Bezüglich dessen, der eine Laus tötet, sagte Ahmad: Er soll etwas speisen. Demnach genügt ihm jede Spende, unabhängig davon, ob er viele oder wenige getötet hat. Dies ist auch die Ansicht der Anhänger der Meinung (Ahl al-Ra'y). Ishaq sagte: Eine Dattel oder mehr reicht aus. Malik sagte: Eine Handvoll Nahrung. Dies wurde auch von Ibn 'Umar überliefert. 'Ata' sagte: Eine Handvoll Nahrung. All diese Aussagen laufen auf das hinaus, was wir bereits dargelegt haben, denn sie beabsichtigten damit keine strikte Festlegung, sondern lediglich eine Annäherung an das Geringste, das als Almosen gegeben werden kann.
Abschnitt: Es ist unbedenklich, wenn der Muhrim seinen Kopf und Körper behutsam wäscht. Dies taten 'Umar und dessen Sohn, und 'Ali, Jabir, Sa'id ibn Jubayr, al-Shafi'i, Abu Thawr sowie die Anhänger der Meinung gewährten dies als Erlaubnis. Malik verabscheute es hingegen, dass ein Muhrim in Wasser eintaucht und seinen Kopf darin untertaucht. Er ging womöglich davon aus, dass dies eine Verhüllung (Sitr) für ihn darstelle. Das Richtige jedoch ist, dass dies unbedenklich ist, da es keine Verhüllung darstellt; aus diesem Grund ersetzt es auch nicht das Sutra (Schutzschild) beim Gebet. Es wurde von Ibn 'Abbas überliefert, er sagte: 'Oft sagte mir 'Umar, während wir uns in al-Juhfa im Zustand des Ihram befanden: Komm, lass uns einen Wettbewerb machen, wer von uns den längeren Atem unter Wasser hat.' Er sagte zudem: 'Oft habe ich mich in al-Juhfa mit 'Umar ibn al-Khattab unter Wasser getaucht, während wir im Zustand des Ihram waren.' Dies wurde von Sa'id überliefert. Zudem ist es keine übliche Verhüllung, weshalb es dem Übergießen des Kopfes mit Wasser oder dem Auflegen der Hände gleicht. 'Abdullah ibn Hunayn überlieferte, dass Ibn 'Abbas ihn zu Abu Ayyub al-Ansari schickte. Er traf ihn an, während dieser sich wusch. Er grüßte ihn und Abu Ayyub fragte: 'Wer ist das?' Er sagte: 'Ich bin 'Abdullah ibn Hunayn, gesandt von 'Abdullah ibn 'Abbas, der dich fragt: Wie wusch der Gesandte Gottes - Gott segne ihn und gewähre ihm Heil - seinen Kopf, während er im Zustand des Ihram war?' Da legte Abu Ayyub seine Hand auf das Tuch und drückte es so weit herab, bis sein Kopf für mich sichtbar wurde, dann sagte er...
(4) In M: 'und Sa'd', dies ist ein Fehler. (5) Das heißt: Wir schauen, wer von uns länger unter Wasser bleibt. Ebenso überlieferte es al-Bayhaqi in: Kapitel: Die rituelle Waschung nach dem Ihram, aus dem Buch der Pilgerfahrt (Hajj). Al-Sunan al-Kubra 5/63. Es steht so auch im ursprünglichen Arrangement des Musnad von al-Shafi'i, doch der Herausgeber hat es in 'Qamasaka' (mit dir untertauchen) geändert. Siehe: Kapitel: Was für den Muhrim erlaubt und was verboten ist..., aus dem Buch der Pilgerfahrt. Tartib Musnad al-Shafi'i 1/309. (6) In A, B und M: 'Qayasta'. Das Wort 'Qams' bedeutet das Tauchen. (7) In den Abschriften: 'Jubayr'. Die Korrektur erfolgte anhand der Quellen für die Überlieferungsnachweise.