– Gottes Segen und Heil seien auf ihm – ein Beweis dafür ist, dass er laut rezitierte, und zudem handelt es sich um ein Festgebet, weshalb es dem Freitagsgebet gleicht. Es wird empfohlen, in der ersten [Rakʿa] die Sure „Sabbiḥ“ (2) und in der zweiten die Sure „al-Ghāshiya“ zu lesen. Dies hat Aḥmad explizit festgelegt, weil an-Nuʿmān ibn Bashīr sagte: Der Gesandte Gottes – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – pflegte bei den beiden Festen und am Freitag die Sure „Sabbiḥ isma rabbika al-aʿlā“ und „Hal atāka ḥadīthu l-ghāshiya“ zu lesen. Und manchmal fielen beide [Fest und Freitag] auf denselben Tag, dann rezitierte er beide [Suren]. Dies hat Muslim überliefert (3). Asch-Schāfiʿī sagte: Man liest „Qāf“ und „Iqtarabati s-sāʿa“ (4), weil überliefert wurde, dass ʿUmar Abū Wāqid al-Laythī fragte: Was pflegte der Gesandte Gottes – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – beim Fest des Fastenbrechens und beim Opferfest zu lesen? Er antwortete: Er pflegte „Qāf wa l-qurʾāni l-maǧīd“ und „Iqtarabati s-sāʿatu wa-nschaqqa l-qamar“ zu lesen (4). Dies hat Muslim überliefert (5). Abū Ḥanīfa sagte: Es gibt dazu nichts Zeitlich Festgelegtes (6). Und Ibn Masʿūd pflegte die al-Fātiḥa und eine Sure aus dem al-Mufaṣṣal zu lesen. Was auch immer man daraus liest, es ist ausreichend und gut, wenngleich das Erste besser ist, da ʿUmar – Gott habe Wohlgefallen an ihm – danach handelte und dies seine Rechtsschule war; und weil in der Sure „Sabbiḥ“ ein Ansporn zum Gebet und zur Zakāt al-Fiṭr liegt, wie Saʿīd ibn al-Musayyab und ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz bezüglich der Auslegung des Wortes Gottes des Erhabenen sagten: „Wohl ergeht es dem, der sich läutert (14) und des Namens seines Herrn gedenkt und das Gebet verrichtet“ (7). Somit zeichnet sich diese Sure durch diesen Vorzug aus, ebenso wie die Freitagsgebete durch ihre spezifischen Suren ausgezeichnet sind.
Abschnitt: Die Rezitation erfolgt nach dem Takbīr in beiden Rakʿas. Dies hat Aḥmad explizit festgelegt. Dies wurde auch von Abū Huraira, den sieben Rechtsgelehrten von Medina (8), ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz, az-Zuhrī, Mālik, asch-Schāfiʿī und al-Layth überliefert. Es wurde von Aḥmad überliefert, dass er die Rezitationen [der beiden Rakʿas] aufeinander folgen lässt. Dies bedeutet, dass er in der ersten Rakʿa vor der Rezitation den Takbīr spricht und in der zweiten nach der Rezitation. Abū Bakr hat dies gewählt. Dies wurde von Ibn Masʿūd, Ḥudhayfa, Abū Mūsā, Abū Masʿūd al-Badrī, al-Ḥasan, Ibn Sīrīn und ath-Thawrī überliefert. Dies ist auch die Ansicht der Anhänger der Meinung [Ahl ar-Raʾy], aufgrund dessen, was von Abū Mūsā überliefert wurde: Er sagte, der Gesandte Gottes – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – pflegte Takbīrs wie beim Leichengebet zu sprechen und die Rezitationen aufeinander folgen zu lassen. Dies hat Abū Dāwūd überliefert (10). Abū ʿĀʾischa, ein Gefährte von Abū Huraira, überlieferte, dass Saʿīd ibn al-ʿĀṣ Abū Mūsā und Ḥudhayfa fragte: Wie pflegte der Gesandte Gottes – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – beim Opferfest und beim Fest des Fastenbrechens den Takbīr zu sprechen? Abū Mūsā antwortete: Er pflegte viermal Takbīr zu sprechen, wie beim Leichengebet. Ḥudhayfa sagte: Er hat die Wahrheit gesprochen (11). Unsere Argumentation ist das, was Kathīr ibn ʿAbd Allāh von seinem Vater von seinem Großvater überlieferte, dass der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – bei den beiden Festen in der ersten Rakʿa siebenmal vor der Rezitation und in der zweiten fünfmal vor der Rezitation Takbīr sprach. Dies haben al-Athram, Ibn Māǧa und at-Tirmidhī überliefert (12) und gesagt: Dies ist ein Ḥadīth Ḥasan und der beste Hadith in dieser Angelegenheit.
