und zwei Lesungen, zwei Verbeugungen und zwei Niederwerfungen. Man liest bei der Rezitation laut, ob bei Nacht oder bei Tag. Diese zeitliche Bestimmung der Lesung ist nicht von Aḥmad überliefert, jedoch wurde von ihm überliefert, dass die erste [Rakʿa] länger ist als die zweite. Die Bestimmung findet sich im Hadith von Ibn ʿAbbās, dass der Prophet (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) ein langes Gebet stand, etwa in der Länge der Sure al-Baqara. Dies ist übereinstimmend überliefert. In einem Hadith von ʿĀʾischa heißt es: Ich schätzte die Lesung des Gesandten Gottes (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) ab und stellte fest, dass er in der ersten Rakʿa die Sure al-Baqara und in der zweiten die Sure Āl ʿImrān las. Dies vertraten auch Mālik und asch-Schāfiʿī, außer dass sie sagten: Man verlängert die Niederwerfung nicht, wie es Ibn al-Mundhir von ihnen überlieferte, da dies nicht [explizit] überliefert worden sei. Sie sagten beide: Man liest beim Sonnenfinsternisgebet nicht laut, wohl aber beim Mondfinsternisgebet. Abū Ḥanīfa stimmte ihnen zu, aufgrund der Aussage von ʿĀʾischa: „Ich schätzte die Lesung des Gesandten Gottes (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) ab.“ Wäre er beim Lesen laut gewesen, hätte man es nicht durch Vermutung und Schätzung ermitteln müssen. Ebenso sagte Ibn ʿAbbās: Er stand ein langes Stehen, etwa wie die Sure al-Baqara. Samura überlieferte, dass der Prophet (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) das Sonnenfinsternisgebet verrichtete und ich keine Stimme von ihm hörte. At-Tirmidhī sagte: Dies ist ein ḥasan-ṣaḥīḥ Hadith. Und weil es ein Gebet am Tage ist, liest man nicht laut darin, wie beim Mittagsgebet (Ẓuhr). Abū Ḥanīfa sagte: Man betet zwei Rakʿas wie das freiwillige Gebet (Taṭawwuʿ), aufgrund dessen, was an-Nuʿmān ibn Baschīr überlieferte: Er sagte: Die Sonne verfinsterte sich zu Lebzeiten des Gesandten Gottes (Allahs Segen und Friede seien auf ihm), er trat heraus und betete zwei Rakʿas und beendete sie, dann betete er zwei Rakʿas und beendete sie, bis die Sonne wieder hell wurde.
(2) Herausgegeben von al-Bukhārī in: Kapitel über das Gemeinschaftsgebet bei der Finsternis (Buch des Finsternisgebets). Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 2/45, 46. Und Muslim in: Kapitel über das, was dem Propheten (Allahs Segen und Friede seien auf ihm) beim Finsternisgebet an Angelegenheiten des Paradieses und der Hölle gezeigt wurde (Buch des Finsternisgebets). Ṣaḥīḥ Muslim 2/626. Ebenso herausgegeben von Abū Dāwūd in: Kapitel über die Rezitation beim Finsternisgebet (Buch des Gebets um Regen). Sunan Abī Dāwūd 1/272. Und an-Nasāʾī in: Kapitel über das Maß der Rezitation beim Finsternisgebet (Buch des Finsternisgebets). al-Mujtabā 3/118, 119. Und Imam Mālik in: Kapitel über das Handeln beim Finsternisgebet (Buch des Finsternisgebets). al-Muwaṭṭaʾ 1/186, 187. Und Imam Aḥmad in: al-Musnad 2/298, 358. (3) Herausgegeben von Abū Dāwūd in: Kapitel über die Rezitation beim Finsternisgebet (Buch des Gebets um Regen). Sunan Abī Dāwūd 1/271. (4) In: Kapitel darüber, wie die Rezitation bei der Finsternis sein soll (aus den Kapiteln über die Reise). ʿĀriḍat al-Aḥwadhī 3/40. Ebenso herausgegeben von Abū Dāwūd in: Kapitel über denjenigen, der sagte: „vier Rakʿas“ (Buch des Gebets um Regen). Sunan Abī Dāwūd 1/270, 271. Und an-Nasāʾī in: Kapitel über eine andere Art und Kapitel über das Unterlassen der lauten Rezitation darin (Buch des Finsternisgebets). al-Mujtabā 3/114, 120. Und Ibn Māǧah in: Kapitel über das, was zum Finsternisgebet überliefert wurde (Buch der Verrichtung des Gebets). Sunan Ibn Māǧah 1/402. Und Imam Aḥmad in: al-Musnad 5/14, 16, 19, 23. (5) Fehlt in: A.