…Unglaube nach dem Glauben, Unzucht nach der Ehe (Ihsan) oder die Tötung eines Menschen ohne Recht.“ (Dies ist ein übereinstimmend überlieferter Hadith.) Da von ihm keines dieser drei Dinge ausgegangen ist, ist sein Blut nicht zulässig. Der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte zudem: „Mir wurde befohlen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie sagen: ‚Es gibt keinen Gott außer Gott‘. Wenn sie dies sagen, schützen sie ihr Blut und ihr Vermögen vor mir, außer durch ihr Recht.“ (Dies ist ein übereinstimmend überlieferter Hadith.) Dies gilt, weil das Gebet ein Zweig der Religion ist, weshalb man für dessen Unterlassung nicht getötet werden darf, genau wie bei der Wallfahrt (Hajj). Hätte die Tötung als Abschreckung für die Unterlassung des Gebets festgesetzt werden sollen, so ist es nicht zulässig, ein Abschreckungsmittel festzusetzen, dessen Ziel (die Verrichtung des Gebets) durch die Tötung selbst unmöglich gemacht wird; die Tötung verhindert die Verrichtung des Gebets dauerhaft, weshalb sie nicht festgesetzt werden sollte. Zudem ist der Grundsatz die Unantastbarkeit des Blutes, und die Erlaubnis dazu wird nur durch einen expliziten Text (Nass) oder die Bedeutung eines solchen Textes bewiesen; der Ursprung ist jedoch deren Nichtvorhandensein.
Wir stützen uns auf das Wort Gottes, des Erhabenen: „Dann tötet die Götzendiener“, bis zu Seinem Wort: „Wenn sie jedoch bereuen, das Gebet verrichten und die Almosensteuer entrichten, dann lasst sie ihres Weges ziehen.“ Er erlaubte ihre Tötung und knüpfte das Gewähren des freien Geleits an die Bedingung der Reue – welche der Islam ist –, das Verrichten des Gebets und das Entrichten der Almosensteuer. Wer also das Gebet vorsätzlich unterlässt, hat die Bedingung für sein freies Geleit nicht erfüllt, weshalb die Verpflichtung zur Tötung bestehen bleibt. Ferner sagte der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm –: „Wer das Gebet vorsätzlich unterlässt, von dem hat sich der Schutz (Dhimma) Gottes gelöst.“ Dies deutet auf die Zulässigkeit seiner Tötung hin. Der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte ebenfalls:
(2) Herausgegeben von al-Bukhari im „Kapitel über das Wort Gottes, des Erhabenen: ‚…dass die Seele für eine Seele…‘“ aus dem Buch der Blutgeldzahlungen (Kitab al-Diyat). Sahih al-Bukhari 9/6. Und von Muslim im „Kapitel darüber, wodurch das Blut eines Muslims zulässig wird“, aus dem Buch der Qasama. Sahih Muslim 3/1302, 1303. Ebenso herausgegeben von Abu Dawud im „Kapitel über die Rechtsnorm bezüglich desjenigen, der vom Islam abfällt“, aus dem Buch der Strafen (Kitab al-Hudud). Sunan Abi Dawud 2/440. Von al-Tirmidhi im „Kapitel darüber, was über das Verbot des Blutes eines Muslims berichtet wurde, außer in einem von drei Fällen“, aus den Kapiteln über die Wirren (Fitan). Aridat al-Ahwadhi 9/2. Von al-Nasa'i im „Kapitel über die Erwähnung dessen, wodurch das Blut eines Muslims zulässig wird“, sowie im Kapitel über die Kreuzigung und im Kapitel über die Rechtsnorm bezüglich des Abtrünnigen, aus dem Buch über das Verbotene (Kitab al-Tahrim). al-Mujtaba 7/84, 93, 94, 95. Von al-Darimi im „Kapitel darüber, dass das Blut eines Mannes, der bezeugt, dass es keinen Gott außer Gott gibt, nicht zulässig ist“, aus dem Buch der Feldzüge (Kitab al-Siyar). Sunan al-Darimi 2/218. Und von Imam Ahmad im Musnad 1/61, 63, 65, 70, 163, 382, 428, 444, 465, 6/181, 214. (3) Dessen Herkunftsnachweis wurde bereits auf Seite 36 genannt. (4) Sure al-Tawba, 5. (5) Fehlt im Original und in der Handschrift A. (6) In A und M: „fa-baqiya“. (7) Herausgegeben von Ibn Majah im „Kapitel über die Geduld bei Prüfungen“, aus dem Buch der Wirren (Fitan). Sunan Ibn Majah 2/1339. Und von Imam Ahmad im Musnad 6/421.
