Ahmad sagte: Wer als Fastender einen Dirham oder Dinar in seinen Mund nimmt, so ist dies kein Problem, solange er dessen Geschmack nicht in seinem Rachen wahrnimmt; wenn er jedoch dessen Geschmack wahrnimmt, so gefällt mir dies nicht. 'Abd Allah sagte: Ich fragte meinen Vater über den Fastenden, der Fäden zwirnt; er sagte: „Es ist mir lieber, wenn er dabei ausspuckt.“
Kapitel: Ahmad sagte: Es ist mir lieber, wenn er das Vorkosten von Speisen vermeidet; sollte er es jedoch tun, so schadet es ihm nicht, und es ist kein Problem damit verbunden. Ibn 'Abbas sagte: Es ist kein Problem, wenn er Speisen, Essig oder Dinge, die er zu kaufen beabsichtigt, vorkostet. Al-Hasan pflegte als Fastender Walnüsse für seinen Enkel zu kauen. Ibrahim erlaubte dies. Ibn 'Aqil sagte: Es ist ohne Notwendigkeit verpönt, bei Bedarf jedoch unbedenklich. Sollte er es dennoch tun und dessen Geschmack im Rachen wahrnehmen, so bricht er das Fasten; andernfalls nicht.
Kapitel: Ahmad sagte: Am Siwak-Gebrauch für den Fastenden ist nichts auszusetzen. 'Amir ibn Rabi'a sagte: „Ich habe den Propheten (Segen und Friede seien auf ihm) unzählige Male dabei gesehen, wie er während des Fastens den Siwak benutzte.“ At-Tirmidhi (44) sagte: Dies ist ein hasan-Hadith. Ziyad ibn Hudayr sagte: „Ich habe niemanden gesehen, der während des Fastens beständiger im Gebrauch eines frischen Siwaks war als 'Umar ibn al-Khattab, wenngleich er meist ein trockenes Hölzchen war.“ Die Gelehrten sahen kein Problem im Siwak-Gebrauch am frühen Tag, sofern das Hölzchen trocken war. Ahmad und Ishaq hielten es für empfohlen, den Siwak am späten Tag zu unterlassen. Ahmad sagte: Der Gesandte Allahs (Segen und Friede seien auf ihm) sagte: „Der Geruch aus dem Mund des Fastenden ist bei Allah wohlriechender als der Duft von Moschus“ (45). Wegen dieses Geruchs gefällt es mir nicht, wenn der Fastende am späten Tag den Siwak benutzt. Über seine Ansicht zum Gebrauch eines frischen Hölzchens gab es unterschiedliche Überlieferungen; so wurde von ihm die Ablehnung (Karaha) überliefert. Dies ist die Ansicht von Qatada, asch-Schab'i, al-Hakam (46), Ishaq und Malik in einer Überlieferung, da dies eine Gefährdung seines Fastens darstellt, aufgrund der Möglichkeit, dass sich Teile davon lösen und in den Rachen gelangen, was das Fasten brechen würde. Es wurde jedoch auch von ihm überliefert, dass es nicht verpönt sei. Dies ist die Ansicht von ath-Thawri, al-Awza'i und Abu Hanifa. Dies wurde auch von 'Ali, Ibn 'Umar, 'Urwa und Mudjahid überliefert, aufgrund dessen, was wir vom Hadith 'Umars und anderer Gefährten berichteten.
(44) Vorher erwähnt in 1/139. (45) Vorher erwähnt in 1/138. (46) Aus dem Originaltext ausgefallen.