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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 3 · Seite 341Abschnitt

Übersetzung · DE

Und unser Argument ist, dass das, was der Prophet – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – tat, auch für andere als gültig erachtet wird, sofern kein Beweis vorliegt, der es auf ihn beschränkt. Wie könnte es anders sein, wo doch die Bedeutung dahinter verstanden wurde, nämlich das Omen (tafā'ul) durch das Wenden des Obergewandes, damit Gott den Zustand der Dürre in Fruchtbarkeit verwandle, was so auch in einigen Überlieferungen erwähnt wurde. Die Art und Weise des Wendens des Obergewandes besteht darin, das, was auf der rechten Seite ist, auf die linke zu legen und das, was auf der linken Seite ist, auf die rechte. Dies wurde von Abān ibn ʿUthmān, ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz, Hishām ibn Ismāʿīl, Abū Bakr ibn Muḥammad ibn ʿAmr ibn Ḥazm und Mālik überliefert. Al-Shāfiʿī vertrat dies zunächst, kam dann jedoch davon ab und sagte: „Er legt das Obere nach unten“, weil der Prophet – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – um Regen bat, während er ein schwarzes Khamīṣa (ein gemustertes Kleidungsstück) trug, und er wollte dessen Unterseite nach oben kehren. Als dies jedoch für ihn zu schwer wurde, legte er den Teil des Umhangs, der auf der linken Seite lag, auf seine rechte Schulter, und den Teil, der auf der rechten Seite lag, auf seine linke Schulter. Dies überlieferte Abū Dāwūd (10). Unser Beweis ist das, was Abū Dāwūd (10) mit seinem Isnad von ʿAbd Allāh ibn Zayd überlieferte, dass der Prophet – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – sein Obergewand wendete und seinen rechten Teil auf seine linke Schulter legte und seinen linken Teil auf seine rechte Schulter legte. Und [im Hadith von] (11) Abū Hurayra findet sich Ähnliches (12). Die von ihnen angeführte Ergänzung ist, falls sie überhaupt belegt ist, lediglich die Vermutung des Überlieferers, weshalb die Handlung des Propheten – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – deshalb nicht verlassen werden darf. Viele haben das Wenden des Obergewandes überliefert, ohne dass einer von ihnen berichtete, er habe das Obere nach unten gekehrt. Es ist zudem unwahrscheinlich, dass der Prophet – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – dies aus Schwere des Obergewandes stets unterlassen hätte.

Abschnitt: Es ist empfohlen, beim Bittgebet um Regen die Hände zu heben, gemäß der Überlieferung von al-Bukhārī (13).

Anmerkungen

(8) Im Original: "asfalahu aʿlāhu" (sein Unteres nach oben). (9) Der Ursprung von 'ʿiṭāf' ist das Obergewand; er hat den Begriff 'ʿiṭāf' dem Obergewand hinzugefügt, weil er eine der beiden Seiten des Gewandes meinte. (10) In: Kitāb al-Istisqāʾ (Buch über das Bittgebet um Regen). Sunan Abī Dāwūd 1/265. Ebenso verzeichnet von Imam Aḥmad in: al-Musnad 4/41, 42. (11) Im Original: "wa-ḥadīth". (12) Die Quellenangabe wurde auf Seite 337 aufgeführt. (13) In: Bāb rafʿ al-imām yadihi fī al-istisqāʾ (Kapitel über das Heben der Hände des Imams beim Bittgebet um Regen), aus dem Buch al-Istisqāʾ. Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 2/39, 40. Ebenso verzeichnet von Muslim in: Bāb rafʿ al-yadayn bi-l-duʿāʾ fī al-istisqāʾ (Kapitel über das Heben der Hände beim Bittgebet um Regen), aus dem Buch al-Istisqāʾ. Ṣaḥīḥ Muslim =

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