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Al-Mughnī von Ibn Qudāma – Edition al-Turkī
Band 5 · Seite 113569 - Rechtsfrage: Er sagte: (Es ist für ihn empfohlen, wenig zu sprechen, außer in dem, was nützlich ist. Es wurde von Schuraih überliefert, dass er, sobald er in den Ihrām eintrat, wie eine taube Schlange war)

Übersetzung · DE

Er sagte: "Vielmehr ist Rafath das, womit Frauen angesprochen werden." In einem anderen Wortlaut: "Was in diesem Zusammenhang in Anwesenheit von Frauen gesagt wird." Alles, womit der Begriff Rafath ausgelegt wurde, sollte der Muhrim meiden, obwohl es beim Beischlaf deutlicher ist, aufgrund der Auslegung, die wir von den Imamen dazu erwähnt haben, und weil er im Buch (dem Koran) an einer anderen Stelle vorkommt, wo damit der Beischlaf gemeint ist. Gott, der Erhabene, sagt: {Euch ist in der Nacht des Fastens der Beischlaf (Rafath) mit euren Frauen erlaubt} (7). Was den Fusuq anbelangt, so ist er das Beschimpfen, aufgrund des Wortes des Propheten - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil -: "Das Beschimpfen eines Muslims ist Frevel (Fusuq)." (Dies ist) übereinstimmend überliefert (8). Es wurde auch gesagt: Fusuq sind die Sünden. Dies wurde von Ibn 'Abbas, Ibn 'Umar, 'Ata' und Ibrahim überliefert. Sie sagten außerdem: Dschidal ist der Streit. Ibn 'Abbas sagte: Es ist das Streiten mit deinem Gegenüber, bis du ihn erzürnst. Der Muhrim ist von all dem ausgeschlossen. Der Prophet - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil - sagte: "Wer den Haddsch vollzieht und dabei weder Rafath noch Fusuq begeht, der ist frei von seinen Sünden, wie an dem Tag, als seine Mutter ihn gebar." (Dies ist) übereinstimmend überliefert (9). Mudschahid sagte zu dem Wort Gottes, des Erhabenen: {und keinen Streit während des Haddsch} (10), d.h. keine Auseinandersetzung und kein Zweifel im Haddsch, dass er im Monat Dhu al-Hiddscha stattfindet. Die Aussage der Mehrheit ist jedoch vorzuziehen.

569 - Fragestellung; Er sagte: (Und es ist für ihn empfehlenswert, wenig zu sprechen, außer in dem, was nützt. Es wurde von Schuraih überliefert, dass er, wenn er den Weihezustand (Ihram) annahm, wie eine taube Schlange war.)

Anmerkungen

(7) Sure al-Baqara 187. (8) Überliefert von al-Buchari in: Kapitel über die Furcht des Gläubigen, dass sein Werk zunichtegemacht wird, ohne dass er es bemerkt, aus dem Buch des Glaubens (Iman); in: Kapitel über das Verbot des Beschimpfens und Verfluchens, aus dem Buch der Lebensweise (Adab); und in: Kapitel über die Worte des Propheten - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil -: "Kehrt nach mir nicht als Ungläubige zurück...", aus dem Buch der Versuchungen (Fitan). Sahih al-Buchari 1/19, 8/18, 9/63. Und von Muslim in: Kapitel über die Erläuterung der Worte des Propheten - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil -: "Das Beschimpfen eines Muslims ist Frevel...", aus dem Buch des Glaubens. Sahih Muslim 1/81. Ebenso überliefert von al-Tirmidhi in: Kapitel: Es berichtete uns Mahmud ibn Ghailan, aus den Kapiteln der Rechtschaffenheit (Birr); und in: Kapitel über das, was zum Beschimpfen des Gläubigen als Frevel gesagt wurde, aus den Kapiteln des Glaubens. 'Aridat al-Ahwadhi 8/152, 10/101. Von al-Nasa'i in: Kapitel über den Kampf gegen den Muslim, aus dem Buch des Verbots. al-Mudschtaba 7/111, 112. Von Ibn Madscha in: Kapitel über den Glauben, aus der Einleitung; und in: Kapitel darüber, dass das Beschimpfen des Muslims Frevel und sein Bekämpfen Unglaube ist, aus dem Buch der Versuchungen. Sunan Ibn Madscha 1/27, 2/1299, 1300. Und von Imam Ahmad im Musnad 1/176, 178, 385, 411, 417, 433, 439, 446, 454, 460. (9) Die Quellenangabe hierzu wurde bereits auf Seite 19 angeführt. (10) Sure al-Baqara 197.