كُفْرٍ بَعْدَ إيمَانٍ، أو زِنًا بَعْدَ إحْصَانٍ، أو قَتْلِ نَفْسٍ بِغَيْرِ حَقٍّ". مُتَّفَقٌ عليه (٢). وهذا لم يَصْدُرْ منه أحَدُ الثَّلاثةِ. فلا يَحِلُّ دَمُهُ. وقال النبيُّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "أُمِرْتُ أنْ أُقَاتِلَ النّاسَ حَتَّىِ يَقُولُوا لَا إلهَ إلَّا اللهُ، فَإذَا قَالُوهَا عَصَمُوا مِنِّى دِمَاءَهُمْ وأَمْوَالَهُم إلَّا بِحَقِّها". مُتَّفَقٌ عليه (٣). ولأنَّه فَرْعٌ من فُرُوعِ الدِّينِ. فلا يُقْتَلُ بِتَرْكِه كالحَجِّ، ولأنَّ القَتْلَ لو شُرِعَ لَشُرِعَ زَجْرًا عن تَرْكِ الصلاةِ، ولا يجوزُ شَرْعُ زَاجِرٍ تَحَقَّقَ المَزْجُورُ عنه، والقَتْلُ يَمْنَعُ فِعْلَ الصلاةِ دَائِمًا، فلا يُشْرَعُ، ولأنَّ الأصْلَ تَحْرِيمُ الدَّمِ، فلا تَثْبُتُ الإِباحَةُ إلَّا بِنَصٍّ أو مَعْنَى نَصٍّ. والأصْلُ عَدَمُه. ولَنا، قولُ اللهِ تعالى: {فَاقْتُلُوا الْمُشْرِكِينَ} إلى قوله: {فَإِنْ تَابُوا وَأَقَامُوا الصَّلَاةَ وَآتَوُا الزَّكَاةَ فَخَلُّوا سَبِيلَهُمْ} (٤). فأباحَ قَتْلَهم، وشَرَطَ في تَخْلِيَةِ سَبِيلِهِم التَّوْبَةَ، وهى الإِسلامُ، وإقَامُ الصلاةِ، وإيتاءُ الزكَاةِ، فمتى تَرَكَ الصلاةَ مُتَعَمِّدًا (٥) لم يَأْتِ بِشَرْطِ تَخْلِيَتِه، فيَبْقَى (٦) على وُجُوبِ القَتْلِ، وقولُ النَّبِيِّ -صلى اللَّه عليه وسلم-: "مَنْ تَرَكَ الصَّلَاةَ مُتَعَمِّدًا فقد بَرِئَتْ مِنْهُ الذِّمَّةُ" (٧). وهذا يَدُلُّ على إباحةِ قَتْلِه، وقال عليه
(٢) أخرجه البخاري، في: باب قول اللَّه تعالى: {أَنَّ النَّفْسَ بِالنَّفْسِ. . .}، من كتاب الديات. صحيح البخاري ٩/ ٦. ومسلم، في: باب ما يباح به دم المسلم، من كتاب القسامة. صحيح مسلم ٣/ ١٣٠٢، ١٣٠٣. كما أخرجه أبو داود، في: باب الحكم في من ارتد، من كتاب الحدود. سنن أبي داود ٢/ ٤٤٠. والترمذي، في: باب ما جاء لا يحل دم امرئ مسلم إلا بإحدى ثلاث، من أبواب الفتن. عارضة الأحوذى ٩/ ٢. والنسائي، في: باب ذكر ما يحل به دم المسلم، وباب الصلب، وباب الحكم في المرتد، من كتاب التحريم. المجتبى ٧/ ٨٤، ٩٣، ٩٤، ٩٥. والدارمى، في: باب لا يحل دم رجل يشهد أن لا إله إلا اللَّه، من كتاب السير. سنن الدارمي ٢/ ٢١٨. والإِمام أحمد، في: المسند ١/ ٦١، ٦٣، ٦٥، ٧٠، ١٦٣، ٣٨٢، ٤٢٨، ٤٤٤، ٤٦٥، ٦/ ١٨١، ٢١٤.(٣) تقدم تخريجه في صفحة ٣٦.(٤) سورة التوبة ٥.(٥) سقط من: الأصل، أ.(٦) في أ، م: "فبقى".(٧) أخرجه ابن ماجه، في: باب الصبر على البلاء، من كتاب الفتن. سنن ابن ماجه ٢/ ١٣٣٩. والإِمام أحمد، في: المسند ٦/ ٤٢١.