Das Ganze bedeutet, dass es in jeder Situation empfehlenswert ist, wenig über Dinge zu sprechen, die keinen Nutzen bringen, um sich selbst vor unnützem Gerede (Laghw), dem Verfallen in Lügen und dem, was nicht erlaubt ist, zu bewahren. Denn wer viel spricht, bei dem häufen sich auch seine Fehltritte. In einem Hadith, überliefert von Abu Huraira vom Gesandten Gottes - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil -, heißt es: "Wer an Gott und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen oder schweigen." (1) Al-Tirmidhi sagte: Dies ist ein hasan sahih Hadith. Er ist übereinstimmend überliefert. Von ihm (Abu Huraira) wird ebenfalls überliefert, dass der Gesandte Gottes - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil - sagte: "Zu der Vortrefflichkeit des Islams eines Menschen gehört, dass er das unterlässt, was ihn nichts angeht." (2) Dies wurde von Ibn 'Uyaina, von al-Zuhri, von Abu Salama, von Abu Huraira überliefert. Es wurde auch im "Musnad" (3) von al-Husain ibn 'Ali, vom Propheten - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil - berichtet. Abu Dawud sagte: Die Grundlagen der Sunna basieren auf vier Hadithen, dies ist einer davon. Dies ist im Zustand des Ihram noch dringlicher empfohlen, da es ein Zustand (4) der Anbetung und der Verbundenheit mit dem Gehorsam gegenüber Gott, dem Mächtigen und Erhabenen ist, weshalb es dem I'tikaf ähnelt. Ahmad argumentierte dafür damit, dass Schuraih - Gott erbarme sich seiner - wenn er in den Ihram eintrat, wie eine taube Schlange war. Es ist daher für den Muhrim empfehlenswert, sich mit der Talbiya, dem Gedenken an Gott, den Erhabenen, dem Lesen des Korans, dem Gebieten des Rechten, dem Verbieten des Verwerflichen, der Belehrung eines Unwissenden, der Äußerung seines Bedarfs oder mit Schweigen zu beschäftigen. Wenn er über Dinge spricht, an denen kein Sündhaftes haftet, oder ein Gedicht vorträgt, das nicht anstößig ist, so ist dies erlaubt, doch soll er es nicht übermäßig tun.
(1) Überliefert von al-Buchari in: Kapitel: Wer an Gott und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinem Nachbarn nicht schaden, und Kapitel: Die Ehrung des Gastes und seine Bedienung durch einen selbst..., aus dem Buch der Lebensweise (Adab); und in: Kapitel: Die Bewahrung der Zunge..., aus dem Buch der Herzen (Riqaq). Sahih al-Buchari 8/13, 39, 125. Und von Muslim in: Kapitel: Der Ansporn zur Ehrung des Nachbarn..., aus dem Buch des Glaubens; und in: Kapitel: Die Gastfreundschaft und Ähnliches, aus dem Buch der Fundstücke (Luqta). Sahih Muslim 1/68, 3/1353. Von Abu Dawud in: Kapitel: Über das Recht der Nachbarschaft, aus dem Buch der Lebensweise. Sunan Abi Dawud 2/632. Von al-Tirmidhi in: Kapitel: Es berichtete uns Suwaid..., aus den Kapiteln über den Jüngsten Tag. 'Aridat al-Ahwadhi 9/309. Von Imam Malik in: Kapitel: Zusammenfassung dessen, was über Speise und Trank berichtet wurde, aus dem Buch über die Eigenschaften des Propheten - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil -. al-Muwatta 2/929. Und von Imam Ahmad im Musnad 2/174, 267, 433, 4/31, 6/69, 384, 385. (2) Die Quellenangabe wurde bereits auf 4/480 angeführt. (3) Musnad 1/201. Der Wortlaut dort lautet: "Zu der Vortrefflichkeit des Islams eines Menschen gehört, dass er das Sprechen über Dinge, die ihn nichts angehen, minimiert." Ebenso überliefert von al-Tirmidhi in: Kapitel: Es berichtete uns Sulaiman ibn 'Abd al-Dschabbar, aus den Kapiteln über die Askese (Zuhd). 'Aridat al-Ahwadhi 9/196, 197. (4) Fehlt im Original.
