und bei dem, was durch eine Schöpfvorrichtung oder durch Bewässerung mittels Anstrengung bewässert wurde, ist die Hälfte des Zehnten (ʿUšr) fällig.“ (4) Sowie andere Formulierungen, die mit der Partikel „fī“ (in/bei) überliefert sind, welche der Lokalisierung dient. Dass die Entrichtung aus einem anderen Vermögen als dem Niṣāb zulässig ist, stellt lediglich eine Erleichterung dar. Der Nutzen dieses Meinungsunterschieds liegt darin: Wenn sie (die Zakāt) in der Haftung (Ḏimma) begründet ist und über das Vermögen zwei Jahre vergehen, ohne dass er die Zakāt für diese Jahre entrichtet hat, so ist er zur Entrichtung für die vergangene Zeit verpflichtet, und die Zakāt im zweiten Jahr verringert sich dadurch nicht. Ebenso, wenn das Vermögen mehr als einen Niṣāb umfasst, verringert sich die Zakāt nicht, auch wenn mehrere Jahre vergehen. Wenn er also vierzig Schafe besitzt, für die drei Jahre vergangen sind, ohne dass er deren Zakāt entrichtet hat, so schuldet er drei Schafe. Wenn es einhundert Dinar sind, so schuldet er sieben und einen halben Dinar; denn die Zakāt ist in seiner Haftung (Ḏimma) zur Pflicht geworden, weshalb sich dies nicht auf die Minderung des Niṣāb auswirkt. Wenn er jedoch kein anderes Vermögen besitzt, aus dem er die Zakāt entrichten könnte, besteht die Möglichkeit, dass die Zakāt in der Höhe ihres Betrags entfällt; denn die Schuld verhindert die Verpflichtung zur Zakāt. Ibn ʿAqīl sagte: Die Zakāt entfällt dadurch unter keinen Umständen; denn eine Sache kann sich nicht selbst aufheben, wohl aber kann sie anderes aufheben. Dies wird dadurch bewiesen, dass die Veränderung des Wassers durch Unreinheit in dessen Gefäß die Gültigkeit der Reinigung damit nicht verhindert, wohl aber die Entfernung der Unreinheit von anderem verhindert. Der erste Standpunkt ist vorzuziehen, da die zweite Zakāt nicht dieselbe wie die erste ist. Sollten wir jedoch sagen: Die Zakāt bezieht sich auf die Substanz (ʿAyn) und der Niṣāb gehört zu dem, worauf die Zakāt in seiner Substanz zur Pflicht wird, und es vergehen Jahre, ohne dass deren Zakāt entrichtet wurde, so bezieht sich die Zakāt im ersten Jahr auf den Niṣāb.
(4) Überliefert von al-Buḫārī, in: Kapitel: Der Zehnt bei dem, was durch Regenwasser bewässert wird, aus dem Buch der Zakāt. Ṣaḥīḥ al-Buḫārī 2/155. Und von Muslim, in: Kapitel: Wofür der Zehnt oder der halbe Zehnt anfällt, aus dem Buch der Zakāt. Ṣaḥīḥ Muslim 2/675. Und von Abū Dāwūd, in: Kapitel: Zur Zakāt bei Weidevieh, und Kapitel: Almosen bei Feldfrüchten, aus dem Buch der Zakāt. Sunan Abī Dāwūd 1/362, 370. Und von at-Tirmiḏī, in: Kapitel: Was zum Almosen bei dem, was durch Flüsse und anderes bewässert wird, überliefert ist, aus den Kapiteln über die Zakāt. 3/134, 135. Und von an-Nasāʾī, in: Kapitel: Was den Zehnt und was den halben Zehnt zur Pflicht macht, aus dem Buch der Zakāt. Al-Mujtabā 5/31. Und von Ibn Māǧa, in: Kapitel: Almosen bei Feldfrüchten und Früchten, aus dem Buch der Zakāt. Sunan Ibn Māǧa 1/580. Und von ad-Dārimī, in: Kapitel: Der Zehnt bei dem, was durch Regen bewässert wird und bei dem, was durch Bewässerung mittels Anstrengung bewässert wird, aus dem Buch der Zakāt. Sunan ad-Dārimī 1/393. Und von Imam Mālik als Mursal-Überlieferung, in: Kapitel: Zakāt bei Datteln und Trauben, die geschätzt werden, aus dem Buch der Zakāt. Al-Muwaṭṭaʾ 1/270. Und von Imam Aḥmad, im: Musnad 1/145, 3/341, 353, 5/233. (5) In A, M: „tanqaḍī“ (vergehen). (6) In A: „naqṣ“ (Minderung). (7) Im Original: „fa-ḥāla“.
