zur Verteilung seines Testaments, damit sein Lohn durch dessen Umsetzung zugunsten des Vermachten beschleunigt wird (15).
Kapitel: Es ist empfehlenswert, dem Verstorbenen die Kleidung abzulegen, damit nichts von ihm austritt, durch das er verdirbt, und er beim Auskleiden nicht durch diese beschmutzt wird. Er soll mit einem Tuch zugedeckt werden, das ihn vollständig bedeckt. Aisha sagte: „Der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – wurde mit einem gestreiften Tuch (Hibara) zugedeckt.“ (16) Dies ist übereinstimmend überliefert (17). Der Verstorbene soll nicht auf dem Boden liegen gelassen werden, da dies seine Verwesung beschleunigt, sondern auf einer Bahre oder einem Brett, damit er besser bewahrt bleibt.
331 – Rechtsfrage: Er sagte: „Wenn man mit seiner Waschung beginnt, soll man ihn von seinem Bauchnabel bis zu seinen Knien bedecken.“
Die Gesamtaussage hierzu ist, dass es empfehlenswert ist, den Verstorbenen bei der Waschung nackt zu machen und seine Blöße (Awra) mit einem Lendenschurz zu bedecken. Dies ist die offensichtliche Meinung von al-Khiraqi, [gemäß der Überlieferung] (1) von al-Athram von Ahmad. Er sagte: „Man soll das bedecken, was zwischen seinem Bauchnabel und seinen Knien liegt.“ Dies ist die bevorzugte Ansicht von Abu al-Khattab und entspricht dem Madhhab von Ibn Sirin, Malik und Abu Hanifa. Al-Marwudhi überlieferte von Ahmad, dass er sagte: „Es gefällt mir, wenn der Verstorbene gewaschen wird, während er ein Kleidungsstück trägt, und man seine Hand unter dem Kleidungsstück hindurchführt.“ Er sagte: „Und Abu Qilaba pflegte, wenn er einen Verstorbenen wusch, diesen mit einem Tuch zu bedecken.“ Al-Qadi sagte: „Die Sunna ist es, dass er in einem dünnen Hemd gewaschen wird, durch das das Wasser dringt, ohne dass es den Kontakt zum Körper verhindert. Man führt die Hand in den Ärmel des Hemdes und lässt sie über den Körper gleiten, während das Wasser gegossen wird. Ist das Hemd eng, trennt man den Ansatz der Zwickel (Dakhari) (2) auf und führt die Hand dadurch ein.“ Dies ist der Madhhab von al-Schafi'i, weil der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – in seinem Hemd gewaschen wurde (3). Sa'd sagte: „Verfahrt mit mir, wie man mit dem Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – verfahren ist.“
(15) Im Original: „liyuta'jjal“ (damit beschleunigt werde).
(16) „Hibara“, nach dem Muster „'Anaba“: Ein jemenitischer Stoff aus Baumwolle oder Leinen mit Streifen.
(17) Herausgegeben von al-Bukhari in: Kapitel über die Barud-Stoffe, die Hibara und das Schamla-Tuch, aus dem Buch der Kleidung. Sahih al-Bukhari 7/190; und Muslim in: Kapitel über das Zudecken des Verstorbenen, aus dem Buch der Bestattungen. Sahih Muslim 2/651. Ebenso herausgegeben von Abu Dawud in: Kapitel über den Verstorbenen, der zugedeckt wird, aus dem Buch der Bestattungen. Sunan Abi Dawud 2/170; und Imam Ahmad im Musnad 6/153, 269.
(1) In den Exemplaren A und M: „wa-rawahu“ (und er überlieferte es).
(2) „Dakhrisa“ bei einem Hemd oder Panzer: Das Stück, das zur Erweiterung in den Körper eingefügt wird. Al-Lisan.
(3) Herausgegeben von Ibn Madscha in: Kapitel dessen, was über die Waschung des Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – überliefert wurde, aus dem Buch der Bestattungen. Sunan Ibn Madscha = 1/471; und al-Baihaqi in: Kapitel dessen, was bei der Waschung des Verstorbenen in einem Hemd empfehlenswert ist, aus dem Buch der Bestattungen. Al-Sunan al-Kubra 3/387.
