bei der Botschaft Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm. Ahmad sagte: „Der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – wurde in seinem Hemd gewaschen, und sie hatten beabsichtigt, es ihm auszuziehen, da wurden sie gerufen: ‚Zieht es ihm nicht aus und bedeckt euren Propheten.‘“ Unser Standpunkt ist, dass es für seine Waschung leichter ist, ihn nackt zu machen, und dies gründlicher für seine Reinigung ist; ein Lebender macht sich nackt, wenn er sich wäscht, ebenso also der Verstorbene. Zudem: Wenn er in seinem Kleidungsstück gewaschen wird, wird das Kleidungsstück durch das verunreinigt, was aus ihm austritt, und es wird möglicherweise nicht rein, indem Wasser darüber gegossen wird, wodurch der Verstorbene wieder verunreinigt wird. Was den Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – betrifft, so war dies eine Besonderheit für ihn; siehst du nicht, dass sie sagten: „Wir machen ihn nackt, wie wir unsere Verstorbenen nackt machen“? So hat es auch Aisha überliefert. Ibn Abd al-Barr sagte: „Dies wurde von ihr über einen authentischen Überlieferungsweg berichtet.“ Das Offensichtliche ist, dass das Nacktmachen des Verstorbenen, außer an der Schamgegend, bei ihnen allgemein bekannt war und dies dem Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – nicht verborgen geblieben wäre. Vielmehr ist das Offensichtliche, dass es auf seinen Befehl hin geschah, da sie sich an seine Meinung hielten und in religiösen Angelegenheiten seinem Befehl folgten; dem Befehl und dem Handeln des Propheten zu folgen, hat Vorrang vor dem Befehl und Handeln anderer. Zudem war das, was man bei anderen bezüglich der Verunreinigung des Hemdes durch das, was aus dem Körper austritt, befürchtet, im Falle des Propheten – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – nicht zu besorgen, da er sowohl zu Lebzeiten als auch nach seinem Tode rein (tayyib) war, anders als andere. Sa'd sagte lediglich: „Hebt für mich eine Grabnische (Lahd) aus und stellt die Ziegel aufrecht über mir auf, wie es mit dem Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – gemacht wurde.“ Sollte bewiesen sein, dass er die Waschung meinte, so hat der Befehl des Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – Vorrang bei der Befolgung. Was das Bedecken zwischen Bauchnabel und Knie betrifft, so ist uns hierin keine Meinungsverschiedenheit bekannt, denn dies ist die Blöße (Awra), und das Bedecken der Blöße ist geboten. Der Prophet – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – sagte zu Ali: „Blicke nicht auf den Oberschenkel eines Lebenden oder eines Toten.“ Ibn Abd al-Barr sagte: „Es wurde überliefert: ‚Derjenige von den Männern, der auf die Schamgegenden der Männer blickt, ist wie derjenige, der von ihnen auf die Schamgegenden der Frauen blickt, und derjenige, der sich entblößt, ist verflucht.‘“
= 1/471; al-Baihaqi in: Kapitel darüber, was bei der Waschung des Verstorbenen in einem Hemd empfehlenswert ist, aus dem Buch der Bestattungen. Al-Sunan al-Kubra 3/387. (4) In den Exemplaren A und M: „ightasala“ (er wusch sich). (5) In den Exemplaren A und M: „rawat“ (sie überlieferte). (6) Herausgegeben von Abu Dawud in: Kapitel über das Bedecken des Verstorbenen bei seiner Waschung, aus dem Buch der Bestattungen. Sunan Abi Dawud 2/175; und Imam Ahmad im Musnad 6/267. (7) Im Original: „'an“ (von). (8) Die Überlieferungskette wurde bereits bei 2/285 angeführt. (9) Erschien im Werk „Kanz al-'Ummal“ 5/330 mit dem Wortlaut: „Der Blick des Mannes auf die Schamgegend seines Bruders ist wie sein Blick auf die verbotene Schamgegend.“