وجُمْلَةُ ذلك أنَّ قِلَّةَ الكلامِ فيما لا يَنْفَعُ مُسْتَحَبَّةٌ فى كل حالٍ، صِيَانَةً لِنَفْسِه عن اللَّغْوِ، والوُقُوعِ فى الكَذِبِ، وما لا يَحِلُّ، فإنَّ مَن كَثُرَ كَلَامُه كَثُرَ سَقَطُهُ، وفى الحديثِ، عن أبى هُرَيْرَةَ، عن رسولَ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-، أنَّه قال: "مَنْ كَانَ يُؤْمِنُ بِاللهِ وَالْيَوْمِ الآخِرِ، فَلْيَقُلْ خَيْرًا أوْ لِيَصْمُتْ" (١). قال التِّرْمِذِىُّ: هذا حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ. مُتَّفَقٌ عليه. وعنه قال: قال رسولُ اللهِ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-: "مِنْ حُسْنِ إسْلَامِ المَرْءِ، تَرْكُهُ مَا لَا يَعْنِيهِ" (٢). رَوَاهُ ابنُ عُيَيْنَةَ، عن الزُّهْرِىِّ، عن أبِى سَلَمَةَ، عن أبِى هُرَيْرَةَ. وَرُوِىَ فى "المُسْنَدِ" (٣)، عن الحسينِ بنِ علىٍّ، عن النَّبِىِّ -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-. وقال أَبو دَاوُدَ: أُصُولُ السُّنَنِ أرْبَعَةُ أحادِيثَ، هذا أحَدُها. وهذا فى حالِ الإحْرامِ أشَدُّ اسْتِحْبَابًا؛ لأنَّه حالُ (٤) عِبادَةٍ واسْتِشْعَارٍ بِطَاعَةِ اللهِ عَزَّ وجَلَّ، فَيُشْبِهُ الاعْتِكافَ، وقد احْتَجَّ أحمدُ على ذلك، بأنَّ شُرَيْحًا، رَحِمَهُ اللهُ، كان إذا أحْرَم كَأنَّه حَيَّةٌ صَمَّاءُ. فيُسْتَحَبُّ لِلْمُحْرِمِ أن يَشْتَغِلَ بِالتَّلْبيَةِ، وَذِكْرِ اللهِ تعالى، أو قِراءَةِ القُرْآنِ، أو أمْرٍ بِمَعْرُوفٍ، أو نَهْى عن مُنْكَرٍ، أَو تَعْلِيمٍ لِجَاهِلٍ، أو يَأْمُرَ بِحَاجَتِه، أو يَسْكُتَ، وإن تَكَلَّمَ بما لا مَأثَمَ فيه، أو أنْشَدَ شِعْرًا لا يَقْبُحُ، فهو
(١) أخرجه البخارى، فى: باب من كان يؤمن بالله واليوم الآخر فلا يؤذ جاره، وباب إكرام الضيف وخدمته إياه بنفسه. . .، من كتاب الأدب، وفى: باب حفظ اللسان. . .، من كتاب الرقاق. صحيح البخارى ٨/ ١٣، ٣٩، ١٢٥. ومسلم، فى: باب الحث على إكرام الجار. . .، من كتاب الإيمان، وفى: باب الضيافة ونحوها، من كتاب اللقطة. صحيح مسلم ١/ ٦٨، ٣/ ١٣٥٣. وأبو داود، فى: باب فى حق الجوار، من كتاب الأدب. سنن أبى داود ٢/ ٦٣٢. والترمذى، فى: باب حدثنا سويد. . .، من أبواب القيامة. عارضة الأحوذى ٩/ ٣٠٩. والإمام مالك، فى: باب جامع ما جاء فى الطعام والشراب، من كتاب صفة النبى -صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ-. الموطأ ٢/ ٩٢٩. والإمام أحمد، فى: المسند ٢/ ١٧٤، ٢٦٧، ٤٣٣، ٤/ ٣١، ٦/ ٦٩، ٣٨٤، ٣٨٥.(٢) تقدم تخريجه فى ٤/ ٤٨٠.(٣) المسند ١/ ٢٠١. ولفظه فيه: "إن من حسن إسلام المرء قلة الكلام فيما لا يعنيه".كما أخرجه الترمذى، فى: باب حدثنا سليمان بن عبد الجبار، من أبواب الزهد. عارضة الأحوذى ٩/ ١٩٦، ١٩٧.(٤) سقط من الأصل.