Und das Gebet [ṣalāh] hier ist das Festgebet, und das Wort ḥallat stammt von al-ḥulūl, wie man sagt: „Die Schuld [dayn] ist fällig“ [ḥalla], wenn ihr Termin gekommen ist. Die zweite Bedeutung ist, wenn das Gebet erlaubt [ubīḥat] wurde, also das freiwillige Gebet [an-nāfila]. Dies bedeutet, wenn die Zeit des Verbots endet, und zwar dann, wenn die Sonne die Höhe eines Speeres [qīda rumḥ] erreicht hat. Das Wort ḥallat stammt hier von al-ḥill, was Erlaubnis bedeutet, wie der erhabene Gott sagt: „Er erlaubt ihnen das Gute“ [Sura al-Aʿrāf, 157]. Diese Bedeutung ist vorzuziehen, da sie eine Bestimmung seiner Zeit enthält und diese durch eine Zeit definiert, die an anderer Stelle bereits bekannt ist. Nach der ersten Auffassung gibt es keine Angabe für den Zeitpunkt. Folglich beginnt die Zeit des Gebets, sobald die Sonne die Höhe eines Speeres erreicht hat, bis die Sonne ihren Zenit zur Mittagszeit erreicht; dies ist die Zeit zwischen den beiden Zeiten, in denen das freiwillige Gebet verboten ist. Die Anhänger von asch-Schāfiʿī sagten: Der Beginn seiner Zeit ist der Aufgang der Sonne, gemäß dem, was Yazīd ibn Chumayr überlieferte: Er sagte, ʿAbdallāh ibn Busr, ein Gefährte des Gesandten Gottes – Gottes Segen und Heil seien auf ihm –, ging an einem Tag des Festes des Fastenbrechens [ʿĪd al-Fiṭr] oder des Opferfestes [ʿĪd al-Aḍḥā] hinaus und missbilligte das Zögern des Imams. Er sagte: „Wir wären um diese Zeit bereits fertig gewesen.“ Das war zur Zeit des Tasbīḥ-Gebets. Dies überlieferten Abū Dāwūd und Ibn Mādscha (4). Wir stützen uns auf das, was ʿUqba ibn ʿĀmir überlieferte, der sagte: „Der Gesandte Gottes – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – verbot uns drei Zeiten, in denen wir beten oder unsere Toten begraben sollten: wenn die Sonne gerade aufgeht, bis sie eine gewisse Höhe erreicht hat“ (5). Auch deshalb, weil es eine Zeit ist, in der das Gebet verboten wurde; daher kann sie keine Zeit für das Festgebet sein, genau wie die Zeit vor Sonnenaufgang. Zudem haben der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – und die Gelehrten nach ihm nicht gebetet, bis die Sonne eine gewisse Höhe erreicht hatte, was durch den Konsens darüber belegt ist, dass es am besten ist, es zu dieser Zeit zu verrichten. Der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – hätte nichts anderes getan als das Beste und Vorzüglichere. Wenn es eine Zeit davor gäbe, wäre eine Festlegung auf den Sonnenaufgang eine willkürliche Entscheidung ohne Textbeweis oder Sinn eines Textbeweises; eine zeitliche Festlegung durch Willkür ist nicht zulässig. Was den Ḥadīth von ʿAbdallāh ibn Busr betrifft, so missbilligte er das Zögern des Imams gegenüber der Zeit, über die Konsens besteht.
(2) Qīdat rumḥ: Die Höhe eines Speeres. (3) Sura al-Aʿrāf, 157. (4) Ausgeführt von Abū Dāwūd im „Kapitel: Zeit für den Ausgang zum Festgebet“ aus dem Buch des Gebets. Sunan Abī Dāwūd 1/256. Und Ibn Mādscha im „Kapitel: Zeit für das Gebet der beiden Feste“ aus dem Buch der Verrichtung des Gebets. Sunan Ibn Mādscha 1/418. (5) Die Ausführung wurde bereits auf 2/514 genannt. (6) In A und M: „verrichtet“ [yafʿal].
