ist bei der Opfergabe (Udhiyya) ausreichend, im Gegensatz zum Jada' der Ziegen, was durch die Aussage des Propheten (ﷺ) an Abu Burda ibn Niyar bezüglich des Jada' der Ziegen belegt wird: "Es reicht dir, aber es reicht für niemanden nach dir aus" (6). Ibrahim al-Harbi sagte: Das Jada' der Schafe reicht aus, weil es fruchtbar wird, während die Ziegen erst fruchtbar werden, wenn sie das Thani-Alter erreichen.
411 – Rechtsfall; Er sagte: (Wenn es zwanzig Schafe und zwanzig Ziegen gibt, nimmt man von einem der beiden Typen, was dem Wert eines halben Schafes und einer halben Ziege entspricht.)
Wir kennen keine Meinungsverschiedenheit unter den Gelehrten darüber, dass die Arten derselben Gattung bei der Verpflichtung zur Zakat zusammengefasst werden. Ibn al-Mundhir sagte: Die Gelehrten, von denen wir Überlieferungen bewahren, sind sich einig über die Zusammenfassung von Schafen und Ziegen. Wenn dies feststeht, so entrichtet er die Zakat von derjenigen Art, die er bevorzugt, unabhängig davon, ob die Notwendigkeit dies erfordert – etwa weil die Pflichtabgabe nur ein einzelnes Tier ist oder weil eine der beiden Arten für sich genommen keine Pflichtabgabe auslösen würde – oder ob keine Notwendigkeit besteht, etwa weil für jede der beiden Arten eine vollständige Abgabe fällig wird. Ikrimah, Malik und Ishaq sagten: Er entrichtet die Abgabe von der zahlreicheren Gruppe; sind beide gleich, so entrichtet er sie von der, die er will. Al-Shafi'i sagte: Der Qiyas (Analogieschluss) verlangt, dass man von jeder Art den Anteil nimmt, der ihr zusteht. Ibn al-Mundhir wählte diese Ansicht, weil es sich um Arten handelt, auf denen Zakat ruht, weshalb die Zakat jeder Art entrichtet werden muss, ähnlich wie bei den Arten von Früchten und Getreide. Unser Argument ist, dass sie zwei Arten derselben Gattung des Viehs sind, weshalb es zulässig ist, von der zu entrichten, die er will, so als wenn die Anzahlen gleich wären, und wie bei fetten und mageren Tieren. Was al-Shafi'i erwähnte, führt zur Aufteilung (Tashqis) der Pflichtabgabe, wobei man bei weniger als fünfundzwanzig Kamelen ohnehin auf eine andere Gattung ausweicht; der Wechsel auf die (andere) Art ist daher vorzuziehen. Wenn dies feststeht, so entrichtet er von einer der beiden Arten den Wert, der dem Wert der Abgabe aus beiden Arten entspricht. Wenn die beiden Arten gleichwertig sind und der Wert der Abgabe aus der einen zwölf beträgt, der aus der anderen fünfzehn, so entrichtet er
(6) Überliefert von al-Nasa'i in: Kapitel über das Schlachten des Opfertieres vor dem Imam, im Buch der Opfergaben (Kitab al-Dahaya). Al-Mujtaba 7/196. Und von Imam Ahmad in: al-Musnad 4/282, 298, 303.
تُجْزِئُ فى الأُضْحِيَةِ، بخِلَافِ جَذَعَة المَعْزِ، بِدَلِيلِ قَوْلِ النَّبِىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ- لأبِى بُرْدَةَ بن نِيَار، فى جَذَعَة المَعْزِ: "تُجْزِئُكَ، ولا تُجْزِئُ عن أحَدٍ بَعْدَكَ" (٦). قال إبراهيمُ الحَرْبِىُّ: إنَّما أجْزَأَ الجَذَعُ من الضَّأْنِ، لأنَّه يَلْقَحُ، والمَعْزُ لا يَلْقَحُ إلَّا إذا كان ثَنِيًّا.
٤١١ - مسألة؛ قال: (فإنْ كَانَتْ عِشْرِينَ ضَأْنًا، وعِشْرِينَ مَعْزًا، أخَذَ مِن أَحَدِهِمَا ما يكونُ قِيمَتُهُ نِصْفَ شَاةِ ضَأْنٍ ونِصْفَ مَعْزٍ)
لا نَعْلَمُ خِلَافًا بين أهْلِ العِلْمِ فى ضَمِّ أنْوَاعِ الأجْنَاسِ بَعْضِها إلى بَعْضٍ، فى إيجَابِ الزَّكَاةِ، وقال ابْنُ المُنْذِرِ: أجْمَعَ من نَحْفَظُ عنه من أهْلِ العِلْمِ، على ضَمِّ الضَّأْنِ إلى المَعْزِ. إذا ثَبَتَ هذا فإنَّه يُخْرِجُ الزكاةَ من أىِّ الأنْوَاعِ أحَبَّ، سَوَاءٌ دَعَتِ الحاجَةُ إلى ذلك، بأنْ يكونَ الوَاجِبُ وَاحِدًا، أو لا يكونَ أحَدُ النَّوْعَيْنِ مُوجِبًا لِوَاحِدٍ، أو لم يَدْعُ، بأنْ يكونَ كُلُّ وَاحِدٍ من النَّوْعَيْنِ يَجِبُ فيه فَرِيضَةٌ كامِلَةٌ. وقال عِكْرِمَةُ، ومالِكٌ، وإسحاقُ: يُخْرِجُ من أَكْثَر العَدَدَيْنِ، فإن اسْتَوَيَا أخْرَجَ من أيِّهِما شاءَ. وقال الشَّافِعِىُّ: القِيَاسُ أن يَأْخُذَ من كُلِّ نَوْعٍ ما يَخُصُّهُ. اخْتَارَهُ ابنُ المُنْذِرِ؛ لأنَّها أَنْوَاعٌ تَجِبُ فيها الزكاةُ، فتَجِبُ زَكَاةُ كُلِّ نَوْعٍ منه، كأنْوَاعِ الثَّمَرَةِ والحُبُوبِ. ولَنا، أنَّهما نَوْعَا جِنْسٍ من المَاشِيَةِ، فجازَ الإخْرَاجُ من أيِّهِما شاءَ، كما لو اسْتَوَى العَدَدَانِ، وكالسِّمَانِ والمَهَازِيلِ، وما ذَكَرَهُ الشَّافِعِىُّ يُفْضِى إلى تَشْقِيصِ الفَرْضِ، وقد عُدِلَ إلى غَيْرِ الجِنْسِ فيما دُونَ خَمْسٍ وعِشْرِينَ من أجْلِهِ، فالعُدُولُ إلى النَّوْعِ أوْلَى. فإذا ثَبَتَ هذا فإنَّه يُخْرِجُ من أحَدِ النَّوْعَيْنِ ما قِيمَتُه كقِيمَةِ المُخْرَجِ من النَّوْعَيْنِ، فإذا كان النَّوْعَانِ سَوَاءً، وقِيمَةُ المُخْرَجِ من أحَدِهما اثْنَا عَشَرَ، وقِيمَةُ المُخْرَجِ من الآخَرِ خَمْسَةَ عَشَرَ، أخْرَجَ
(٦) أخرجه النسائى، فى: باب ذبح الضحية قبل الإمام، فى كتاب الضحايا. المجتبى ٧/ ١٩٦. والإمام أحمد، فى: المسند ٤/ ٢٨٢، ٢٩٨، ٣٠٣.