Arabisch (Quelle)

فقال: إنَّما الرَّفَثُ ما رُوجِعَ به النِّساءُ. وفى لَفْظٍ: ما قِيلَ من ذلك عندَ النِّساءِ. وكلُّ ما فُسِّرَ به الرَّفَثُ يَنْبَغِى لِلمُحْرِمِ أن يَجْتَنِبَهُ، إلَّا أنَّه فى الجِماعِ أظْهَرُ؛ لما ذَكَرْنَا من تَفْسِيرِ الأئِمَّةِ له بذلك، ولأنَّه قد جاءَ فى الكِتابِ فى مَوْضِعٍ آخَرَ، وأُرِيدَ به الجِماعُ، قال اللهُ تعالى: {أُحِلَّ لَكُمْ لَيْلَةَ الصِّيَامِ الرَّفَثُ إِلَى نِسَائِكُمْ} (٧) فأمَّا الفُسُوقُ: فهو السِّبَابُ؛ لِقَوْلِ النَّبِىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "سِبَابُ المُسْلِمِ فُسُوقٌ". مُتَّفَقٌ عليه (٨). وقِيلَ: الفُسُوقُ: المَعَاصِى. رُوِىَ ذلك عن ابنِ عَبَّاسٍ، وابنِ عمرَ، وعَطاءٍ، وإبراهيمَ. وقالوا أيضًا: الجِدَالُ: المِرَاءُ. وقال ابنُ عَبَّاسٍ: هو أن تُمَارِىَ صَاحِبَكَ حتى تُغْضِبَهُ. والمُحْرِمُ مَمْنُوعٌ مِن ذلك كُلِّه، قال النَّبِىُّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "مَنْ حَجَّ، فَلَمْ يَرْفُثْ، ولَمْ يَفْسُقْ، خَرَجَ مِنْ ذُنُوبِه، كَيَوْمِ وَلَدَتْهُ أُمُّهُ". مُتَّفَقٌ عليه (٩). وقال مُجاهِدٌ، فى قَوْلِه تعالى: {وَلَا جِدَالَ فِي الْحَجِّ} (١٠). أى: لا مُجَادَلَةَ، ولا شَكَّ فى الحَجِّ أنَّه فى ذِى الْحِجَّةِ. وقَوْلُ الجُمْهُورِ أَوْلَى.

٥٦٩ - مسألة؛ قال: (ويُسْتَحَبُّ له قِلَّةُ الكَلَامِ، إلَّا فِيمَا يَنْفَعُ، وقَدْ رُوِىَ عَنْ شُرَيْحٍ، أنَّه كَانَ إذَا أَحْرَمَ كَأنَّهُ حَيَّةٌ صَمَّاءُ)

Anmerkungen

(٧) سورة البقرة ١٨٧.(٨) أخرجه البخارى، فى: باب خوف المؤمن من أن يحبط عمله وهو لا يشعر، من كتاب الإيمان، وفى: باب ما يُنهى من السباب واللعن، من كتاب الأدب، وفى: باب قول النبى -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "لا ترجعوا بعدى كفارا. . ."، من كتاب الفتن. صحيح البخارى ١/ ١٩، ٨/ ١٨، ٩/ ٦٣. ومسلم، فى: باب بيان قول النبى -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "سباب المسلم فسوق. . ."، من كتاب الإيمان. صحيح مسلم ١/ ٨١.كما أخرجه الترمِذى، فى: باب حدثنا محمود بن غيلان، من أبواب البر، وفى: باب ما جاء سباب المؤمن فسوق، من أبواب الإيمان. عارضة الأحوذى ٨/ ١٥٢، ١٠/ ١٠١. والنسائى، فى: باب قتال المسلم، من كتاب التحريم. المجتبى ٧/ ١١١، ١١٢. وابن ماجه، فى: باب فى الإيمان، من المقدمة، وفى: باب سباب المسلم فسوق وقتاله كفر، من كتاب الفتن. سنن ابن ماجه ١/ ٢٧، ٢/ ١٢٩٩، ١٣٠٠. والإمام أحمد، فى: المسند ١/ ١٧٦، ١٧٨، ٣٨٥، ٤١١، ٤١٧، ٤٣٣، ٤٣٩، ٤٤٦، ٤٥٤، ٤٦٠.(٩) تقدم تخريجه فى صفحة ١٩.(١٠) سورة البقرة ١٩٧.

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