ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 3 · Seite 259Abschnitt

Übersetzung · DE

Dies ist die Ansicht der Mehrheit der Gelehrten, darunter ʿAlī, Ibn ʿAbbās, asch-Schāfiʿī und andere; wir kennen diesbezüglich keine abweichende Meinung. Anas sagte: „Der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – pflegte am Tag des Fastenbrechens nicht hinauszugehen, bevor er einige Datteln gegessen hatte.“ Dies überlieferte al-Buḫārī (1). In einer Überlieferung, die er als Beleg anführte, heißt es: „und er aß sie (2) ungeradzahlig.“ Von Buraida wurde überliefert, er sagte: „Der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – pflegte am Tag des Fastenbrechens nicht hinauszugehen, bevor er gefastet gebrochen hatte, und am Tag des Opferfestes pflegte er nicht zu essen, bevor er das Gebet vollzogen hatte.“ Dies überlieferten al-Aṯram und at-Tirmiḏī (3), wobei der Wortlaut der Überlieferung von al-Aṯram lautet: „bevor er das Opfer geschlachtet hatte.“ Dies liegt daran, dass der Tag des Fastenbrechens ein Tag ist, an dem das Fasten nach seiner vorherigen Verpflichtung untersagt wurde, weshalb es als empfehlenswert [mustaḥabb] gilt, den Fastenbruch zu beschleunigen, um das Streben nach dem Gehorsam gegenüber Gott – Erhaben ist Er – und die Befolgung Seines Befehls zum Fastenbruch entgegen der Gewohnheit zu zeigen; beim Opferfest ist es umgekehrt. Zudem hat Gott beim Opferfest das Opfertier vorgeschrieben und das Essen davon, daher ist es empfehlenswert, dass der Fastenbruch an etwas davon erfolgt. Aḥmad sagte: „Am Opferfest isst er nicht, bevor er zurückkehrt, wenn er ein Schlachttier besitzt; denn der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – aß von seinem Schlachttier (4). Wenn er kein Schlachttier besitzt, macht es nichts aus, wenn er isst.“

Abschnitt: Es ist empfehlenswert, das Fasten mit Datteln zu brechen, weil der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – damit das Fasten zu brechen pflegte und sie ungeradzahlig aß, [aufgrund der Aussage von Anas: „und er aß sie ungeradzahlig“] (5). Und auch, weil Gott – Erhaben ist Er – ungeradzahlig ist und das Ungerade liebt, und weil es für den Fastenden empfehlenswert ist, das Fasten auf diese Weise zu brechen.

Anmerkungen

(1) In: Kapitel über das Essen am Tag des Fastenbrechens vor dem Hinausgehen, aus dem Buch über die beiden Feste. Saḥīḥ al-Buḫārī 2/21. Ebenso überliefert von Ibn Māǧa, in: Kapitel über das Essen am Tag des Fastenbrechens, bevor man hinausgeht, aus dem Buch über das Fasten. Sunan Ibn Māǧa 1/558, ohne den letzten Zusatz. (2) In M: „wa-yaʾkuluhunna“ [und er isst sie], ein Fehler. (3) Überliefert von at-Tirmiḏī, in: Kapitel über das, was über das Essen am Tag des Fastenbrechens vor dem Hinausgehen berichtet wurde, aus den Kapiteln über die beiden Feste. ʿĀriḍat al-Aḥwaḏī 3/12. Ebenso überliefert von Ibn Māǧa, in: Kapitel über das Essen am Tag des Fastenbrechens, bevor man hinausgeht, aus dem Buch über das Fasten. Sunan Ibn Māǧa 1/558. Und von ad-Dārimī, in: Kapitel über das Essen vor dem Hinausgehen am Festtag, aus dem Buch über das Gebet. Sunan ad-Dārimī 1/375. Und von Imām Aḥmad, in: al-Musnad 5/360. (4) Überliefert von ad-Dāraquṭnī, in: Anfang des Buches über die beiden Feste. Sunan ad-Dāraquṭnī 2/45. Und von al-Baihaqī, in: Kapitel über das Unterlassen des Essens am Tag des Opferfestes, bis man zurückkehrt, aus dem Buch über das Festgebet. as-Sunan al-Kubrā 3/283. (5) In A ausgelassen. Der Hadith wurde bereits vor kurzem erwähnt.

