… reichlich strömend.“
Abschnitt: Ist die Erlaubnis des Imam eine Voraussetzung für dieses Gebet? Hierüber gibt es zwei Überlieferungen. Die erste besagt: Es ist nicht wünschenswert, außer mit dem Hinausziehen des Imam oder eines von ihm beauftragten Mannes. Abū Bakr sagte: Wenn sie ohne Erlaubnis des Imam hinausgehen, so sollen sie beten und gehen, ohne Gebet und ohne Predigt. Ahmad hat dies explizit so festgelegt. Nach einer anderen Überlieferung von ihm beten sie für sich selbst, und einer von ihnen hält die Predigt für sie. Nach dieser Überlieferung ist das Regenbittgebet für jeden rechtmäßig: für den Ansässigen, den Reisenden, die Bewohner der Dörfer und die Beduinen; denn es ist ein freiwilliges Gebet (Nāfila) und gleicht somit dem Gebet bei einer Sonnenfinsternis (Kusūf). Der Grund für die erste Überlieferung ist, dass der Prophet – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – dies nicht allgemein befahl, sondern es in einer bestimmten Form ausführte, und man darf diese Form nicht überschreiten. Diese Form war, dass er es mit seinen Gefährten betete, ebenso wie seine Nachfolger und diejenigen nach ihnen; daher ist es nur in einer solchen Form rechtmäßig.
Abschnitt: Es ist wünschenswert, um Regen zu bitten durch jemanden, dessen Rechtschaffenheit offenkundig ist, denn er ist der Erhörung des Gebets näher. Denn ʿUmar – Gott habe Wohlgefallen an ihm – bat durch al-ʿAbbās, den Onkel des Propheten – Gott segne ihn und gebe ihm Heil – um Regen. Ibn ʿUmar sagte: ʿUmar bat im Jahr der Asche (al-Ramāda) durch al-ʿAbbās um Regen und sagte: „O Gott, dies ist der Onkel Deines Propheten – Gott segne ihn und gebe ihm Heil –, wir wenden uns durch ihn an Dich, also gib uns zu trinken.“ Sie verließen (den Ort) nicht, bis Gott, der Mächtige und Erhabene, ihnen zu trinken gab. Es wurde überliefert, dass Muʿāwiya hinausging, um um Regen zu bitten, und als er auf der Kanzel saß, sagte er: „Wo ist Yazīd ibn al-Aswad al-Jurashī?“ Yazīd stand auf, Muʿāwiya rief ihn zu sich und ließ ihn zu seinen Füßen sitzen. Dann sagte er: „O Gott, wir suchen bei Dir Fürsprache durch unseren Besten und Vorzüglichsten, Yazīd ibn al-Aswad. O Yazīd, erhebe deine Hände.“ Er erhob seine Hände und betete.
(15) Al-Suyūṭī schrieb ihn in Jamʿ al-Jawāmiʿ 1/385 al-Ṭabarānī zu. (16) Im Original: „damit“ (bi-dhālik). (17) Herausgegeben von al-Bukhārī in: Bāb suʾāl al-nās al-imām al-istisqāʾ idhā qaḥaṭū (Kapitel über die Bitte der Leute an den Imam um ein Regengebet bei Dürre), aus dem Buch al-Istisqāʾ, und in: Bāb dhikr al-ʿAbbās ibn ʿAbd al-Muṭṭalib – Gott habe Wohlgefallen an ihm – aus dem Buch Faḍāʾil al-Ṣaḥāba (Vorzüge der Gefährten). Ṣaḥīḥ al-Bukhārī 2/34, 5/25. Ebenso von al-Bayhaqī in: Bāb al-istisqāʾ bi-man turjā barakat duʿāʾihi (Kapitel über das Regenbittgebet durch jemanden, dessen Segen im Gebet erhofft wird), aus dem Buch al-Istisqāʾ. Al-Sunan al-Kubrā 3/352. Gemeint mit dem Regenbitten durch jemanden, dessen Rechtschaffenheit offenkundig ist, ist, dass man ihn bittet, zu Gott zu beten, da er der Erhörung näher ist, nicht, dass man ihn als Vermittler (Tawassul) nimmt. (18) Fehlt im Original.
