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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 4 · Seite 179Abschnitt

Übersetzung · DE

und Mālik; weil das Gesetz keine Anordnung zur Schätzung (Ḫarṣ) bei ihm vorsieht und er auch nicht in der Bedeutung des explizit Angeordneten steht. Denn die Früchte der Dattelpalme und des Weinstocks werden frisch verzehrt, daher werden sie für die Eigentümer geschätzt, um ihnen Erleichterung zu verschaffen, damit sie frei über den Verzehr der Früchte und die Verfügung darüber entscheiden können, und sie danach die Zakāt davon gemäß dem Geschätzten entrichten. Zudem ist die Frucht des Weinstocks und der Dattelpalme offensichtlich und gesammelt, so dass ihre Schätzung einfacher ist als die Schätzung (59) anderer. Was darüber hinausgeht, wird nicht geschätzt; vielmehr obliegt es den Eigentümern, dies treuhänderisch zu verwalten, wenn es gereinigt und getrocknet ist. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn sie davon das verzehren, was üblicherweise verzehrt wird, und dies wird ihnen nicht angerechnet. [Aḥmad wurde über das befragt, was] (60) die Eigentümer von Getreidefeldern vom Farīk (unreifer Weizen) verzehren? Er sagte: Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass der Besitzer davon so viel verzehrt, wie er benötigt. Dies liegt daran, dass der Brauch dies vorsieht, und es gleicht dem, was die Eigentümer von Früchten von ihren Früchten verzehren. Wenn das Getreide gereinigt ist, entrichtet er die Zakāt auf das gesamte Vorhandene und lässt davon nichts aus; denn in Bezug auf die Früchte wurde ihnen nur deshalb etwas belassen, weil die Seelen danach verlangen, sie frisch zu essen, und der Brauch dies so handhabt, während beim Getreide nur eine geringe Menge verzehrt wird, die keine Bedeutung hat.

Abschnitt: Oliven werden nicht geschätzt, ebenso wenig andere als Dattelpalmen und Weinreben; denn ihre Körner sind in ihrem Baum verstreut und von ihren Blättern verdeckt, und ihre Eigentümer haben keinen Bedarf, sie [frisch] zu essen, im Gegensatz zu Dattelpalmen und Weinreben. Denn die Früchte der Dattelpalme sind in ihren Rispen gesammelt und die der Weintrauben in ihren Trauben, sodass eine Schätzung möglich ist, und es besteht ein dringender Bedarf, beide im Zustand ihrer Frische zu essen. Dies vertrat auch Mālik. Az-Zuhrī, al-Auzāʿī und al-Laiṯ sagten: Sie werden geschätzt; denn es handelt sich um Früchte, auf denen die Zakāt lastet, daher werden sie geschätzt wie frische Datteln und Trauben. Unser Argument ist, dass es keinen Text zur Schätzung bei ihnen gibt, noch sind sie in der Bedeutung des explizit Angeordneten enthalten, daher bleibt man beim Ursprung.

Abschnitt: Die Zeit der Abgabe der Zakāt ist nach der Reinigung bei Getreide und dem Trocknen bei Früchten; denn dies ist die Zeit der Vollkommenheit und der Zustand der Lagerfähigkeit. Die Aufwendungen, die für die Früchte bis zum Zeitpunkt der Abgabe anfallen, trägt der Vermögenseigentümer; denn die Frucht ist wie das Vieh, und die Aufwendungen für das Vieh, dessen Bewahrung, dessen Hüten und das Kümmern

Anmerkungen

(59) Fehlt in: al-Aṣl (dem Urtext). (60) In (A), (M): "wa-suʾila Aḥmadu ʿammā yaʾkulu" (und Aḥmad wurde gefragt, was er verzehrt).

