Ibn Zayd (1) überlieferte, dass der Prophet – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – auszog, um um Regen zu bitten, und sich zur Qibla wandte, um zu beten. Dies wurde von al-Bukhārī überliefert (2). In einer anderen Fassung heißt es: „Er wandte den Menschen seinen Rücken zu, blickte zur Qibla und betete.“ Es ist empfohlen, während des [Hinwendens zur Qibla] (3) im Geheimen zu beten und zu sagen: „O Gott, Du hast uns befohlen, Dich anzurufen, und uns Deine Erhörung versprochen. Wir haben Dich nun, wie Du uns befohlen hast, angerufen, so erhöre uns, wie Du es uns versprochen hast. O Gott, erweise uns Gnade durch die Vergebung unserer Sünden, durch die Erhörung unserer Bitte um Regen und durch den Überfluss unserer Versorgung.“ Dann soll er mit dem beten, was er an Angelegenheiten der Religion und des Diesseits wünscht. Das Verbergen (des Gebets) ist nur deshalb empfohlen, damit es der Aufrichtigkeit (Ikhlāṣ) näher ist und in der Demut, der Unterwürfigkeit und dem Anflehen wirkungsvoller sowie in der Erhörung schneller ist. Gott der Erhabene sagte: „Ruft euren Herrn in Demut und im Verborgenen an“ (6). Es ist jedoch empfohlen, manches davon laut auszusprechen, damit die Menschen es hören und ihr „Amīn“ zu seinem Gebet sprechen können.
Es ist empfohlen, das Obergewand (Ridā') während der Hinwendung zur Qibla zu wenden, denn in dem Hadith von ʿAbd Allāh ibn Zayd heißt es, dass der Prophet – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – auszog, um um Regen zu bitten, den Menschen den Rücken zuwandte, sich zur Qibla ausrichtete und dann sein Obergewand wendete. Dies ist übereinstimmend (konsensual) überliefert (7). Dies ist der Wortlaut, den al-Bukhārī überlieferte. In einer von Muslim überlieferten Fassung heißt es: „Er wendete sein Obergewand, als er sich zur Qibla wandte.“ In einer weiteren Fassung: „Er drehte sein Obergewand um.“ Dies ist übereinstimmend überliefert. Das Wenden des Obergewandes ist nach der Ansicht der meisten Gelehrten sowohl für den Imam als auch für die hinter ihm Betenden empfohlen. Abū Ḥanīfa sagte: „Es ist keine Sunna, da es sich um ein Bittgebet handelt und das Wenden des Obergewandes dabei nicht empfohlen ist, wie bei allen anderen Bittgebeten.“ Doch die Sunna des Gesandten Gottes – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – ist würdiger, befolgt zu werden. Von Saʿīd ibn al-Musayyab, ʿUrwa und al-Thawrī wird berichtet, dass das Wenden des Obergewandes dem Imam vorbehalten sei, nicht jedoch den Betenden. Dies ist auch die Ansicht von al-Layth, Abū Yūsuf und Muḥammad ibn al-Ḥasan, weil es vom Propheten – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – ohne seine Gefährten überliefert wurde.
(1) In den Handschriften steht fälschlicherweise "Zaydān". (2) Die Quellenangabe wurde auf Seite 335 aufgeführt. (3) In A und M: "istiqbālihi" (seine Ausrichtung). (4) Fehlt in A und M. (5) Im Original: "ustuḥibba" (es wurde empfohlen). (6) Sure al-Aʿrāf 55. (7) Die Quellenangabe wurde auf Seite 336 aufgeführt.