(2) Das heißt: Sure al-Aʿlā. (3) Im „Kapitel: Was im Freitagsgebet gelesen wird“ aus dem Buch des Freitagsgebetes in Ṣaḥīḥ Muslim 2/598. Ebenso ausgeleitet von Abū Dāwūd im „Kapitel: Was im Freitagsgebet gelesen wird“ aus dem Buch des Gebets in Sunan Abū Dāwūd 1/257; von at-Tirmidhī im „Kapitel: Was über die Rezitation bei den beiden Festen überliefert wurde“ aus den Kapiteln des Freitags in ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 3/5; von an-Nasāʾī im „Kapitel: Die Rezitation bei den beiden Festen... usw.“ aus dem Buch der Festgebete und im „Kapitel: Erwähnung der Meinungsverschiedenheit bezüglich an-Nuʿmān... usw.“ aus dem Buch des Freitags in al-Muǧtabā 3/92, 150; von Ibn Māǧa im „Kapitel: Was über die Rezitation im Festgebet überliefert wurde“ aus dem Buch der Verrichtung des Gebets in Sunan Ibn Māǧa 1/408; von ad-Dārimī im „Kapitel: Rezitation bei den beiden Festen“ und „Kapitel: Rezitation im Freitagsgebet“ aus dem Buch des Gebets in Sunan ad-Dārimī 1/368, 376, 377; und von Imam Aḥmad im Musnad 4/271, 273, 376. (4) Das heißt: Sure al-Qamar. (5) Im „Kapitel: Was beim Festgebet gelesen wird“ aus dem Buch der Festgebete in Ṣaḥīḥ Muslim 2/607. Ebenso ausgeleitet von Abū Dāwūd im „Kapitel: Was beim Opferfest und Fastenbrechen gelesen wird“ aus dem Buch des Gebets in Sunan Abū Dāwūd 1/263 und von Imam Mālik im „Kapitel: Was über den Takbīr und die Rezitation beim Festgebet überliefert wurde“ aus dem Buch der Festgebete in al-Muwaṭṭaʾ 1/180. (6) In A und M: „yuwaqqat“ (zeitlich festlegen).
-صلى اللَّه عليه وسلم- دَلِيلٌ على أنَّه كان يَجْهَرُ، ولأنَّها صَلَاةُ عِيدٍ، فأَشْبَهَتِ الجُمُعَةَ. ويُسْتَحَبُّ أن يَقْرَأَ في الاُولَى بـ {سَبِّحِ} (٢)، وفى الثَّانِيَةِ بالغاشِيَةِ. نَصَّ عليه أحمدُ؛ لأنَّ النُّعْمَانَ بن بَشِيرٍ، قال: كان رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- يَقْرَأُ في العِيدَيْنِ وفى الجُمُعَةِ بـ {سَبِّحِ اسْمَ رَبِّكَ الأَعْلَى}، و {هَلْ أَتَاكَ حَدِيثُ الْغَاشِيَةِ}. ورُبَّما اجْتَمَعَا في يَوْمٍ واحِدٍ، فقَرَأَ بهما. رَوَاهُ مُسْلِمٌ (٣). وقال الشَّافِعِىُّ: يَقْرَأُ بـ {ق} و {اقْتَرَبَتِ السَّاعَةُ} (٤). لما رُوِىَ أنَّ عمرَ سَألَ أبا وَاقِدٍ اللَّيْثِيَّ: ماذا كان رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- يَقْرَأْ في الفِطْرِ والأضْحَى؟ فقال: كان يَقْرَأُ بـ {ق وَالْقُرْآنِ الْمَجِيدِ}، و {اقْتَرَبَتِ السَّاعَةُ وَانْشَقَّ الْقَمَرُ} (٤). رَوَاهُ مُسْلِمٌ (٥). وقال أبو حنيفةَ: ليس فيه شَىْءٌ مُوَقَّتٌ (٦) وكان ابنُ مسعودٍ يَقْرَأُ بالفَاتِحَةِ وسُورَةٍ مِن المُفَصَّلِ. ومَهْما قَرَأَ به أَجْزَأهُ، وكان حَسَنًا، إِلَّا أنَّ الأَوَّلَ أَحْسَنُ؛ لأنَّ عمرَ، رَضِىَ اللَّه عنه، عَمِلَ به، وكان ذلك مَذْهَبَه، ولأنَّ في {سَبِّحِ} الحَثَّ على الصلاةِ، وزكاةِ الفِطْرِ. على ما قالَه سَعِيدُ بن المُسَيَّبِ، وعمرُ بن عبدِ العزِيزِ، في
(٢) أي سورة الأعلى.(٣) في: باب ما يقرأ في صلاة الجمعة، من كتاب الجمعة. صحيح مسلم ٢/ ٥٩٨. كما أخرجه أبو داود، في: باب ما يقرأ به في الجمعة، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ٢٥٧. والترمذي، في: باب ما جاء في القراءة في العيدين، من أبواب الجمعة. عارضة الأحوذى ٣/ ٥. والنسائي، في: باب القراءة في العيدين. . . إلخ، من كتاب العيدين، وفى: باب ذكر الاختلاف على النعمان. . . . إلخ، من كتاب الجمعة. المجتبى ٣/ ٩٢، ١٥٠. وابن ماجه، في: باب ما جاء في القراءة في صلاة العيدين، من كتاب إقامة الصلاة. سنن ابن ماجه ١/ ٤٠٨. والدارمى، في: باب القراءة في العيدين، وباب القراءة في صلاة الجمعة، من كتاب الصلاة. سنن الدارمي ١/ ٣٦٨، ٣٧٦، ٣٧٧. والإِمام أحمد، في: المسند ٤/ ٢٧١، ٢٧٣، ٣٧٦.(٤) أي سورة القمر.(٥) في: باب ما يقرأ به في صلاة العيدين، من كتاب العيدين. صحيح مسلم ٢/ ٦٠٧. كما أخرجه أبو داود، في: باب ما يقرأ في الأضحى والفطر، من كتاب الصلاة. سنن أبي داود ١/ ٢٦٣. والإِمام مالك، في: باب ما جاء في التكبير والقراءة في صلاة العيدين، من كتاب العيدين. الموطأ ١/ ١٨٠.(٦) في أ، م: "يوقت".