مِدْرَارًا" (١٥).
فصل: وهل من شَرْطِ هذه الصلاةِ إذْنُ الإِمامِ؟ على رِوايَتَيْنِ: إحْدَاهُما، لا يُسْتَحَبُّ إلَّا بِخُرُوجِ الإِمامِ، أو رَجُلٍ من قِبَلِه. قال أبو بكرٍ: فإذا خَرَجُوا بغيرِ إذْنِ الإِمامِ دَعَوْا، وانْصَرَفُوا بلا صلاةٍ ولا خُطْبَةٍ. نَصَّ عليه أحمدُ. وعنه أنَّهم يُصَلُّونَ لِأَنْفُسِهِم، ويَخْطُبُ بهم أحَدُهم. فعلى هذه الرِّوايَةِ يكونُ الاسْتِسْقاءُ مَشْرُوعًا في حَقِّ كلِّ أَحَدٍ؛ مُقِيمٍ، ومُسافِرٍ، وأهْلِ القُرَى، والأعْرابِ؛ لأنَّها صلاةُ نَافِلَةٍ، فأشْبَهَتْ صَلَاةَ الكُسُوفِ. وَوَجْهُ الرِّوَايَةِ الأُولَى، أنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- لم يَأْمُرْ بها، وإنَّما فَعَلَها على صِفَةٍ، فلا يَتَعَدَّى تلك (١٦) الصِّفَةَ، وهو أنَّه صَلَّاهَا بأَصْحابِه، وكذلك خُلَفاؤُه ومَن بَعْدَهم، فلا تُشْرَعُ إلَّا في مثلِ تلك الصِّفَةِ.
فصل: ويُسْتَحَبُّ أن يُسْتَسْقَى بمَن ظَهَرَ صَلاحُه؛ لأنَّه أَقْرَبُ إلى إجابَةِ الدُّعاءِ، فإنَّ عمرَ، رضِىَ اللهُ عنه، اسْتَسْقَى بالعَبَّاسِ عَمِّ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-. قال ابنُ عمرَ: اسْتَسْقَى عمرُ عَامَ الرَّمَادَةِ بالعَبَّاسِ، فقال: اللَّهُمَّ إنَّ هذا عَمُّ نَبِيِّكَ -صلى اللَّه عليه وسلم-، نَتَوَجَّهُ إليكَ به فاسْقِنَا. فما بَرِحُوا حتى سَقَاهُم اللهُ عَزَّ وجَلَّ (١٧). وَرُوِىَ أنَّ مُعاوِيَةَ خَرَجَ يَسْتَسْقِى، فلمَّا جَلَسَ على المِنْبَرِ، قال: أيْنَ يَزِيدُ بن الأسْوَد الجُرَشِىُّ؟ فقَامَ يَزِيدُ، فدَعَاهُ مُعاوِيَةُ (١٨)، فأجْلَسَهُ عند رِجْلَيْه، ثم قال: اللَّهُمَّ إنا نَسْتَشْفِعُ إليكَ بِخَيْرِنَا وأفْضَلِنَا يَزِيدَ بن الأسْوَد، يا يَزِيدُ، ارْفَعْ يَدَيْكَ. فَرَفعَ يَدَيْهِ، ودَعَا
(١٥) عزاه السيوطي في جمع الجوامع ١/ ٣٨٥ إلى الطبراني.(١٦) في الأصل: "بذلك".(١٧) أخرجه البخاري، في: باب سؤال الناس الإِمام الاستسقاء إذا قحطوا، من كتاب الاستسقاء، وفى: باب ذكر العباس بن عبد المطلب رضى اللَّه عنه، من كتاب فضائل الصحابة. صحيح البخاري ٢/ ٣٤، ٥/ ٢٥. والبيهقي، في: باب الاستسقاء بمن ترجى بركة دعائه، من كتاب الاستسقاء. السنن الكبرى ٣/ ٣٥٢. والمراد بالاستسقاء بمن ظهر صلاحه أن يطلب منه أن يدعو اللَّه، لأنه أقرب إلى الإجابة، لا أن يتوسل به.(١٨) سقط من: الأصل.