440 - Rechtsfall: Abū al-Qāsim sagte: „Und alles, was Gott, der Mächtige und Erhabene, aus der Erde hervorbringt, das trocknet und haltbar ist, was abgewogen (oder abgemessen) wird und fünf Awsuq oder mehr erreicht, darauf ist der Zehnt zu entrichten, wenn seine Bewässerung durch den Himmel (Regen) und fließende Gewässer erfolgt. Wenn es jedoch durch Wasserräder, Zugtiere und andere Mittel bewässert wird, die mit Kosten verbunden sind, so ist der halbe Zehnt zu entrichten.“
Dieser Rechtsfall beinhaltet verschiedene Urteile. Dazu gehört, dass die Zakāt für alles verpflichtend ist, das diese Eigenschaften vereint: Abmessbarkeit, Haltbarkeit und Trockenheit, seien es Körnerfrüchte oder Früchte, die von Menschen angebaut werden, sofern sie auf ihrem Land wachsen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Grundnahrungsmittel handelt, wie Weizen, Gerste, Salt (eine Gerstenart), Reis, Mais und Hirse, oder um Hülsenfrüchte wie Ackerbohnen, Linsen, Mungobohnen und Kichererbsen, oder um Gewürze wie Koriander, Kreuzkümmel und Kümmel, oder um Samen wie Leinsamen, Gurkensamen und Melonensamen, oder um Samen von Gemüsepflanzen wie Gartenkresse, Radieschensamen, Saflor und Lupinen, Sesam sowie alle übrigen Getreidearten. Die Zakāt ist ebenfalls für alles verpflichtend, das diese Eigenschaften bei Früchten vereint, wie Datteln, Rosinen, Korinthen, Mandeln, Pistazien und Haselnüsse. Für die übrigen Früchte gibt es keine Zakāt.
(1) In A, B und M: „wa-l-suyūḥ“ (und die Strömungen). Und man sagt zu fließendem Wasser auch Sayḥ. (2) Al-Kulaf: Plural von Kulfa; dies bezeichnet alles, was man aufwendet, um eine Sache zu gewinnen, sei es an Geld oder Mühe; ein fachsprachlicher Begriff. (3) Salt: Man sagt, es sei eine Art Gerste ohne Schale; andere sagen, es sei eine Art mit dünner Schale und kleinen Körnern. (4) Hirse (Duḫn): Eine krautige Pflanze, deren Körner klein sind wie Sesamsamen. (5) Al-Quṭniyya (mit Kasra): Ibn Qutaiba überlieferte es mit leichter Artikulation (Taḫfīf), Abū Ḥanīfa mit Schadda (Tašdīd). Es bezeichnet die Körner, die man aufbewahrt. Siehe „Lisān al-ʿArab“ (unter der Wurzel Q-Ṭ-N). Der Verfasser des „Lisān“ überlieferte es dann mit Damma auf dem Qāf als einen orthographischen Fehler und sagte: „Alles, was nicht Weizen, Gerste, Rosinen oder Datteln ist“, oder es sei ein Sammelbegriff für Körnerfrüchte, die gekocht werden. (6) Mungobohne (Māš): Eine Kornart; al-Fīrūzābādī erwähnte, dass sie bekannt, maßvoll ist und medizinisch verwendet wird. (7) So erwähnte es der Autor mit einem Fāʾ, es ist jedoch mit einem Bāʾ (Kusbara) zu schreiben. (8) Gartenkresse (Rašād): Einjährige Pflanze, die scharfe Samen besitzt, die man „Hubb al-Rašād“ nennt. (9) Saflor (Qurṭum): Der Samen des Färberdistel (ʿUṣfur). (10) In A und M: „und Aprikosen (Mašmiš)“. Dies ist ein Fehler, ihre Erwähnung folgt noch. Qašmiš ist dasselbe wie Kišmiš, eine kleine, kernlose Rosine. Siehe „Al-Ǧāmiʿ li-Mufradāt al-Adwiya“ 4/21, 72.
