danach folgt der Segensspruch auf den Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – und anschließend die Mahnung. Sollte er dies in umgekehrter Reihenfolge tun, so ist es gültig, da die beabsichtigte Bedeutung erzielt wurde. Es ist empfehlenswert, dass er während seiner Predigt maßvoll, verständlich und wortgewandt spricht, sich nicht in ihr beeilt und sie nicht in die Länge zieht. Zudem sollte er demütig sein und die Ermahnung selbst beherzigen, mit der er die Menschen ermahnt, da vom Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – überliefert wurde, dass er sagte: „Mir wurde eine Schar von Leuten gezeigt, deren Lippen mit Scheren aus Feuer beschnitten wurden. Da wurde mir gesagt: Das sind die Prediger aus deiner Umma, die sagen, was sie selbst nicht tun“ (28).

Abschnitt: Aḥmad wurde [über jemanden gefragt, der] (29) die Sure al-Ḥajj auf der Kanzel las. Er sagte: Ist das ausreichend? Er antwortete: Nein. Die Menschen haben schon immer mit dem Lobpreis Gottes – erhaben sei Er – und dem Segensspruch auf den Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – gepredigt. Er sagte: Die Predigt darf nur so sein, wie der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – gepredigt hat, oder als eine vollständige Predigt. Und weil dies nicht als Predigt bezeichnet wird und ihre Bedingungen nicht erfüllt. Wenn er jedoch Verse liest, in denen der Lobpreis Gottes – erhaben sei Er – und die Mahnung enthalten sind, und er den Segen auf den Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – ausspricht, dann ist es gültig, da die Bedingungen erfüllt sind.

Abschnitt: Wenn er während der Predigt [einen Vers mit] einer Niederwerfung liest, so kann er hinabsteigen und sich niederwerfen, wenn er dies wünscht. Wenn die Niederwerfung auf der Kanzel möglich ist, so vollzieht er sie darauf. Wenn er die Niederwerfung unterlässt, so ist dies kein Problem; dies hat ʿUmar getan und unterlassen (30). Dies vertrat auch al-Šāfiʿī. Ebenso unterließen sie ʿUthmān, Abū Mūsā, ʿAmmār, al-Nuʿmān ibn Bašīr und ʿUqba ibn ʿĀmir. Dies sagten auch die Anhänger der Vernunft (aṣḥāb al-raʾy), weil die Niederwerfung nach ihrer Ansicht verpflichtend ist (31).

Anmerkungen

= Aḥmad, im Musnad 4/212. (27) In [A] und [M]: „mit“. (28) Hervorgebracht von Imām Aḥmad, im Musnad 3/120, 231, 239. (29) In [M]: „über das Lesen von“. (30) Fehlt in [al-Aṣl]. Er wurde hervorgebracht von al-Bayhaqī, in: Kapitel über den Imam, der auf der Kanzel einen Vers mit Niederwerfung liest, aus dem Buch des Freitagsgebets. al-Sunan al-Kubrā 3/213. (31) Jedoch ist sie [die Niederwerfung] erst bei einer Verzögerung verpflichtend. Siehe: al-Iḫtiyār 1/96.

Arabisch (Quelle)

أعْوَنُ له؛ فإن لم يَفْعَلْ، فَيُسْتَحَبُّ أنْ يُسَكِّنَ أطْرَافَهُ، إمَّا أن يَضَعَ يَمِينَهُ على شِمَالِه، أو يُرْسِلَهُما سَاكِنَتَيْنِ إلى (٢٧) جَنْبَيْهِ. ويُسْتَحَبُّ أنْ يَبْدَأَ بالحَمْدِ قبلَ المَوْعِظَةِ؛ لأنَّ النَّبِيَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- كان يَفْعَلُ ذلك، ولأنَّ كُلَّ أَمْرٍ ذِى بَالٍ لا يُبْدَأُ فيه بحَمْدِ اللهِ فهو أبْتَرُ، ثم يُثنِّى بالصلاةِ على النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، ثم يَعِظُ. فإن عَكَسَ ذلك صَحَّ؛ لِحُصُولِ المقصود منه. ويُسْتَحَبُّ أن يَكُونَ في خُطْبَتِه مُتَرَسِّلًا، مُبِينًا، مُعْربًا، لا يَعْجَلُ فيها، ولا يَمْطُطُها، وأن يكونَ مُتَخَشِّعًا، مُتَّعِظًا بما يَعِظُ النَّاسَ به؛ لأنَّه قد رُوِىَ عن النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أنَّه قال: "عُرِضَ عَلَيَّ قَوْمٌ تُقْرَضُ شِفَاهُهُم بمَقَارِيضَ مِنْ نارٍ، فقِيلَ لي: هَؤُلَاءِ خُطَبَاءُ مِنْ أُمَّتِكَ يَقُولُونَ ما لا يَفْعَلُونَ" (٢٨).

فصل: سُئِلَ أحمدُ [عن مَن قرأَ] (٢٩) سورة الحَجِّ على المِنْبَرِ، أيُجْزِئُه؟ قال: لا. لم يَزَلِ النَّاسُ يَخْطُبُونَ بالثَّنَاءِ على اللَّه تعالى، والصلاةِ عَلَى رسولِ اللهِ صَلَّى اللهُ عليه وسَلَّمَ. وقال: لا تَكُونُ الخُطْبَةُ إلَّا كما خَطَبَ النَّبِيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-. أو خُطبَةً تَامَّة ولأنَّ هذا لا يُسَمَّى خُطْبَةً، ولا يَجمَعُ شُرُوطَها. وإنْ قَرَأ آياتٍ فيها حَمْدُ اللَّه تعالى، والمَوْعِظَةُ، وصَلَّى على النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-، صَحَّ؛ لاجْتِمَاعِ الشُّرُوطِ.

فصل: وإن قَرَأَ السَّجْدَةَ في أثْناء الخُطْبَةِ، فإن شَاءَ نَزَلَ فسَجَدَ، وإن أمْكَنَ السُّجُودُ على المِنْبَرِ، سَجَدَ عليه. وإن تَرَكَ السُّجُودَ، فلا حَرَجَ، فَعَلَه عمرُ وتَرَكَ (٣٠). وبهذا قال الشَّافِعِيُّ. وتَرَكَ عثمانُ، وأبو مُوسى، وعَمَّارُ، والنُّعْمَانُ بن بَشِيرٍ، وعُقْبَةُ بن عَامِرٍ. وبه قال أصْحَابُ الرَّأْىِ؛ لأنَّ السُّجُودَ عِندَهم وَاجِبٌ (٣١).

Anmerkungen

= أحمد، في: المسند ٤/ ٢١٢.(٢٧) في أ، م: "مع".(٢٨) أخرجه الإِمام أحمد، في: المسند ٣/ ١٢٠، ٢٣١، ٢٣٩.(٢٩) في م: "عن قراءة".(٣٠) سقط من: الأصل.وأخرجه البيهقي، في: باب الإِمام يقرأ على المنبر آية السجدة، من كتاب الجمعة. السنن الكبرى ٣/ ٢١٣.(٣١) لكنه يجب على التراخى. انظر. الاختيار ١/ ٩٦.

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