Arabisch (Quelle)

وهذا قولُ أكْثَرِ أهْلِ العِلْمِ؛ منهم علىٌّ، وابنُ عَبَّاسٍ، والشَّافِعِىُّ، وغَيْرُهم، لا نَعْلَمُ فيه خِلَافًا. قال أنَسٌ: كان النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- لا يَغْدُو يومَ الفِطْرِ حتى يَأْكُلَ تَمَرَاتٍ. رَوَاه البُخَارِىُّ (١). وفي رِوَايَةٍ اسْتَشْهَدَ بها: "وَيَأْكُلُهُنَّ (٢) وَتْرًا" وَرُوِىَ عن بُرَيْدَةَ، قال: كان النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- لا يَخْرُجُ يَوْمَ الفِطْرِ حتى يُفْطِرَ، ولا يَطْعَمُ يَوْمَ الأضْحَى حتى يُصَلِّىَ. رَوَاهُ الأثْرَمُ، والتِّرْمِذِىُّ (٣)، ولَفْظُ رِوَايَةِ الأثْرَمِ: "حتى يُضَحِّىَ". ولأنَّ يَوْمَ الفِطْرِ يَوْمٌ حَرُمَ فيه الصِّيَامُ عَقِيبَ وُجُوبِه، فاسْتُحِبَّ تَعْجِيلُ الفِطْرِ، لإِظْهارِ المُبادَرَةِ إلى طاعَةِ اللهِ تعالى، وامْتِثالِ أمْرِه في الفِطْرِ على خِلافِ العادَةِ، والأضْحَى بخِلافِه. ولأنَّ في الأضْحَى شَرَعَ الأُضْحِيةَ، والأكْلَ منها، فاسْتُحِبَّ أن يكون فِطْرُه على شيءٍ منها. قال أحمدُ: والأضْحَى لا يَأْكُل فيه حتى يَرْجِعَ إذا كان له ذِبْحٌ؛ لأنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- أكل مِن ذَبِيحَتِه (٤)، وإذا لم يكنْ له ذِبْحٌ لم يُبالِ أن يَأْكُلَ.

فصل: والمُسْتَحَبُّ أن يُفْطِرَ على التَّمْرِ؛ لأنَّ النبيَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- كان يُفْطِرُ عليه، ويَأْكُلُهُنَّ وَتْرًا، [لقولِ أَنَسٍ: ويَأْكُلُهُنَّ وَتْرًا] (٥). ولأنَّ اللَّه تعالى وَتْرٌ يُحِبُّ الوَتْرَ، ولأنَّ الصَّائِمَ يُسْتَحَبُّ له الفِطْرُ كذلك.

Anmerkungen

(١) في: باب الأكل يوم الفطر قبل الخروج، من كتاب العيدين. صحيح البخاري ٢/ ٢١. كما أخرجه ابن ماجه، في: باب في الأكل يوم الفطر قبل أن يخرج، من كتاب الصيام. سنن ابن ماجه ١/ ٥٥٨، بدون الزيادة الأخيرة.(٢) في م: "ويأكلن" خطأ.(٣) أخرجه الترمذي، في: باب ما جاء في الأكل يوم الفطر قبل الخروج، من أبواب العيدين. عارضة الأحوذى ٣/ ١٢. كما أخرجه ابن ماجه، في: باب في الأكل يوم الفطر قبل أن يخرج، من كتاب الصيام. سنن ابن ماجه ١/ ٥٥٨. والدارمى، في: باب في الأكل قبل الخروج يوم العيد، من كتاب الصلاة. سنن الدارمي ١/ ٣٧٥. والإِمام أحمد، في: المسند ٥/ ٣٦٠.(٤) أخرجه الدارقطني، في: أول كتاب العيدين. سنن الدارقطني ٢/ ٤٥. والبيهقي، في: باب يترك الأكل يوم النحر حتى يرجع، من كتاب صلاة العيدين. السنن الكبرى ٣/ ٢٨٣.(٥) سقط من: أ. وتقدم الحديث منذ قليل.

ZurückBand 3 · Seite 259Weiter
Zurück3·259Weiter