٤٤٠ - مسألة؛ قال أبو القاسم: (وكُلُّ مَا أخرَجَ اللهُ عَزَّ وجَلَّ مِنَ الْأرْضِ مِمَّا يَيْبَسُ ويَبْقَى، مِمَّا يُكَالُ ويَبْلُغُ خمْسَةَ أوْسُقٍ فَصَاعِدًا، فَفِيهِ العُشْرُ، إنْ كَانَ سَقْيُهُ مِنَ السَّمَاءِ والسُّيُوحِ (١)، وَإنْ كَانَ يُسْقَى بالدَّوَالِي والنَّوَاضِحِ ومَا فِيهِ الكُلَفُ (٢)، فَنِصْفُ العُشْرِ).
هذه المَسْأَلَةُ تَشْتَمِلُ على أحْكامٍ؛ منها، أنَّ الزكاةَ تَجِبُ فيما جَمَعَ هذه الأوْصاف: الكَيْل، والبَقَاء، واليُبْس، من الحُبُوبِ والثِّمَارِ، ممَّا يُنْبِتُه الآدَمِيُّونَ، إذا نَبَتَ في أرْضِه، سَوَاءٌ كان قُوتًا، كالحِنْطَةِ، والشَّعِيرِ، والسُّلْتِ (٣)، والأُرْزِ، والذُّرَةِ، والدُّخْنِ (٤)، أو من القِطْنِيَّاتِ (٥)، كالبَاقِلَّا، والعَدَسِ، والمَاشِ (٦) والحِمَّصِ، أو من الأبَازيِرِ، كالكُسْفَرة (٧)، والكَمُّونِ، والكَرَاوْيَا، أو البُزُورِ، كبِزْرِ الكَتَّانِ، والقِثَّاءِ، والخِيَارِ، أو حَبِّ البُقُولِ، كالرَّشَادِ (٨)، وحَبِّ الفُجْلِ، والقِرْطِم (٩)، والتُّرْمُسِ، والسِّمْسِمِ، وسَائِرِ الحُبُوبِ، وتَجِبُ أيضًا فيما جَمَعَ هذه الأوْصاف من الثِّمَارِ، كالتَّمْرِ، والزَّبِيبِ، والقشْمشِ (١٠)، واللَّوْزِ، والفُسْتُقِ، والبُنْدُقِ. ولا زكاةَ في سَائِرِ الفَوَاكِهِ،
(١) في أ، ب، م: "والسوح". ويقال للماء الجاري سيح.(٢) الكلف: جمع الكلفة، وهو ما ينفق على الشىء لتحصيله من مال أو جهد، محدثة.(٣) السلت: قيل ضرب من الشعير ليس له قشر، وقيل ضرب منه رقيق القشر صغار الحب.(٤) الدخن: نبات عشبي، حبه صغير كحب السمسم.(٥) القطنية، بالكسر، حكاه ابن قتيبة بالتخفيف وأبو حنيفة بالتشديد: الحبوب التي تدَّخر. اللسان (ق ط ن). ثم حكاه صاحب اللسان بضم القاف، ضبط قلم، وقال: ما كان سوى الحنطة والشعير والزبيب والتمر، أو هو اسم جامع للحبوب التي تطبخ.(٦) الماش: حب، ذكر الفيروزابادى أنه معروف معتدل، يتطبب به.(٧) كذا ذكره المؤلف بالفاء، وهو بالباء.(٨) الرشاد: بقلة سنوية، لها حب حريف يسمى حب الرشاد.(٩) القرطم: حب العصفر.(١٠) في أ، م: "والمشمش". وهو خطأ. وسيأتي ذكره.والقشمش: هو الكشمش، وهو زبيب صغير لا نوى له. الجامع لمفردات الأدوية ٤/ ٢١، ٧٢.