وفِيمَا سُقِىَ بِدَالِيَةٍ أو نَضْحٍ نِصْفُ العُشْرِ" (٤). وغيرِ ذلك من الألْفَاظِ الوَارِدَةِ بِحَرْفِ "في" وهي لِلظَّرْفِيَّةِ. وإنَّما جَازَ الإخْراجُ من غيرِ النِّصابِ رُخْصَةً. وفَائِدَةُ الخِلَافِ أنَّها إذا كانت في الذِّمَّةِ، فحالَ على مَالِه حَوْلَانِ، لم يُؤَدِّ زَكَاتَهما، وَجَبَ عليه أدَاؤُها لما مَضَى، ولا تنْقُصُ (٥) عنه الزكاةُ في الحَوْلِ الثَّانِي، وكذلك إن كان أكْثَرَ من نِصَابٍ، لم تَنْقُصِ الزكاةُ، وإن مَضَى عليه أحْوَالٌ، فلو كان عنده أرْبَعُونَ شَاةً مَضَى عليها ثَلَاثَةُ أحْوَالٍ لم يُؤَدِّ زكَاتَها، وَجَبَ عليه ثلاثُ شِيَاهٍ، وإن كانت مائةَ دِينَارٍ، فعليه سَبْعَةُ دَنَانِيرَ ونِصْفٌ؛ لأنَّ الزكاةَ وَجَبَتْ في ذِمَّتِه، فلم يُؤَثِّرْ في تَنْقِيصِ (٦) النِّصابِ. لكنْ إن لم يَكُنْ له مالٌ آخَرُ يُؤَدِّي الزكاةَ منه، احْتملَ أن تَسْقُطَ الزكاةُ في قَدْرِها؛ لأنَّ الدَّيْنَ يَمْنَعُ وُجُوبَ الزكاةِ. وقال ابنُ عَقِيلٍ: لا تَسْقُطُ الزكاةُ بهذا بحَالٍ؛ لأنَّ الشىءَ لا يُسْقِطُ نَفْسَهُ، وقد يُسْقِطُ غَيْرَه، بِدَلِيلِ أن تَغَيُّرَ الماءِ بالنَّجاسَة في مَحَلِّهَا لا يَمْنَعُ صِحَّةَ طَهارَتِها وإزَالَتِها به، ويَمْنَعُ إزَالَةَ نَجاسَةِ غيرِها. والأوَّلُ أوْلَى؛ لأنَّ الزكاةَ الثَّانِيَةَ غَيْرُ الأُولَى، وإن قُلْنَا: الزكاةُ تَتَعَلَّقُ بِالعَيْنِ. وكان النِّصَابُ ممَّا تَجِبُ الزكاةُ في عَيْنِه، فحالَتْ (٧) عليه أحْوَالٌ لم تُؤَدَّ زكاتُها، تَعَلَّقَتِ الزكاةُ في الحَوْلِ الأوَّل من النِّصابِ
(٤) أخرجه البخاري، في: باب العشر فيما يسقى من ماء السماء، من كتاب الزكاة. صحيح البخاري ٢/ ١٥٥. ومسلم، في: باب ما فيه العشر أو نصف العشر، من كتاب الزكاة. صحيح مسلم ٢/ ٦٧٥. وأبو داود، في: باب في زكاة السائمة، وباب صدقة الزرع، من كتاب الزكاة. سنن أبي داود ١/ ٣٦٢، ٣٧٠. والترمذي، في: باب ما جاء في الصدقة فيما يسقى بالأنهار وغيره، من أبواب الزكاة. ٣/ ١٣٤، ١٣٥. والنسائي، في: باب ما يوجب العشر وما يوجب نصف العشر، من كتاب الزكاة. المجتبى ٥/ ٣١. وابن ماجه، في: باب صدقة الزرع والثمار، من كتاب الزكاة. سنن ابن ماجه ١/ ٥٨٠. والدارمي، في: باب العشر فيما سقت السماء وفيما تسقى بالنضح، من كتاب الزكاة. سنن الدارمي ١/ ٣٩٣. والإمام مالك مرسلا، في: باب زكاة ما يخرص من ثمار النخيل والأعناب، من كتاب الزكاة. الموطأ ١/ ٢٧٠. والإمام أحمد، في: المسند ١/ ١٤٥، ٣/ ٣٤١، ٣٥٣، ٥/ ٢٣٣.(٥) في أ، م: "تنقضى".(٦) في أ: "نقص".(٧) في الأصل: "فحال".