إلى تَفْرِيقِ وَصِيَّتِه؛ لِيُعَجَّلَ (١٥) له ثَوَابُها بِجَرَيَانِها على المُوصَى له.
فصل: ويُسْتَحَبُّ خَلْعُ ثِيَابِ المَيِّتِ؛ لِئَلَّا يَخْرُجَ منه شيءٌ يَفْسُدُ به، ويَتَلَوَّثُ بها، إذا نُزِعَتْ عنه، ويُسَجَّى بِثَوْبٍ يَسْتُرُ جَمِيعَه. قالتْ عائشةُ: سُجِّىَ رسولُ اللهِ -صلى اللَّه عليه وسلم- بِثَوْبِ حِبَرَةٍ (١٦). مُتَّفَقٌ عليه (١٧). ولا يُتْرَكُ المَيِّتُ على الأرْضِ؛ لأنَّه أسْرَعُ لِفَسادِهِ، ولكن على سَرِيرٍ أو لَوْحٍ، لِيكونَ أحْفَظَ له.
٣٣١ - مسألة؛ قال: (فَإذَا أخذَ في غُسْلِهِ سَتَرَ مِنْ سُرَّتِهِ إلَى رُكْبَتَيْهِ)
وجُمْلَتُه أنَّ المُسْتَحَبَّ تَجْرِيدُ المَيِّتِ عند غُسْلِه، ويَسْتُرُ عَوْرَتَهُ بِمِئْزَرٍ. هذا ظاهِرُ قَوْلِ الْخِرَقِىِّ، [في رِوَايةِ] (١) الأثْرَمِ عن أحمدَ، فقال: يُغَطِّى ما بين سُرَّتِه ورُكْبَتَيْهِ. وهذا اخْتِيَارُ أبى الخَطَّابِ، وهو مَذْهَبُ ابنِ سِيرِينَ، ومالِكٍ، وأبى حنيفةَ. ورَوَى المرُّوذِىُّ، عن أحمدَ، أنَّه قال: يُعْجِبُنِى أن يُغَسَّلَ المَيِّتُ وعليه ثَوْبٌ يُدْخِلُ يَدَه من تحت الثَّوْبِ. قال: وكان أبو قِلابَةَ إذا غَسَّلَ مَيِّتًا جَلَّلَهُ بِثَوْبٍ. قال القاضي: السُّنَّةُ أن يُغَسَّلَ في قَمِيصٍ رَقِيقٍ يَنْزِلُ الماءُ فيه، ولا يَمْنَعُ أن يَصِلَ إلى بَدَنِه، ويُدْخِلُ يَدَهُ في كُمِّ القَمِيصِ، فيُمِرُّها على بَدَنِه والماءُ يُصَبُّ، فإنْ كان القَمِيصُ ضَيِّقًا فَتَقَ رَأْسَ الدَّخَارِيصِ (٢)، وأدْخَلَ يَدَهُ منه. وهذا مذهبُ الشَّافِعِىِّ؛ لأنَّ النَّبِىَّ -صلى اللَّه عليه وسلم- غُسِّلَ في قَمِيصِه (٣). وقال سعدٌ: اصْنَعُوا بى كما صُنِعَ
(١٥) في الأصل: "ليتعجل".(١٦) الحبرة، وزان عنبة: ثوب يمانى من قطن أو كتان مخطط.(١٧) أخرجه البخاري، في: باب البُرُود والحِبَرَةِ والشَّملَةِ، من كتاب اللباس. صحيح البخاري ٧/ ١٩٠. ومسلم، في: باب تسجية الميت، من كتاب الجنائز. صحيح مسلم ٢/ ٦٥١. كما أخرجه أبو داود، في: باب في الميت يسجى، من كتاب الجنائز. سنن أبي داود ٢/ ١٧٠. والإِمام أحمد، في: المسند ٦/ ١٥٣، ٢٦٩.(١) في أ، م: "ورواه".(٢) الدخريص من القميص والدرع: ما يوصل به البدن ليوسعه. اللسان.(٣) أخرجه ابن ماجه، في: باب ما جاء في غسل النبي -صلى اللَّه عليه وسلم-، من كتاب الجنائز. سنن ابن ماجه =