Dies ist auch die Ansicht von al-Hasan ibn Hayy und asch-Schafi'i. Von den Gefährten Maliks wird überliefert, dass sie verpflichtend ist und ihre Unterlassung ein Blutopfer nach sich zieht. Von ath-Thawri und Abu Hanifa wird überliefert, dass sie eine Bedingung für den Weihezustand (Ihram) ist und dieser nur durch sie gültig wird, ähnlich dem Takbir für das Gebet, da Ibn Abbas zu dem Wort Gottes, des Erhabenen: {Wer in ihnen (den heiligen Monaten) den Haddsch zur Pflicht macht} (4), sagte: „Das Ihlal (das Ausrufen des Haddsch).“ Von 'Ata, Tawus und 'Ikrimah wurde überliefert, dass damit die Talbiya gemeint ist. Dies gilt auch deshalb, weil der Ritus (Nusuk) ein Gottesdienst mit einem Weihezustand und einem Ausnahmezustand ist; daher ist darin ein verpflichtendes Gedenken (Dhikr) enthalten, wie beim Gebet. Unsere Ansicht ist, dass sie ein Gedenken ist, das für den Haddsch nicht verpflichtend ist, wie andere Gedenkformen auch. Sie unterscheidet sich vom Gebet, da dort das Aussprechen (des Takbir) am Ende verpflichtend ist, weshalb es auch am Anfang verpflichtend wurde; der Haddsch verhält sich anders. Es ist empfehlenswert, damit zu beginnen, wenn er fest auf seinem Reittier sitzt, gemäß dem, was von Anas und Ibn 'Umar überliefert wurde: Als der Prophet - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - sein Reittier bestieg und es fest mit ihm stand, sprach er das Ihlal. Beides wurde von al-Buchari berichtet (5). Ibn 'Abbas sagte: „Der Gesandte Gottes - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - verpflichtete den Weihezustand, als er sein Gebet beendet hatte. Als er sein Reittier bestieg und es fest mit ihm stand, sprach er das Ihlal (6).“ Das bedeutet, er sprach die Talbiya. Die Bedeutung von Ihlal ist das Erheben der Stimme mit der Talbiya (7), abgeleitet von ihrem Ausdruck: „Der Knabe hat das Ihlal vollzogen“, wenn er laut schrie. Der Ursprung dessen liegt darin, dass sie laut schrien, wenn die Mondsichel (Hilal) gesichtet wurde. So sagt man: „Die Mondsichel hat das Ihlal vollzogen.“ Dann wurde jeder, der laut ruft, als „Mustahill“ bezeichnet. Er erhebt also die Stimme bei der Talbiya.
Abschnitt: Er erhebt seine Stimme bei der Talbiya, gemäß dem, was vom Propheten - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - überliefert wurde, dass er sagte: „Gabriel kam zu mir und befahl mir, meinen Gefährten zu befehlen, dass sie ihre Stimmen beim Ihlal und der Talbiya erheben.“ Überliefert von an-Nasa'i, Abu Dawud und at-Tirmidhi (8), der sagte: „Ein Hasan-Sahih-Hadith.“ Anas sagte:
(4) Sure al-Baqara 197. (5) Die Quellenangabe zu beiden Hadithen erfolgte bereits auf Seite 81. (6) Die Quellenangabe erfolgte bereits auf Seite 81. (7) Fehlt in der Vorlage, A und B. (8) Überliefert von Abu Dawud im Kapitel: Wie man die Talbiya spricht, aus dem Buch des Haddsch. Sunan Abi Dawud 1/421. Und at-Tirmidhi im Kapitel: Was über das Erheben der Stimme bei der Talbiya überliefert wurde, aus den Kapiteln über den Haddsch. 'Aridat al-Ahwadhi 4/47. Und an-Nasa'i im Kapitel: Das Erheben der Stimme beim Ihlal, aus dem Buch des Haddsch. al-Mudschtaba 5/125.