Wir entgegnen: Wir stützen uns auf die Aussage von Ibn 'Abbas. Zudem wurden die Moscheen nur für das Gebet erbaut, und es existiert ein allgemeines Verbot, die Stimme in ihnen zu erheben, mit Ausnahme des Imam; daher ist an dieser Allgemeinheit festzuhalten. Was Mekka anbelangt, so ist die Talbiya dort empfohlen, da es der Ort des Ritus ist; ebenso gilt dies für die Heilige Moschee (al-Masdschid al-Haram) und die übrigen Moscheen im heiligen Bezirk, wie die Moschee in Mina und auch in 'Arafat.
Abschnitt: Man spricht die Talbiya nicht in einer anderen Sprache als Arabisch, es sei denn, man ist dazu außerstande, denn sie ist ein rituelles Gedenken (Dhikr), das keine andere Sprache als Arabisch vorsieht, wie der Adhan und die im Gebet vorgeschriebenen Gedenkformeln.
Abschnitt: Es ist kein Problem, die Talbiya während der Ankunftsumschreitung (Tawaf al-Qudum) zu sprechen. Dies ist auch die Ansicht von Ibn 'Abbas, 'Ata' ibn as-Sa'ib, Rabi'a ibn Abi 'Abd ar-Rahman, Ibn Abi Laila, Dawud und asch-Schafi'i. Von Salim ibn 'Abd Allah wurde überliefert, dass er sagte: Man spricht die Talbiya nicht um das Haus (die Kaaba) herum. Ibn 'Uyaina sagte: Wir haben niemanden, dem man nacheifern sollte, die Talbiya um das Haus herum sprechen sehen, außer 'Ata' ibn as-Sa'ib. Abu al-Khattab erwähnte, dass man sie nicht sprechen soll. Dies ist auch eine der Ansichten von asch-Schafi'i, weil der Pilger mit einem spezifischen Gedenken beschäftigt ist, das ihm vorbehalten ist, weshalb dies vorzuziehen sei. Wir entgegnen: Es ist die Zeit für die Talbiya, daher ist sie nicht verpönt, genauso wie wenn man sich nicht um das Haus befände. Zudem ist eine Verbindung zwischen der Talbiya und dem im Tawaf vorgeschriebenen Gedenken möglich. Es ist jedoch verpönt, die Stimme bei der Talbiya zu erheben, um die Umschreitenden nicht von ihrem Tawaf und ihren Gedenkformeln abzulenken. Wenn man die Talbiya beendet hat, spricht man den Segenswunsch über den Propheten - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - und bittet Gott um das, was man an Gutem für das Diesseits und Jenseits begehrt; dies gründet auf dem, was ad-Daraqutni mit seiner Isnad von Khuzaima ibn Thabit überlieferte, dass der Gesandte Gottes - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - wenn er seine Talbiya beendete, Gott um Vergebung und Wohlgefallen bat und bei Seiner Barmherzigkeit Zuflucht vor dem Feuer suchte. Al-Qasim ibn Muhammad sagte: Es ist empfohlen, dass der Mann, wenn er seine Talbiya beendet hat, den Segenswunsch über Muhammad - Friede und Segen Gottes seien auf ihm - spricht. In der Exegese (Tafsir) wurde zur Deutung Seiner Worte - Erhaben ist Er - {Und Wir haben dir dein Gedenken erhöht} überliefert: "Ich werde nicht gedacht, ohne dass du mit Mir gedacht wirst.". Zudem gilt, dass an den meisten Orten, an denen das Gedenken an Gott - Erhaben ist Er - vorgeschrieben ist, auch das Gedenken an Seinen Propheten - Friede sei auf ihm - vorgeschrieben ist, wie beim Adhan und im Gebet.
(5) In der Handschrift M: "al-Mayyit" (der Verstorbene) – eine Verfälschung. (6) Fehlt in den Handschriften A und B. (7) In: Buch über die Zeitpunkte (Bab al-Mawaqit), aus dem Buch des Haddsch. Sunan ad-Daraqutni 2/338. (8) Fehlt in der Vorlage.