ShamelaTranslate
Suche
Anmelden
ShamelaTranslate

© 2026 ShamelaTranslate. Wissenschaftliches Open-Access-Projekt.

Über unsKontaktSpendenImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderrufsbelehrungVerträge hier kündigen
Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 3 · Seite 274

Übersetzung · DE

der Erhabene: {Wenn du den Koran liest, so suche Zuflucht bei Gott vor dem gesteinigten Satan} (3). Abū Saʿīd überlieferte, dass der Prophet – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – vor der Rezitation Zuflucht suchte (4). Dass er in den übrigen Gebeten beides miteinander verband, liegt daran, dass die Rezitation unmittelbar auf das Eröffnungsgebet folgt, ohne eine Trennung. Es war daher notwendig, dass das, was zum Anfang gehört, unmittelbar darauf folgt. Dies ist anders als in unserem vorliegenden Fall. Wie auch immer er verfährt, es ist zulässig. Wenn er mit dem Eröffnungsgebet fertig ist, preist er Gott, lobpreist Ihn und spricht den Segenswunsch über den Propheten – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – aus. Dann tut er dies zwischen jedem der Takbīrs. Wenn er das spricht, was al-Ḫiraqī erwähnt hat, so ist es gut, da es das vereint, was wir erwähnt haben. Wenn er etwas anderes sagt, wie etwa: "Preis sei Gott, Lob sei Gott, es gibt keinen Gott außer Gott, und Gott ist am größten", oder was auch immer er an Gedenken [ḏikr] wünscht, so ist dies zulässig (5). Dies ist auch die Ansicht von asch-Schāfiʿī. Abū Ḥanīfa, Mālik und al-Awzāʿī sagten: Er spricht die Takbīrs unmittelbar nacheinander, ohne ein Gedenken dazwischen, denn wäre ein Gedenken dazwischen legitimiert, so wäre dies überliefert worden, ebenso wie der Takbīr überliefert wurde. Außerdem handelt es sich um eine Art von Gedenken, die eine festgesetzte Sunna ist, weshalb sie unmittelbar aufeinanderfolgen sollten, wie das Preispreisen [tasbīḥ] bei der Verbeugung [rukūʿ] und der Niederwerfung [suǧūd]. Unser Beweis ist das, was ʿAlqama überlieferte, dass al-Walīd ibn ʿUqba an einem Tag vor dem Festgebet zu ʿAbdallāh ibn Masʿūd, Abū Mūsā und Ḥuḏaifa herauskam und zu ihnen sagte: "Dieses Fest ist nun nahe, wie ist der Takbīr darin?" ʿAbdallāh sagte: "Du beginnst und sprichst einen Takbīr, mit dem du das Gebet eröffnest (6), preist deinen Herrn, sprichst den Segenswunsch über den Propheten – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – aus, dann bittest du [um Vergebung], sprichst den Takbīr, tust dasselbe, dann bittest du, sprichst den Takbīr, tust dasselbe, dann bittest du, sprichst den Takbīr, tust dasselbe, dann bittest du, sprichst den Takbīr, tust dasselbe, [dann bittest du, sprichst den Takbīr und tust dasselbe] (7), dann rezitierst du, sprichst den Takbīr und verbeugst dich. Dann stehst du auf, rezitierst, preist deinen Herrn, sprichst den Segenswunsch über den Propheten – Gottes Segen und Heil seien auf ihm – aus, dann bittest du, sprichst den Takbīr, tust dasselbe, dann sprichst du den Takbīr, tust dasselbe, dann sprichst du den Takbīr, tust dasselbe, dann verbeugst du dich."

Anmerkungen

(3) Sure an-Naḥl, Vers 98. (4) Die Quellenangabe dazu wurde bereits auf 2/145 angeführt. (5) Im Original steht: "fa-ḥasan" [so ist es gut]. (6) In den Manuskripten A und M steht: "taftaḥu" [du eröffnest]. (7) Dies fehlt im Original.

ZurückBand 3 · Seite 274Weiter
Zurück3·274Weiter