والصلاةُ ها هُنا صَلَاةُ العِيدِ، وحَلَّتْ من الحُلُولِ كقَوْلِهم: حَلَّ الدَّيْنُ. إذا جَاءَ أجَلُه. والثانِى، مَعْنَاهُ إذا أُبِيحَتِ. الصلاةُ. يَعْنِى النَّافِلَةَ، ومَعْنَاهُ إذا خَرَجَ وَقْتُ النَّهْىِ، وهو إذا ارْتَفَعَتِ الشَّمْسُ قِيدَ (٢) رُمْحٍ، وحَلَّتْ من الحِلِّ وهو الإِباحةُ، كَقَوْلِ اللَّه تعالى: {وَيُحِلُّ لَهُمُ الطَّيِّبَاتِ} (٣). وهذا المَعْنَى أحْسَنُ، لأنَّ فيه تَفْسِيرًا لِوَقْتِها، وَتَعْرِيفًا له بالوَقْتِ الذي عُرِفَ في مَكانٍ آخَرَ. وعلى القَوْلِ الأَوَّل ليس فيه بَيانٌ لِوَقْتِها، فعلى هذا يكونُ وَقْتُها من حين تَرْتَفِعُ الشَّمْسُ قِيدَ رُمْحٍ، إلى أنَ يَقُومَ قَائِمُ الظَّهِيرَةِ، وذلك ما بين وَقْتَىِ النَّهْىِ عن صلاةِ النَّافِلَةِ. وقال أصحابُ الشَّافِعِىِّ: أوَّلُ وَقْتِها إذا طَلَعَتِ الشَّمْسُ؛ لما رَوَى يَزِيدُ بن خُمَيْرٍ، قال: خَرَجَ عبدُ اللهِ بن بُسْرٍ، صَاحِبُ رسولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- في يَوْمِ عِيدِ فِطْرٍ أو أضْحَى، فأنْكَرَ إبْطاءَ الإِمامِ، وقال: إنَّا كُنَّا قد فَرغْنَا سَاعَتَنا هذه. وذلك حِينَ صَلَاةِ التَّسْبِيحِ. رَوَاه أبو دَاوُدَ، وابْنُ مَاجَه (٤). ولَنا، ما رَوَى عُقْبةُ بنُ عامِرٍ، قال: ثَلَاثُ سَاعَاتٍ كان رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- يَنْهَانَا أن نُصَلِّىَ فِيهنَّ، وأن نَقْبُرَ فِيهنَّ مَوْتَانا؛ حِينَ تَطْلُعُ الشَّمْسُ بَازِغَةً حتى تَرْتَفِعَ (٥). ولأنَّه وَقْتٌ نُهِىَ عن الصلاةِ فيه، فلم يَكُنْ وَقْتًا لِلْعِيدِ، كقَبْلِ طُلُوعِ الشَّمْسِ، ولأنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- ومن بَعْدَه لم يُصَلُّوا حتى ارْتَفَعَتِ الشَّمْسُ، بِدَلِيلِ الإِجْمَاعِ علَى أنَّ الأفْضَلَ فِعْلُها في ذلك الوَقْتِ، ولم يكن النَّبِىُّ -صلى اللَّه عليه وسلم- لِيَفْعَلَ (٦) إلَّا الأَفْضَلَ والأوْلَى، ولو كان لها وَقْتٌ قبلَ ذلك، لَكان تَقْيِيدُه بِطُلُوعِ الشَّمْسِ تَحَكُّمًا بغيرِ نَصٍّ ولا مَعْنَى نَصٍّ، ولا يَجُوزُ التَّوْقِيتُ بالتَّحَكُّمِ. وأمَّا حَدِيثُ عَبدِ اللهِ بن بُسْرٍ، فإنَّه أَنْكَرَ إبْطاءَ الإِمامِ عن وَقْتِها المُجْمَعِ
(٢) قيد رمح: قدر رمح.(٣) سورة الأعراف ١٥٧.(٤) أخرجه أبو داود، في: باب وقت الخروج إلى العيد، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ٢٥٦. وابن ماجه، في: باب وقت صلاة العيدين، من كتاب إقامة الصلاة. سنن ابن ماجه ١/ ٤١٨.(٥) تقدم تخريجه في ٢/ ٥١٤.(٦) في أ، م: "يفعل".