ابنُ زيدٍ (١) أنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- خَرَج يَسْتَسْقِى، فَتَوَجَّه إلى القِبْلَةِ يَدْعُو. رَوَاهُ البُخارِىُّ (٢). وفى لَفْظٍ: فَحَوَّلَ إلى النّاسِ ظَهْرَهُ، واسْتَقْبَلَ القِبْلَةَ يَدْعُو. ويُسْتَحَبُّ أنْ يَدْعُوَ سِرًّا حالَ [اسْتقْبالِ القِبْلةِ] (٣)، فيقولُ: اللَّهُمَّ إنَّكَ (٤) أَمرْتَنَا بِدُعَائِكَ، وَوَعَدْتَنَا إجَابَتَكَ، فقَدْ دَعَوْنَاكَ كما أَمَرْتَنَا، فاسْتَجِبْ لَنَا كَمَا وَعَدْتَنَا، اللَّهُمَّ فَامْنُنْ عَلَيْنَا بِمَغْفِرَةِ ذُنُوبِنَا، وإجَابَتِنَا في سُقْيَانَا، وسَعَةِ أَرْزَاقِنَا. ثم يَدْعُو بما شاءَ من أَمْرِ دِينٍ ودُنْيَا. وإنَّما يُسْتَحَبُّ (٥) الإِسْرارُ، لِيكونَ أقْرَبَ من الإِخْلاصِ، وأبْلَغَ في الخُشُوعِ والخُضُوعِ والتَّضَرُّعِ، وأسْرَعَ في الإِجابَةِ، قال اللهُ تعالى: {ادْعُوا رَبَّكُمْ تَضَرُّعًا وَخُفْيَةً} (٦). واسْتُحِبَّ الجَهْرُ بِبَعْضِه؛ لِيَسْمَعَ النّاسُ، فَيُؤَمِّنُونَ على دُعائِه. ويُسْتَحَبُّ أن يُحَوِّلَ، رِدَاءَهُ في حالِ اسْتِقْبالِ القِبْلَةِ؛ لأنَّ في حَدِيثِ عبدِ اللهِ بنِ زيدٍ، أنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم-خَرَجَ يَسْتَسْقِى، فَحَوَّلَ إلى النّاسِ ظَهْرَهُ، واسْتَقْبَلَ القِبْلَةَ، ثم حَوَّلَ رِدَاءَهُ. مُتَّفَقٌ عليه (٧). وهذا لَفْظٌ رَوَاهُ البُخَارِىُّ. وفى لَفْظٍ رَوَاهُ مُسْلِمٌ: فَحَوَّلَ رِدَاءَهُ حِينَ اسْتَقْبَلَ القِبْلَةَ. وفى لَفْظٍ: وقَلَبَ رِدَاءَهُ. مُتَّفَقٌ عليه. ويُسْتَحَبُّ تَحْوِيلُ الرِّداءِ لِلْإِمامِ والمَأْمُومِ، في قَوْلِ أكْثَرِ أهْلِ العِلْمِ. وقال أبو حنيفةَ: لا يُسَنُّ؛ لأنَّه دُعاءٌ، فلا يُسْتَحَبُّ تَحْوِيلُ الرِّداءِ فيه، كسائِرِ الأدْعِيَةِ. وسُنَّةُ رسولِ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- أَحَقُّ أن تُتَّبَعَ. وحُكِىَ عن سَعِيدِ بن المُسَيَّبِ، وعُرْوَةَ، والثَّوْرِىِّ، أنَّ تَحْوِيلَ الرِّدَاءِ مُخْتَصٌّ بالإِمامِ دُونَ المَأْمُومِ. وهو قولُ اللَّيثِ، وأبى يوسفَ، ومحمدِ بن الحسنِ، لأنَّه نُقِلَ عن النَّبِىِّ -صلى اللَّه عليه وسلم- دُونَ
(١) في النسخ: "زيدان" خطأ.(٢) تقدم تخريجه في صفحة ٣٣٥.(٣) في أ، م: "استقباله".(٤) سقط من: أ، م.(٥) في الأصل: "استحب".(٦) سورة الأعراف ٥٥.(٧) تقدم تخريجه في صفحة ٣٣٦.