Kapitel: Die Zakāt auf Feldfrüchte und Früchte
Ihre Grundlage ist das Buch (der Koran), die Sunna und der Konsens (Iǧmāʿ). Was das Buch betrifft, so ist es das Wort Gottes, des Erhabenen: „O ihr, die ihr glaubt, spendet von den guten Dingen, die ihr erworben habt und die Wir für euch aus der Erde hervorgebracht haben.“ Die Zakāt wird als Sadaqa bzw. Nafaqah (Ausgabe/Spende) bezeichnet, wie der Beweis durch Sein Wort, des Erhabenen, belegt: „Und diejenigen, die Gold und Silber horten und es nicht auf dem Weg Gottes ausgeben.“ Und Gott, der Erhabene, sagt: „Und entrichtet seinen Anspruch am Tag seiner Ernte.“ Ibn ʿAbbās sagte: „Sein Anspruch“ ist die verpflichtende Zakāt. Er sagte einmal auch: „Der Zehnt (ʿUšr) und der halbe Zehnt.“ Aus der Sunna stammt das Wort des Propheten, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm: „Es gibt keine Sadaqa bei dem, was weniger als fünf Awsuq beträgt.“ Dies ist übereinstimmend überliefert. Von Ibn ʿUmar wird überliefert, dass der Prophet, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, sagte: „Auf das, was vom Regen und von Quellen bewässert wurde oder von Natur aus (ʿṯarī) Wasser erhält, ist der Zehnt zu entrichten, und auf das, was durch Bewässerungsvorrichtungen bewässert wurde, der halbe Zehnt.“ Dies wurde von al-Buḫārī, Abū Dāwūd und at-Tirmiḏī herausgegeben. Von Ǧābir wird überliefert, dass er den Propheten, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, sagen hörte: „Auf das, was Flüsse und Regen bewässert haben, ist der Zehnt zu entrichten, und auf das, was durch ein Schöpftier (Sāniya) bewässert wurde, der halbe Zehnt.“ Dies wurde von Muslim und Abū Dāwūd herausgegeben. Die Gelehrten sind sich einig, dass die Sadaqa (Zakāt) bei Weizen, Gerste, Datteln und Rosinen verpflichtend ist. Dies wurde von Ibn al-Munḏir und Ibn ʿAbd al-Barr festgehalten.
(25) Fehlt in A und M. (26) Sure al-Baqara 267. (27) Sure at-Tawba 34. (28) Sure al-Anʿām 141. (29) Die Überlieferung wurde bereits auf Seite 12 aufgeführt. (30) ʿAṯarī: Das, was durch den Himmel (Regen) bewässert wird. Al-Ǧawharī sagte: ʿAṯarī ist das Saatgut, das nur durch Regenwasser bewässert wird. (31) Die Überlieferung wurde bereits auf Seite 141 aufgeführt. (32) In A und M: „mit der Sāqiya (Wasserhebewerk)“. Und die Sāniya ist das Lasttier, mit dem Wasser geschöpft wird, d. h. man schöpft damit aus dem Brunnen. (33) Siehe die vorangegangene Quellenangabe.
بابُ زكاةِ الزُّرُوعَ والثِّمارِ
والأصْلُ فيها الكتابُ، والسُّنَّةُ، والإجْماعُ (٢٥)؛ أمَّا الكتابُ فقولُ اللَّه تعالى: {يَاأَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا أَنْفِقُوا مِنْ طَيِّبَاتِ مَا كَسَبْتُمْ وَمِمَّا أَخْرَجْنَا لَكُمْ مِنَ الْأَرْضِ} (٢٦) والزكاةُ تُسَمَّى نَفَقَةً، بِدَلِيلِ قَوْلِه تعالى: {وَالَّذِينَ يَكْنِزُونَ الذَّهَبَ وَالْفِضَّةَ وَلَا يُنْفِقُونَهَا فِي سَبِيلِ اللَّهِ} (٢٧). وقال اللهُ تعالى: {وَآتُوا حَقَّهُ يَوْمَ حَصَادِهِ} (٢٨). قال ابْنُ عَبَّاسٍ: حَقُّهُ: الزَّكَاةُ المَفْرُوضَةُ. وقال مَرَّةً: العُشْرُ، ونِصْفُ العُشْرِ. ومن السُّنَّةِ قَوْلُ النَّبِيِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "لَيْسَ فيما دُونَ خَمْسَةِ أوسُقٍ صَدَقَةٌ". مُتَّفَقٌ عليه (٢٩). وعن ابْنِ عُمَرَ، عن النَّبِيِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- قال: "فِيمَا سَقَتِ السَّمَاءُ والعُيُونُ وَكَانَ عَثَريًّا (٣٠) العُشْرُ، وفِيمَا سُقِيَ بالنَّضْحِ نِصْفُ العُشْرِ". أخْرَجَهُ البُخَارِيُّ، وأبو دَاوُدَ، والتِّرْمِذِيُّ (٣١). وعن جَابِرٍ، أنَّه سَمِعَ النَّبِيَّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- يقول: "فِيمَا سَقَتِ الأنْهَارُ والغَيْمُ العُشْرُ، وفِيمَا سُقِيَ بالسَّانيَةِ (٣٢) نِصْفُ العُشْرِ". أخْرَجَهُ مُسْلِمٌ، وأبو دَاوُدَ (٣٣). وأجْمَعَ أهْلُ العِلْمِ على أنَّ الصَّدَقَةَ وَاجِبَةٌ في الحِنْطَةِ، والشَّعِيرِ، والتَّمْرِ، والزَّبِيبِ. قالَه ابْنُ المُنْذِرِ، وابْنُ عبدِ البَرِّ.
(٢٥) سقط من: أ، م.(٢٦) سورة البقرة ٢٦٧.(٢٧) سورة التوبة ٣٤.(٢٨) سورة الأنعام ١٤١.(٢٩) تقدم تخريجه، في صفحة ١٢.(٣٠) العثرى: ما سقته السماء. وقال الجوهرى: العثرى الزرع لا يسقيه إلا ماء المطر.(٣١) تقدم تخريجه في صفحة ١٤١.(٣٢) في أ، م: "بالساقية". والسانية: البعير يسنى عليه، أي يستقى من البئر.(٣٣) انظر التخريج السابق.