Arabisch (Quelle)

ومَالِكٌ؛ لأنَّ الشَّرْعَ لم يَرِدْ بِالخَرْصِ فيه، ولا هو في مَعْنَى المَنْصُوصِ عليه، لأنَّ ثَمَرَةَ النَّخْلِ والكَرْمِ تُؤْكَلُ رُطَبًا، فَيُخْرَصُ على أَهْلِه لِلتَّوْسِعَةِ عليهم، لِيُخَلِّيَ بينهم وبين أكْلِ الثَّمَرَةِ والتَّصَرُّفِ فيها، ثم يُؤَدُّونَ الزكاةَ منها على ما خُرِصَ، ولأنَّ ثَمَرَةَ الكَرْمِ والنَّخْلِ ظَاهِرَةٌ مُجْتَمِعَةٌ، فخَرْصُهَا أسْهَلُ من خَرْصِ (٥٩) غيرِها، وما عَدَاهما فلا يُخْرَصُ، وإنَّما على أهْلِه فيه الأمَانَةُ إذا صَارَ مُصَفًّى يَابسًا، ولا بَأْسَ أن يَأْكُلُوا منه ما جَرَتِ العادَةُ بِأكْلِه، ولا يُحْتَسَبُ عليهم. [وقد سُئِلَ أحمدُ عَمَّا يَأْكُلُ] (٦٠) أرْبَابُ الزُّرُوعِ من الفَرِيكِ؟ قال: لا بَأْسَ به أن يَأْكُلَ منه صَاحِبُه ما يَحْتَاجُ إليه. وذلك لأنَّ العادَةَ جَارِيَةٌ به، فأشْبَه ما يَأْكُلُه أرْبابُ الثِّمَارِ من ثِمَارِهم، فإذا صُفِّيَ الحَبُّ أخْرَجَ زكاةَ المَوْجُودِ كُلِّه، ولم يُتْرَكْ منه شىءٌ؛ لأنَّه إنَّما تُرِكَ لهم في الثَّمَرَةِ شىءٌ لِكَوْنِ النُّفُوسِ تَتُوقُ إلى أكْلِها رَطْبَةً، والعادَةُ جَارِيَةٌ به، وفي الزَّرْعِ إنَّما يُؤْكَلُ شيءٌ يَسِيرٌ، لا وَقْعَ له.

فصل: ولا يُخْرَصُ الزَّيْتُونُ، ولا غيرُ النَّخْلِ والكَرْمِ؛ لأنَّ حَبَّهُ مُتَفَرِّقٌ في شَجَرِهِ، مَسْتُورٌ بِوَرَقِه، ولا حاجَةَ بأهْلِه إلى أكْلِه، بخِلافِ النَّخْلِ والكَرْمِ، فإنَّ ثَمَرَةَ النَّخْلِ مُجْتَمِعَةٌ في عُذُوقِه، والعِنَبِ في عَنَاقِيدِه، فيُمْكِنُ أن يَأْتِيَ الخَرْصُ عليه، والحاجَةُ دَاعِيَةٌ إلى أكْلِهِما في حَالِ رُطُوبَتِهِما. وبهذا قال مَالِكٌ. وقال الزُّهْرِيُّ، والأوْزاعِيُّ، واللَّيْثُ: يُخْرَصُ؛ لأنَّه ثَمَرٌ تَجِبُ فيه الزكاةُ، فيُخْرَصُ كالرُّطَبِ والعِنَبِ. ولَنا، أنَّه لا نَصَّ في خَرْصِهِ، ولا هو في مَعْنَى المَنْصُوصِ، فيَبْقَى على الأصْلِ.

فصل: وَوَقْتُ الإخْراجِ لِلزَّكَاةِ بعدَ التَّصْفِيَةِ في الحُبُوبِ والجَفافِ في الثِّمَارِ؛ لأنَّه أوانُ الكَمالِ وحالُ الادِّخارِ. والمُؤْنَةُ التي تَلْزَمُ الثَّمَرَةَ إلى حينِ الإخْرَاجِ على رَبِّ المالِ؛ لأنَّ الثَّمَرَةَ كالمَاشِيَةِ، ومُؤْنَةُ المَاشِيَةِ وحِفْظُها وَرَعْيُها، والقِيَامُ

Anmerkungen

(٥٩) سقط من: الأصل.(٦٠) في أ، م: "وسئل أحمد عما يأكل".

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