Abschnitt: Abu Dawud sagte: Ich sagte zu Ahmad: Wird der Junge [ein kleiner Verstorbener] so bedeckt, wie ein Erwachsener bedeckt wird, ich meine den toten Jungen bei der Waschung? Er sagte: Was ist an ihm zu bedecken, wo doch seine Blöße keine [rechtliche] Blöße ist und Frauen ihn waschen?
332 – Rechtsfrage: Er [al-Khiraqi] sagte: „Es ist empfehlenswert, dass er nicht unter freiem Himmel gewaschen wird und dass niemand bei ihm anwesend ist, außer demjenigen, der bei seiner Angelegenheit behilflich ist, solange er gewaschen wird.“
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es empfehlenswert ist, ihn in einem Haus zu waschen. Ibn Sirin hielt es für empfehlenswert, dass das Haus, in dem gewaschen wird, dunkel ist. Ahmad erwähnte dies. Wenn dies nicht möglich ist, soll man zwischen ihn und den Himmel einen Sichtschutz errichten. Ibn al-Mundhir sagte: An-Nakha'i mochte es, wenn er gewaschen wurde, während zwischen ihm und dem Himmel ein Sichtschutz war. Abu Dawud überlieferte mit seiner Überlieferungskette; er sagte: Ad-Dahhak empfahl seinem Bruder Salim: „Wenn du mich wäschst, dann errichte um mich einen Sichtschutz und errichte zwischen mir und dem Himmel einen Sichtschutz.“ Al-Qadi erwähnte, dass Aisha sagte: „Der Gesandte Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – kam zu uns, während wir seine Tochter wuschen, und wir errichteten zwischen ihr und der Decke einen Sichtschutz.“ Er sagte: Dies wird nur deshalb empfohlen, aus Sorge, dass man ihn mit seiner Blöße in Richtung Himmel ausrichtet. Es wird jedoch missbilligt, dass jemand anwesend ist, der bei seiner Angelegenheit nicht behilflich ist, denn es ist unerwünscht, den Verstorbenen ohne Notwendigkeit anzusehen. Es ist für die Anwesenden empfehlenswert, ihre Blicke von ihm abzuwenden, es sei denn, es besteht eine Notwendigkeit. Der Grund dafür ist, dass der Verstorbene möglicherweise einen Makel hat, den er verbirgt und den er nach seinem Tode nicht offengelegt sehen möchte, oder dass von ihm etwas ausgeht, das ein Lebender nicht an sich selbst offengelegt sehen möchte, oder dass an ihm etwas erscheint, das...
(10) Fehlend im Original. (1) In M: „und zwischen ihnen“. (2) Wir haben dies in seinen Sunan-Werken nicht gefunden. (3) Im Original ein Zusatz: „für ihn“. (4) Wir haben dies von Aisha, möge Gott mit ihr zufrieden sein, nicht gefunden; die Überlieferungen über die Waschung der Tochter des Gesandten Gottes – Friede und Segen Gottes seien auf ihm – stammen von Umm Atiyya und Umm Sulaim. (5) Fehlend im Original. (6) Fehlend im Original.